Fassadenmonteur/Fassadenmonteurin
Fassadenmonteur/in
Was ist Fassadenmonteur/Fassadenmonteurin?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Fassadenmonteur/Fassadenmonteurin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Fassadenmonteure und -monteurinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Fassadenbaubetriebe): Baustellen, RohbautenBerufsschule: UnterrichtsräumeDaneben sind Teile der Ausbildung in überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu absolvieren.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit: für alle Länder in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen):Hans-Schwier-BerufskollegQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Fassadenmonteure und -monteurinnen bringen Bauelemente an Fassaden an, um Bauwerke vor Feuchtigkeit, Wärme und Kälte, Lärm oder Feuer zu schützen. Zunächst übertragen sie die Maße aus den Ausführungs- und Detailzeichnungen auf das Bauwerk. Danach stellen sie Schutz- und Trennschichten her, bringen Wärmedämmungen an, bauen Verankerungs-, Verbindungs- und Befestigungselemente ein und montieren Unterkonstruktionen.Die Fassadenelemente aus Naturstein, Metall oder Glas befestigen sie auf der Unterkonstruktion. Sie bringen Sonnenkollektoren, Fotovoltaikelemente oder Blitzschutzanlagen an. Neben dem Neubau sind sie auch in der Sanierung und Instandsetzung tätig.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fassadenmonteure und -monteurinnen finden Beschäftigungin Fassadenbaubetriebenim Ausbaugewerbein MontagebauunternehmenArbeitsorte:Fassadenmonteure und -monteurinnen arbeiten in erster Linie auf Baustellen im FreienDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin WerkstättenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben und Tragen von Baumaterial)Handwerkliches Geschick (z.B. beim genauen Anpassen der Fassade)Körperbeherrschung...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungFassadenmonteur/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Fassadenmonteure und -monteurinnen bringen Bauelemente an Fassaden an, um Bauwerke vor Feuchtigkeit, Wärme und Kälte, Lärm oder Feuer zu schützen. Zunächst übertragen sie die Maße aus den Ausführungs- und Detailzeichnungen auf das Bauwerk. Danach stellen sie Schutz- und Trennschichten her, bringen Wärmedämmungen an, bauen Verankerungs-, Verbindungs- und Befestigungselemente ein und montieren Unterkonstruktionen.Die Fassadenelemente aus Naturstein, Metall oder Glas befestigen sie auf der Unterkonstruktion. Sie bringen Sonnenkollektoren, Fotovoltaikelemente oder Blitzschutzanlagen an. Neben dem Neubau sind sie auch in der Sanierung und Instandsetzung tätig.Wo arbeitet man?Fassadenmonteure und -monteurinnen finden Beschäftigungin Fassadenbaubetriebenim Ausbaugewerbein MontagebauunternehmenWeitereBerufe im Hochbau
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und in überbetrieblichen Lehrgängen:Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Kontrollieren der ArbeitsergebnisseEinrichten, Sichern und Räumen von BaustellenAnwenden von Zeichnungen, Anfertigen von SkizzenDurchführen von MessungenPrüfen, Transportieren und Lagern von Baustoffen und BauteilenAufstellen und Prüfen von Gerüsten sowie von Förder- und Transporteinrichtungen Verarbeiten von Holz, Herstellen von HolzverbindungenHerstellen von Bauteilen aus Beton und StahlbetonHerstellen von Baukörpern aus Steinen, Auftragen von PutzenBearbeiten von Baustoffen und Bauteilen für den Fassadenbau, Behandeln von OberflächenEinbauen von Verankerungs- und Befestigungselementen, Herstellen von KlebeverbindungenHerstellen von Dämmungen sowie von Schutz- und Trennschichten im FassadenbauKontrollieren der Einbaubedingungen zur Vorbereitung der MontageHerstellen und Montieren von UnterkonstruktionenBefestigen von Fassadenelementen und Einbauteilenqualitätssichernde Maßnahmen, Anfertigen von BaudokumentenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Einrichten einer Baustelle Erschließen und Gründen eines BauwerksMauern eines einschaligen BaukörpersHerstellen eines StahlbetonbauteilesHerstellen einer Holzkonstrukti...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:womit und wie die zu bearbeitenden Teile korrekt ausgemessen werden, wie technische Zeichnungen maßstabsgerecht angefertigt und beschriftet werdenwie Bauteile aus Beton und Stahlbeton hergestellt werden, wie Holz bearbeitet und Mauerwerk aus Steinen errichtet wirdwelche Verankerungs-, Verbindungs- und Befestigungselemente es zur Befestigung und Verbindung von Fassadenelementen gibt und wie sie eingebaut werdenwarum Unterkonstruktionen notwendig sind und wie sie hergestellt und zusammenmontiert werdenwie Fassadenelemente aus Holz, Metall oder anderen Werkstoffen befestigt werdenwelche Maßnahmen durchgeführt werden müssen, um Bauteile vor Korrosion zu schützenwas beim Errichten von Blitzschutzanlagen beachtet werden musswie Schäden ausgebessert werden, ohne den Gesamteindruck des Gebäudes zu beeinträchtigenwie die Arbeitsergebnisse überprüft und dokumentiert sowie die erbrachten Leistungen berechnet werdenwodurch Häuserfassaden angegriffen werden und durch welche Maßnahmen sie geschützt werden könnenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Einrichten einer Baustelle, Beschichten und Bekleiden eines Bauteiles, Gestalten einer Fassade aus Verbundelementen)in allgemeinbildenden Fäch...