Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Medientechnologie Druck (§66 BBiG/§42r HwO)
Fachpraktiker/in für Medientechnologie Druck (§66 BBiG/§42r HwO)
Was ist Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Medientechnologie Druck (§66 BBiG/§42r HwO)?
Steckbrief
Berufstyp: Ausbildungsberuf für besondere PersonengruppenAusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteBetrieb und Berufsschule oder Einrichtung der beruflichen Rehabilitation
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Medientechnologie Druck (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Medien
Deutscher DruckerDruck & MedienDruckspiegelEnable Me. Leben mit Behinderung oder chronischer Krankheit.print.deREHADAT - Informationssystem zur beruflichen TeilhabeSIP - Siebdruck & DigitaldruckVerzeichnis anerkannter Werkstätten für behinderte Menschen
▶ Lernorte
Fachpraktiker/innen für Medientechnologie Druck werden in betrieblicher Form oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ausgebildet.Betriebliche Ausbildung:Ausbildungsbetrieb: Produktionshallen, WerkstättenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:Ausbildungseinrichtung: Ausbildungswerkstatt, ggf. Ausbildungsfirma der EinrichtungBerufsschule (i.d.R. in die Einrichtung integriert): UnterrichtsräumePraktikumsbetrieb: Produktionshallen, Werkstätten
▶ Interessen
Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um diesen Beruf erlernen und ausüben zu können. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Einrichten und Bedienen von Produktionsanlagen zur Herstellung von Printproduktenz.B. Reinigen und Warten der Druckmaschinen nach dem Druckvorgangz.B. Fertigstellen der Printerzeugnisse durch Schneiden, Falzen oder BindenInteresse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeitenz.B. Kontrollieren der Produkte auf Einhaltung der Qualitätsvorgabenz.B. sorgfältiges Beheben von Farbschwankungen oder papier- und maschinenbedingten Fehlern
▶ Steckbrief
BerufstypAusbildungsberuf für besondere PersonengruppenAusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteBetrieb und Berufsschule oder Einrichtung der beruflichen RehabilitationWas macht man in diesem Beruf?Fachpraktiker/innen für Medientechnologie Druck arbeiten bei der Herstellung von Druckerzeugnissen wie Zeitungen, Zeitschriften oder Prospekten mit. Sie bereiten Arbeitsabläufe vor, wählen Materialien für die Produktion aus und richten Druckmaschinen ein. Mit Probedrucken stellen sie fest, ob die Auftragsanforderungen erreicht werden. Während der Produktion bedienen und überwachen Fachpraktiker/innen für Medientechnologie Druck die verschiedenen Druckmaschinen. Sie greifen bei Störungen ein und sorgen zudem für die regelmäßige Pflege und Wartung der Anlagen. Auch die Qualitätskontrolle und die Lagerung der Produkte gehören zu ihren Aufgaben.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:DruckereienArbeitsorte:ProduktionshallenWerkstättenWas ist wichtig?Anforderungen:Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick (z.B. beim Einstellen von Maschinen)Gutes Sehvermögen und Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Farbsicherheit beim Kontrollieren der Produkte)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Materialmengen zu berechnen)Werken/Technik (z.B. um Fehler erkennen und beheben zu können)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildung zum Fachpraktiker bzw. zur Fa...
