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Feinwerkmechaniker/Feinwerkmechanikerin

Feinwerkmechaniker/in

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 24512

Was ist Feinwerkmechaniker/Feinwerkmechanikerin?

Was macht man in diesem Beruf?Feinwerkmechaniker/innen fertigen metallene Präzisionsbauteile für Maschinen und feinmechanische Geräte und montieren diese zu funktionsfähigen Einheiten. Dabei bauen sie auch elektronische Mess- und Regelkomponenten ein. Häufig verwenden Feinwerkmechaniker/innen dazu computergesteuerte Werkzeugmaschinen, zum Teil führen sie die Arbeiten aber auch manuell aus.Sie planen Arbeitsabläufe, richten Werkzeugmaschinen ein und bearbeiten Metalle mittels spanender Verfahren wie Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen und Honen. Anschließend beurteilen sie die Arbeitsergebnisse und überprüfen beispielsweise, ob vorgegebene Maßtoleranzen eingehalten werden. Zudem bauen sie die gefertigten Maschinenteile und Geräte zusammen, stellen sie je nach Verwendungszweck ein und führen Bedienungseinweisungen durch. Außerdem warten und reparieren sie feinmechanische Geräte.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Feinwerkmechaniker/innen finden Beschäftigung in erster Liniebei Herstellern von feinmechanischen und optischen Erzeugnissenim Maschinen- und Werkzeugbauin Betrieben, die elektrische Mess- und Kontrollinstrumente produzierenArbeitsorte:Feinwerkmechaniker/innen arbeiten in erster Liniein Werkstättenin Werk- und Produktionshallenin Messlaborsan ComputerarbeitsplätzenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [32.0%]32mittlerer Bildungsabschluss [49.0%]49Hochschulreife [16.0%]16Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. bei manuellen Dreh- und Fräsarbeiten, beim genauen Ausrichten von Werkstücken)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. bei der Montage von Maschinen und Anlagen, beim Erkennen und Beheben von Maschinenstörungen)Sorgfalt (z.B. für das fehlerfreie Anfertigen von Präzisionsgeräten)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Maschinen fachgerecht zu montieren)Physik (z.B. um Mess- und Anzeigegeräte zu bedienen)Mathematik (z.B. um Flächen, Volumina oder Gewichte zu berechnen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 1.130 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.183 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.307 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.363 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Feinwerkmechaniker/Feinwerkmechanikerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Feinwerkmechaniker/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Metallbaus, Hersteller von feinmechanischen Erzeugnissen): Werkstätten, BaustellenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt in Hamburg: Berufliche Schule Farmsen Medien Technik (BS 19)Quelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Feinwerkmechaniker/innen fertigen metallene Präzisionsbauteile für Maschinen und feinmechanische Geräte und montieren diese zu funktionsfähigen Einheiten. Dabei bauen sie auch elektronische Mess- und Regelkomponenten ein. Häufig verwenden Feinwerkmechaniker/innen dazu computergesteuerte Werkzeugmaschinen, zum Teil führen sie die Arbeiten aber auch manuell aus.Sie planen Arbeitsabläufe, richten Werkzeugmaschinen ein und bearbeiten Metalle mittels spanender Verfahren wie Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen und Honen. Anschließend beurteilen sie die Arbeitsergebnisse und überprüfen beispielsweise, ob vorgegebene Maßtoleranzen eingehalten werden. Zudem bauen sie die gefertigten Maschinenteile und Geräte zusammen, stellen sie je nach Verwendungszweck ein und führen Bedienungseinweisungen durch. Außerdem warten und reparieren sie feinmechanische Geräte.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Feinwerkmechaniker/innen finden Beschäftigung in erster Liniebei Herstellern von feinmechanischen und optischen Erzeugnissenim Maschinen- und Werkzeugbauin Betrieben, die elektrische Mess- und Kontrollinstrumente produzierenArbeitsorte:Feinwerkmechaniker/innen arbeiten in erster Liniein Werkstättenin Werk- und Produktionshallenin Messlaborsan Computerarbeitsplätzen...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungFeinwerkmechaniker/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3,5 JahreWas macht man in diesem Beruf?Feinwerkmechaniker/innen fertigen metallene Präzisionsbauteile für Maschinen und feinmechanische Geräte und montieren diese zu funktionsfähigen Einheiten. Dabei bauen sie auch elektronische Mess- und Regelkomponenten ein. Häufig verwenden Feinwerkmechaniker/innen dazu computergesteuerte Werkzeugmaschinen, zum Teil führen sie die Arbeiten aber auch manuell aus.Sie planen Arbeitsabläufe, richten Werkzeugmaschinen ein und bearbeiten Metalle mittels spanender Verfahren wie Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen und Honen. Anschließend beurteilen sie die Arbeitsergebnisse und überprüfen beispielsweise, ob vorgegebene Maßtoleranzen eingehalten werden. Zudem bauen sie die gefertigten Maschinenteile und Geräte zusammen, stellen sie je nach Verwendungszweck ein und führen Bedienungseinweisungen durch. Außerdem warten und reparieren sie feinmechanische Geräte.Wo arbeitet man?Feinwerkmechaniker/innen finden Beschäftigung in erster Liniebei Herstellern von feinmechanischen und optischen Erzeugnissenim Maschinen- und Werkzeugbauin Betrieben, die elektrische Mess- und Kontrollinstrumente produzierenWeitereBerufe im Maschinen- und AnlagenbauBerufe in der Feinmechanik und im WerkzeugbauBerufe in der Metallbearbeitung

