Was ist Feinpolierer/Feinpoliererin?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Feinpolierer/Feinpoliererin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Feinpolierer/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Industriebetriebe der Schmuckherstellung): Werkstätten, ProduktionshallenBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Pforzheim (Baden-Württemberg): Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule PforzheimQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Feinpolierer/innen bringen mithilfe von Schleifmitteln und -bürsten oder Polierstahl goldene Uhrgehäuse, silberne Armbänder und Ringe, aber auch feingliedrige chirurgische Instrumente, Besteck aus Edelstahl oder Metalloberflächen von Haushaltsgeräten auf Hochglanz. Dabei kommen Maschinen mit unterschiedlichen Schleif- und Polierscheiben sowie chemische Metallbearbeitungsverfahren zum Einsatz. Die Metallteile überziehen Feinpolierer/innen z.B. im elektrolytischen Bad, d.h. sie galvanisieren sie, oder sie erzeugen beim sogenannten Brünieren eine Schutzschicht. Zudem führen sie Qualitätskontrollen durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Feinpolierer/innen finden Beschäftigung in erster Liniein Betrieben der Schmuckherstellungin Polierereienbei Herstellern von feinmechanischen und optischen Erzeugnissenbei Herstellern von Schneidwaren oder BesteckArbeitsorte:Feinpolierer/innen arbeiten in erster Liniein Werkstättenin ProduktionshallenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin VerkaufsräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Versilbern oder Vergolden von Schmuckstücken)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Bedienen...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungFeinpolierer/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Feinpolierer/innen bringen mithilfe von Schleifmitteln und -bürsten oder Polierstahl goldene Uhrgehäuse, silberne Armbänder und Ringe, aber auch feingliedrige chirurgische Instrumente, Besteck aus Edelstahl oder Metalloberflächen von Haushaltsgeräten auf Hochglanz. Dabei kommen Maschinen mit unterschiedlichen Schleif- und Polierscheiben sowie chemische Metallbearbeitungsverfahren zum Einsatz. Die Metallteile überziehen Feinpolierer/innen z.B. im elektrolytischen Bad, d.h. sie galvanisieren sie, oder sie erzeugen beim sogenannten Brünieren eine Schutzschicht. Zudem führen sie Qualitätskontrollen durch.Wo arbeitet man?Feinpolierer/innen finden Beschäftigung in erster Liniein Betrieben der Schmuckherstellungin Polierereienbei Herstellern von feinmechanischen und optischen Erzeugnissenbei Herstellern von Schneidwaren oder BesteckWeitereBerufe in der Galvanik und MetalloberflächenbearbeitungBerufe mit Schmuck
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Berufsbild für die praktische Ausbildung1. - 3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb:Herrichten der BeizenBeizen von MetallenSchleifen mit Schiefer und anderen HandschleifmittelnPolieren mit Schleifbürsten und SchleifpastenPolieren von Durchbrüchen, ZiehenPolieren im SchüttelfassAufputzenAbdecken mit SchutzlackSchwabbeln, MullenAuswaschen und ReinigenMattbürsten, Mattsandeln, MattschleifenPflegen und Instandhalten der Arbeitsgeräte, Poliermotoren und EinrichtungenAusbildung in der Berufsschule in den Lerngebieten:berufsbezogen: z.B. Werkstoffkundeallgemeinbildend: z.B. Deutsch, Wirtschafts- und SozialkundeZwischenprüfung vor dem Ende des 2. AusbildungsjahresAbschlussprüfung nach dem 3. Ausbildungsjahr
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:Werkstoffkunde: chemische und physikalische Eigenschaften von Edel- und UnedelmetallenSchleifen mit Schiefer und anderen HandschleifmittelnPolieren mit Schleifbürsten, Schleifpasten, mit Blutstein und Polierstahleinfache Arbeiten beim Vergolden, Versilbern, Rhodinieren, Oxydieren und FärbenPflegen und Instandhalten der Arbeitsgeräte, Poliermotoren und EinrichtungenHerrichten der Beizen, Beizen von MetallenPolieren von Durchbrüchen, ZiehenAbdecken mit SchutzlackAuswaschen und ReinigenMattbürsten, Mattsandeln, MattschleifenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:auf berufsspezifischen Gebieten (z.B. allgemeine und spezielle Edelsteinkunde, Galvanik)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Schmuckstücke am Schleifblock schleifen, Vertiefungen einbringen, Poliermaschinen bedienenUmgebung: in Werkstätten oder Produktionshallen bei Metallstaub, Gerüchen, Dämpfen elektrochemischer BäderKleidung: Schutzkleidung, z.B. Arbeitshandschuhe, Schutzbrille, ggf. StaubschutzmaskeArbeitszeit: in Industriebetrieben SchichtarbeitAnforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Versilbern oder Vergolden von Schmuckstücken)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Bedienen von Poliermaschinen und Anpassen der Drehbewegung beim Poliervorgang) Technisches Verständnis (z.B. beim Einstellen und Prüfen von CNC-Maschinen)An der BerufsschuleUnterricht als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Schmuck-, Uhren- und Edelmetallindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.267 €2. Ausbildungsjahr: 1.338 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €Quelle:IG Metall, Stand April 2025Aktuell besteht nur im Bundesland Baden-Württemberg eine tarifvertragliche Regelung für die Industrie.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um Material mit Poliertrommeln zu bearbeitenChemie: z.B. um Metallteile im elektrolytischen Bad zu überziehenMathematik: z.B. um Mischungsverhältnisse chemischer Polituren zu berechnen