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Baustoffe und -teile tragen, Bohrmaschine bedienen, Unterkonstruktionen herstellen und montieren, Fassadenelemente befestigenUmgebung: wechselnde Baustellen, Arbeit im Freien und in Rohbauten (Kälte, Hitze, Regen, Zugluft), Maschinenlärm, BaustaubKleidung: Schutzkleidung (z.B. Schutzhelm, Sicherheitsschuhe)Arbeitszeit: z.T. SchichtarbeitAnforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben und Tragen von Baumaterial)Handwerkliches Geschick (z.B. beim genauen Anpassen der Fassade)Körperbeherrschung und Schwindelfreiheit (z.B. bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten)Teamfähigkeit (z.B. beim Anbringen großflächiger Fassadenelemente)An der BerufsschuleUnterricht als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Beispiel Baugewerbe alte Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Beispiel Baugewerbe Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um die Maß- und Winkelgenauigkeit zu prüfenWerken/Technik: z.B. um Abwicklungen aufzureißen
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fassadenmonteur/in an:Bereich HochbauDachdecker/DachdeckerinMaurer/MaurerinGerüstbauer/GerüstbauerinGemeinsamkeit:Abdichtungs- und Fassadenarbeiten an Gebäuden ausführen bzw. Gerüste aufstellenBereich AusbauGlaser/Glaserin Fachrichtung Fenster- und GlasfassadenbauGemeinsamkeit:Gebäudeverkleidungen mit Unterkonstruktionen herstellen
▶ Entwicklung der Ausbildung
1999:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Fassadenmonteur/in tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Fassadenmonteur/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie. Die Ausbildung findet auch im Handwerk statt.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungFassadenmonteur/Fassadenmonteurin
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fassadenmonteure und -monteurinnen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fassadenmonteure und -monteurinnen z.B. in Fachbetrieben für Fassadenbau.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Fassadenbau bis hin zu Bausanierung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Polier/in im Bereich Hochbau abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Bauingenieurwesen erwerben.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es in den Ausbildungsbereichen Industrie und Handel sowie Handwerk insgesamt 6 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. Jeweils 3 verfügten über einen Hauptschulabschluss bzw. einen mittleren Bildungsabschluss. Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Fassadenmonteur/zur Fassadenmonteurin (FMontAusbV) vom 19.05.1999 (BGBl. I S. 997)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fassadenmonteur/Fassadenmonteurin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 23.04.1999)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Fassadenmonteur/Fassadenmonteurin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Fassadenmonteur/Fassadenmonteurin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Fassadenmonteure und -monteurinnen bringen Bauelemente an Fassaden an, um Bauwerke vor Feuchtigkeit, Wärme und Kälte, Lärm oder Feuer zu schützen. Zunächst übertragen sie die Maße aus den Ausführungs- und Detailzeichnungen auf das Bauwerk. Danach stellen sie Schutz- und Trennschichten her, bringen Wärmedämmungen an, bauen Verankerungs-, Verbindungs- und Befestigungselemente ein und montieren Unterkonstruktionen.Die Fassadenelemente aus Naturstein, Metall oder Glas befestigen sie auf der Unterkonstruktion. Sie bringen Sonnenkollektoren, Fotovoltaikelemente oder Blitzschutzanlagen an. Neben dem Neubau sind sie auch in der Sanierung und Instandsetzung tätig.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fassadenmonteure und -monteurinnen finden Beschäftigungin Fassadenbaubetriebenim Ausbaugewerbein MontagebauunternehmenArbeitsorte:Fassadenmonteure und -monteurinnen arbeiten in erster Linie auf Baustellen im FreienDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin WerkstättenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben und Tragen von Baumaterial)Handwerkliches Geschick (z.B. beim genauen Anpassen der Fassade)Körperbeherrschung und Schwindelfreiheit (z.B. bei der Arbeit auf Leitern und Gerüsten)Teamfähigkeit (z.B. beim Anbringen großflächiger Fassadenelemente)Schulfächer:Mathematik (z.B. um die Maß- und Winkelgenauigkeit zu prüfen)Werken/Technik (z.B. um Abwicklungen aufzureißen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €
Ist Fassadenmonteur/Fassadenmonteurin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Fassadenmonteur/Fassadenmonteurin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Fassadenmonteur/Fassadenmonteurin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Fassadenmonteur/Fassadenmonteurin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Fassadenmonteur/Fassadenmonteurin in Deutschland typischerweise? ▼
Fassadenmonteure und -monteurinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Fassadenbaubetriebe): Baustellen, RohbautenBerufsschule: UnterrichtsräumeDaneben sind Teile der Ausbildung in überbetrieblichen Ausbildungsstätten zu absolvieren.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit: für alle Länder in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen):Hans-Schwier-BerufskollegQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Fassadenmonteur/Fassadenmonteurin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.