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Berufliche Grundbildung:Berufsbildung, Arbeits- und TarifrechtAufbau und Organisation des AusbildungsbetriebesSicherheit und Gesundheitsschutz bei der ArbeitUmweltschutzBetriebliche, technische und kundenorientierte KommunikationPlanen und Steuern von Arbeitsabläufen; Kontrollieren und Beurteilen der ArbeitsergebnisseQualitätsmanagementPrüfen und MessenFügenManuelles Spanen und UmformenMaschinelles BearbeitenInstandhalten und Warten von BetriebsmittelnBerufliche Fachbildung:Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen; WärmebehandlungProgrammieren von numerisch gesteuerten Geräten, Maschinen oder AnlagenBearbeiten auf WerkzeugmaschinenAufbauen und Prüfen von hydraulischen, pneumatischen und elektropneumatischen SteuerungenMontieren und InbetriebnehmenInstandhalten von technischen SystemenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Fertigen von Bauelementen mit handgeführten WerkzeugenFertigen von Bauelementen mit MaschinenHerstellen von einfachen BaugruppenWarten technischer SystemeHerstellen von Dreh- und FrästeilenProgrammieren und Fertigen auf numerisch gesteuerten WerkzeugmaschinenHerstellen technischer TeilsystemePlanen und...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Werkzeuge unter Berücksichtigung der Verfahren und der Werkstoffe auswähltwie man Werkstücke oder Bauteile mit handgeführten Maschinen schleift und bohrtwie man Bauteile und Baugruppen ein- und ausbautwie man Ursachen von Fehlern und Qualitätsmängeln systematisch sucht, zur Beseitigung dieser beiträgt und diese dokumentiertIm Schwerpunkt Maschinenbau:wie Bleche und Profile aus Stahl oder Aluminium geheftet, geschweißt und getrennt werdenwie man Maschinen oder Systeme aufstellt, ausrichtet, befestigt und montiert sowie prüft und in Betrieb nimmtIm Schwerpunkt Feinmechanik:wie man Baugruppen zu mechanischen, elektromechanischen und optischen Geräten und Systemen montiert und justiertwie Drücke, Volumina, Temperaturen, Druck- und Temperaturdifferenzen mit elektrischen, elektronischen und optischen Messgeräten gemessen werdenIm Schwerpunkt Werkzeugbau:was beim maschinellen Bearbeiten auf Werkzeugmaschinen zu beachten ist und welche Fertigungsverfahren man anwenden kannwie man Werkzeuge, Vorrichtungen oder Formen einbaut und seinen Montageplatz gegen Unfallgefahren sichertIm Schwerpunkt Zerspanungstechnik:wie man die Zerspanbarkeit von Werkstücken beurteilt sowie den Zerspanungsprozess durchführtwie man Werkstücke mithilfe spanabhebender Fertigungsverfahren fertigtDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbil...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Metallteile transportieren, Daten in computergesteuerte Maschinen eingeben, Bohrer bedienen, Bauteile zusammenfügenUmgebung: Maschinenlärm in Werkstätten und -hallen, wechselnde ArbeitsorteKleidung: Schutzkleidung (z.B. Gehörschutz, Schutzbrille, Sicherheitsschuhe)Arbeitszeit: z.T. SchichtarbeitAnforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. bei manuellen Dreh- und Fräsarbeiten, beim genauen Ausrichten von Werkstücken)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. bei der Montage von Maschinen und Anlagen, beim Erkennen und Beheben von Maschinenstörungen)Sorgfalt (z.B. für das fehlerfreie Anfertigen von Präzisionsgeräten)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 1.130 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.183 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.307 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.363 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um Maschinen fachgerecht zu montierenPhysik: z.B. um Mess- und Anzeigegeräte zu bedienenMathematik: z.B. um Flächen, Volumina oder Gewichte zu berechnen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" berechtigt dazu, bestimmte Arbeiten bei der Inbetriebnahme und Instandhaltung von elektrischen Anlagen oder Maschinen durchzuführen. Dazu erwerben die Auszubildenden fachtheoretische und fachpraktische Qualifikationen in der Elektrotechnik. Die zuständige Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer erteilt weitere Informationen, z.B.:IHK Nürnberg für Mittelfranken - Elektrofachkraft für festgelegte TätigkeitenDie Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Feinwerkmechaniker/in an:Bereich Feinmechanik und WerkzeugbauChirurgiemechaniker/ChirurgiemechanikerinPräzisionswerkzeugmechaniker/Präzisionswerkzeugmechanikerin Fachrichtung SchneidwerkzeugePräzisionswerkzeugmechaniker/Präzisionswerkzeugmechanikerin Fachrichtung ZerspanwerkzeugeUhrmacher/UhrmacherinWerkzeugmechaniker/WerkzeugmechanikerinZerspanungsmechaniker/ZerspanungsmechanikerinGemeinsamkeit:Werkstücke maßgenau bearbeiten, Bauteile montierenBereich Maschinen- und AnlagenbauFertigungsmechaniker/FertigungsmechanikerinIndustriemechaniker/IndustriemechanikerinMechatroniker/MechatronikerinGemeinsamkeit:Bauteile zu Geräten, Maschinen oder Anlagen montieren