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Feinpolierer/in an:Bereich Galvanik und MetalloberflächenbearbeitungGraveur/GraveurinOberflächenbeschichter/OberflächenbeschichterinGemeinsamkeit:Oberflächen von Werkstücken bearbeiten; dabei auf ästhetische Aspekte achtenBereich SchmuckGold- und Silberschmied/Gold- und Silberschmiedin Fachrichtung GoldschmiedenGold- und Silberschmied/Gold- und Silberschmiedin Fachrichtung SilberschmiedenGemeinsamkeit:In der Schmuckherstellung Werkstücke mit ähnlichen Techniken bearbeiten bzw. Polierarbeiten ausführen
▶ Entwicklung der Ausbildung
1937:Erste Anerkennung des Lehrberufs Feinpolierer/in2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Feinpolierer/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungFeinpolierer/Feinpoliererin
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Feinpolierer/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Feinpolierer/innen in Industrie- und Handwerksbetrieben der Schmuckherstellung sowie bei Herstellern von feinmechanischen und optischen Erzeugnissen, von Schneidwaren oder Besteck.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Galvanik und Oberflächenbehandlung bis hin zu Produktgestaltung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Metall abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Materialwissenschaft erwerben.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 6 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 3 verfügten über die Hochschulreife. Zur Verteilung der übrigen Schulabschlüsse liegen keine Informationen vor.Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschrift und Empfehlung zur AusbildungBerufsbild des Feinpolierers/der Feinpoliererin (Technische Erziehung S. 65 (Anerkennung) vom 01.01.1937)
▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Schmuck-, Uhren- und Edelmetallindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.267 €2. Ausbildungsjahr: 1.338 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €Quelle:IG Metall, Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Feinpolierer/Feinpoliererin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Feinpolierer/Feinpoliererin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Feinpolierer/innen bringen mithilfe von Schleifmitteln und -bürsten oder Polierstahl goldene Uhrgehäuse, silberne Armbänder und Ringe, aber auch feingliedrige chirurgische Instrumente, Besteck aus Edelstahl oder Metalloberflächen von Haushaltsgeräten auf Hochglanz. Dabei kommen Maschinen mit unterschiedlichen Schleif- und Polierscheiben sowie chemische Metallbearbeitungsverfahren zum Einsatz. Die Metallteile überziehen Feinpolierer/innen z.B. im elektrolytischen Bad, d.h. sie galvanisieren sie, oder sie erzeugen beim sogenannten Brünieren eine Schutzschicht. Zudem führen sie Qualitätskontrollen durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Feinpolierer/innen finden Beschäftigung in erster Liniein Betrieben der Schmuckherstellungin Polierereienbei Herstellern von feinmechanischen und optischen Erzeugnissenbei Herstellern von Schneidwaren oder BesteckArbeitsorte:Feinpolierer/innen arbeiten in erster Liniein Werkstättenin ProduktionshallenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin VerkaufsräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Versilbern oder Vergolden von Schmuckstücken)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Bedienen von Poliermaschinen und Anpassen der Drehbewegung beim Poliervorgang) Technisches Verständnis (z.B. beim Einstellen und Prüfen von CNC-Maschinen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Material mit Poliertrommeln zu bearbeiten)Chemie (z.B. um Metallteile im elektrolytischen Bad zu überziehen)Mathematik (z.B. um Mischungsverhältnisse chemischer Polituren zu berechnen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.267 €2. Ausbildungsjahr: 1.338 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €
Ist Feinpolierer/Feinpoliererin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Feinpolierer/Feinpoliererin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Feinpolierer/Feinpoliererin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Feinpolierer/Feinpoliererin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Feinpolierer/Feinpoliererin in Deutschland typischerweise? ▼
Feinpolierer/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Industriebetriebe der Schmuckherstellung): Werkstätten, ProduktionshallenBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für alle Länder in Pforzheim (Baden-Württemberg): Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule PforzheimQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Feinpolierer/Feinpoliererin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.