Entwicklung der Ausbildung

1989:Zusammenlegung der Ausbildungsberufe Maschinenbaumechaniker/in, Feinmechaniker/in, Dreher/in und Werkzeugmacher/in zum neuen Beruf Feinwerkmechaniker/inDrei Ausbildungsschwerpunkte (Feinmechanik, Maschinenbau, Werkzeugbau) 2002:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Feinwerkmechaniker/in tritt in KraftAufhebung der VorläuferberufeFeinmechaniker/FeinmechanikerinDreher/DreherinMaschinenbaumechaniker/MaschinenbaumechanikerinWerkzeugmacher/Werkzeugmacherin2008:Neue Ausbildungsordnung für den Beruf Feinwerkmechaniker/in 2010:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung mit dem zusätzlichen Schwerpunkt Zerspanungstechnik Anpassung an den aktuellen Stand der technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten, z.B. Anwendung moderner Fertigungsverfahren2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung d...

Die Ausbildung im Überblick

Feinwerkmechaniker/in ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFeinwerkmechaniker/Feinwerkmechanikerin

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 950 €3. Ausbildungsjahr: 1.050 €4. Ausbildungsjahr: 1.120 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 780 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.090 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.105 €2. Ausbildungsjahr: 1.183 €3. Ausbildungsjahr: 1.307 €4. Ausbildungsjahr: 1.363 €Quelle:IG Metall, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 800 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €4. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 950 €2. Ausbildungsjahr: 980 €3. Ausbildungsjahr: 1.050 €4. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 855 €3. Ausbildungsjahr: 978 €4. Ausbildungsjahr: 1.021 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 750 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Feinwerkmechaniker/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. als Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten oder im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Feinwerkmechaniker/innen in Betrieben der Feinmechanik und Optik, des Werkzeug- und Maschinenbaus sowie bei Herstellern von Mess- und Prüfinstrumenten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Feinwerktechnik bis hin zu Schweiß-, Füge- und Trenntechniken.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Feinwerkmechanikermeister/zur Feinwerkmechanikermeisterin abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Mikrotechnik, Mikrosystemtechnik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Feinwerkmechaniker-, Schneidwerkzeug- oder Graveur-Handwerks.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 724 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Tarifregister Thüringen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 780 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.090 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 1.272 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 49 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 32 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 16 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 1 Prozent konnte keinen Hauptschulabschluss vorweisen. 6 Prozent der Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen hatten vor Ausbildungsbeginn eine Berufsfachschule absolviert. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [32.0%]32mittlerer Bildungsabschluss [49.0%]49Hochschulreife [16.0%]16Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.105 €2. Ausbildungsjahr: 1.183 €3. Ausbildungsjahr: 1.307 €4. Ausbildungsjahr: 1.363 €Quelle:IG Metall, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 750 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Tarifregister Sachsen-Anhalt, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 915 €2. Ausbildungsjahr: 990 €3. Ausbildungsjahr: 1.070 €4. Ausbildungsjahr: 1.110 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung erfolgt in einem der SchwerpunkteFeinmechanikMaschinenbauWerkzeugbauZerspanungstechnik

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Feinwerkmechaniker und zur Feinwerkmechanikerin (FeinwAusbV) vom 07.07.2010 (BGBl. I S. 888)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Feinwerkmechaniker/Feinwerkmechanikerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 14.05.2002 i.d.F. vom 25.02.2010)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.130 €2. Ausbildungsjahr: 1.182 €3. Ausbildungsjahr: 1.269 €4. Ausbildungsjahr: 1.336 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 845 €2. Ausbildungsjahr: 875 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten

Eine abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik der Fachrichtung Zerspanungstechnik kann auf die Ausbildung zum Feinwerkmechaniker/zur Feinwerkmechanikerin im Schwerpunkt Zerspanungstechnik angerechnet werden.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 975 €2. Ausbildungsjahr: 1.031 €3. Ausbildungsjahr: 1.110 €4. Ausbildungsjahr: 1.175 €Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metallhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 750 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Feinwerkmechaniker/Feinwerkmechanikerin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Feinwerkmechaniker/Feinwerkmechanikerin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Feinwerkmechaniker/innen fertigen metallene Präzisionsbauteile für Maschinen und feinmechanische Geräte und montieren diese zu funktionsfähigen Einheiten. Dabei bauen sie auch elektronische Mess- und Regelkomponenten ein. Häufig verwenden Feinwerkmechaniker/innen dazu computergesteuerte Werkzeugmaschinen, zum Teil führen sie die Arbeiten aber auch manuell aus.Sie planen Arbeitsabläufe, richten Werkzeugmaschinen ein und bearbeiten Metalle mittels spanender Verfahren wie Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen und Honen. Anschließend beurteilen sie die Arbeitsergebnisse und überprüfen beispielsweise, ob vorgegebene Maßtoleranzen eingehalten werden. Zudem bauen sie die gefertigten Maschinenteile und Geräte zusammen, stellen sie je nach Verwendungszweck ein und führen Bedienungseinweisungen durch. Außerdem warten und reparieren sie feinmechanische Geräte.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Feinwerkmechaniker/innen finden Beschäftigung in erster Liniebei Herstellern von feinmechanischen und optischen Erzeugnissenim Maschinen- und Werkzeugbauin Betrieben, die elektrische Mess- und Kontrollinstrumente produzierenArbeitsorte:Feinwerkmechaniker/innen arbeiten in erster Liniein Werkstättenin Werk- und Produktionshallenin Messlaborsan ComputerarbeitsplätzenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [32.0%]32mittlerer Bildungsabschluss [49.0%]49Hochschulreife [16.0%]16Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. bei manuellen Dreh- und Fräsarbeiten, beim genauen Ausrichten von Werkstücken)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. bei der Montage von Maschinen und Anlagen, beim Erkennen und Beheben von Maschinenstörungen)Sorgfalt (z.B. für das fehlerfreie Anfertigen von Präzisionsgeräten)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Maschinen fachgerecht zu montieren)Physik (z.B. um Mess- und Anzeigegeräte zu bedienen)Mathematik (z.B. um Flächen, Volumina oder Gewichte zu berechnen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 1.130 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.183 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.307 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.363 €

Ist Feinwerkmechaniker/Feinwerkmechanikerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Feinwerkmechaniker/Feinwerkmechanikerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Feinwerkmechaniker/Feinwerkmechanikerin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Feinwerkmechaniker/Feinwerkmechanikerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Feinwerkmechaniker/Feinwerkmechanikerin in Deutschland typischerweise?

Feinwerkmechaniker/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Metallbaus, Hersteller von feinmechanischen Erzeugnissen): Werkstätten, BaustellenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt in Hamburg: Berufliche Schule Farmsen Medien Technik (BS 19)Quelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Feinwerkmechaniker/Feinwerkmechanikerin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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