▶ Kompetenzen
Wichtige Fertigkeiten und Kenntnisse:AndruckDigitaldruckDruckformherstellung, -bearbeitungDrucktechnikDruckvorstufeDruckweiterverarbeitungMaschineneinrichtung, AnlageneinrichtungMaschinenführung, Anlagenführung, -bedienungMehrfarbendruckTechnisches VerständnisTon-, FarbwertkorrigierenWartung, Reparatur, InstandhaltungWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Grafik-, Bildbearbeitungs-, DTP-, Multimediasoftware"
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Beispiel für den Ausbildungsaufbau einer Ausbildung Fachpraktiker/in für Medientechnologie DruckAusbildung im Betrieb bzw. in der Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:1.-18. Ausbildungsmonat u.a.:Planen des Arbeitsablaufs von DruckaufträgenEinrichten von DruckmaschinenÜberwachen von DruckprozessenZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres19.-36. Ausbildungsmonat u.a.:Anwenden von DrucktechnikenPflegen und Warten von DruckmaschinenAbschlussprüfung nach dem 3. Ausbildungsjahr
▶ Ausbildungskosten
Die Kosten einer Ausbildung nach besonderen Regelungen für Menschen mit Behinderungen werden vom Rehabilitationsträger getragen.FörderungsmöglichkeitenNeben der Förderung der Ausbildung durch Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten die Auszubildenden auch unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen nach dem Neunten Sozialgesetzbuch (SGB IX).
▶ Ausbildungsinhalte
Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Auftragsunterlagen auf Vollständigkeit prüftwie Materialien für die Produktion ausgewählt und auf Verwendbarkeit geprüft werdenwie man Druckmaschinen einrichtetwie Druckmaschinen unter Berücksichtigung von Leistung und Ausschussminimierung bedient werdenwie man das Materialverhalten im Fertigungsprozess hinsichtlich der geforderten Qualität berücksichtigtwie Funktionsprüfungen an Druckmaschinenteilen durchgeführt werdenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Ausbildungsvertrag, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Fächernin allgemeinbildenden Fächern wie Rechnen und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im Ausbildungs- bzw. Praktikumsbetrieb, in der AusbildungswerkstattPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Druckmaschinen einrichten und bedienen, Produktionsabläufe überwachenUmgebung: Maschinenlärm in ProduktionshallenKleidung: Sicherheitsschuhe, Arbeitskittel, Gehörschutz (bei der Arbeit an Maschinen)Anforderungen:Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick (z.B. beim Einstellen und Warten von Maschinen)Gutes Sehvermögen und Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Farbsicherheit beim Kontrollieren der Produkte)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildungsvergütung
Findet die Ausbildung in einem Betrieb statt, erhalten die Auszubildenden vom Betrieb eine Ausbildungsvergütung. Bei einer Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation werden die Auszubildenden durch Leistungen vom Rehabilitationsträger unterstützt.
▶ Wichtige Schulfächer
Gute Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Materialmengen zu berechnenWerken/Technik: z.B. um Fehler erkennen und beheben zu können
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachpraktiker/in für Medientechnologie Druck an:Bereich Druck und MedienFachpraktiker/Fachpraktikerin für Medientechnologie Druckverarbeitung (§66 BBiG/§42r HwO)Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Buchbinderei (§66 BBiG/§42r HwO)Gemeinsamkeiten:bei der Herstellung von Büchern, Zeitschriften oder Broschüren mitwirkenMaschinen bedienen, pflegen und wartenBereich Maschinen- und AnlagenbauIndustriefachhelfer/Industriefachhelferin (§66 BBiG/§42r HwO)Gemeinsamkeit:Maschinen bedienen und warten sowie bei Reparaturen mithelfen
▶ Entwicklung der Ausbildung
1990er-JahreErste Ausbildungsregelungen im Bereich Druck (z.B. 1997: Ausbildungsregelung für die Berufsausbildung zum/zur Druck-Fachwerker/in der Industrie- und Handelskammer Potsdam)2013Ausbildungsregelung für die Berufsausbildung zum/zur Fachpraktiker/in für Medientechnologie Druck der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart2016Empfehlung für eine Ausbildungsregelung für die Berufsausbildung zum/zur Fachpraktiker/in für Medientechnologie Druck (BIBB-Hauptausschuss)
▶ Arbeits- und Sozialverhalten
Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich sind die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale wichtig, um diesen Beruf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. zügiges und schnelles Arbeiten zur Einhaltung von Fristen für den Druck)Sorgfalt (z.B. fehlerfreies Einstellen der Druckmaschinen; sorgfältiges Messen und Prüfen von Farbtonwerten der Druckergebnisse)
▶ Die Ausbildung im Überblick
Fachpraktiker/in für Medientechnologie Druck ist ein Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderungen. Die 3-jährige Ausbildung wird im Handwerk, in der Industrie oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation durchgeführt. Die Ausbildung orientiert sich am anerkannten Ausbildungsberuf Medientechnologe/-technologin Druck. Je nach zuständiger Kammer können z.B. die Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein. Die Beschreibung des Ausbildungsberufs Fachpraktiker/in für Medientechnologie Druck erfolgt auf Grundlage der entsprechenden Empfehlung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Verbände und Organisationen
Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse BG ETEMBundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm)ver.di - Vereinte DienstleistungsgewerkschaftZentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA)
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Abschlussbezeichnungen gemäß Ausbildungsregelungen der zuständigen Stellen, z.B.Fachpraktiker für Medientechnologie Druck/Fachpraktikerin für Medientechnologie DruckFachpraktiker Medientechnologie Druck/Fachpraktikerin Medientechnologie DruckFachpraktiker für Medientechnologie Siebdruck/Fachpraktikerin für Medientechnologie Siebdruck
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Die passende Beschäftigung finden Fachpraktiker/innen für Medientechnologie Druck arbeiten in handwerklichen oder industriellen Unternehmen der Druck- und Medienwirtschaft. Dort übernehmen sie z.B. Arbeiten in den Bereichen Bogenoffsetdruck und Digitaldruck.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Für Fachpraktiker/innen für Medientechnologie Druck gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Im Laufe des Berufslebens muss man sein Fachwissen immer auf dem neuesten Stand halten und sich beispielsweise über neue Entwicklungen der Drucktechnologie informieren.Beruflich weiterkommenWer als Fachpraktiker/in für Medientechnologie Druck weiterkommen möchte, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen nach der Ausbildung beispielsweise in folgendem Beruf weiterqualifizieren:Medientechnologe/Medientechnologin DruckAuskünfte über Anrechnungsmöglichkeiten erteilen die für die jeweilige Berufsausbildung zuständigen Stellen.Informationen zu möglichen Weiterbildungen erteilt die zuständige Agentur für Arbeit.
▶ Spezialisierung während der Ausbildung
Die Ausbildung kann in zwei Wahlqualifikationen aus der Auswahlliste I und in einer Wahlqualifikation aus der Auswahlliste II vertieft werden:Auswahlliste I:Druckvorbereitung DigitaldruckDigitaldruckprozessDruckformherstellungDruckweiterverarbeitungWeiteres DruckverfahrenAuswahlliste II:BogenoffsetdruckDigitaldruck
▶ Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten
Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten sind wichtig, um den Beruf lernen und ausüben zu können.Fähigkeitenfigural-räumliches Denken (z.B. Einrichten von Druckmaschinen)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. genaue Farbtonabstimmung der Probedrucke mit den Vorlagen)Wahrnehmungs- und Bearbeitungsgeschwindigkeit (z.B. sofortiges Erkennen möglicher Abweichungen von den Qualitätsvorgaben während des Druckprozesses)Handgeschick (z.B. Schneiden, Falzen und Binden von Broschüren und Prospekten)Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. schnelles Eingreifen bei Störungen, beispielsweise bei Druckmaschinen)Auge-Hand-Koordination (z.B. Einfüllen von Öl bei der Maschinenwartung)Handwerkliches Geschick (z.B. Durchführen von Reparaturen an Arbeitsgeräten, Maschinen und Einrichtungen)Technisches Verständnis (z.B. Warten von Druckmaschinen und Fehlerbehebung)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Flächen, Gewichten oder typografischen Maßen)
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Für die Berufsausbildung zum Fachpraktiker für Medientechnologie Druck bzw. zur Fachpraktikerin für Medientechnologie Druck gibt es keine bundeseinheitliche rechtliche Regelung. Die von den zuständigen Kammern erlassenen Ausbildungsregelungen beruhen auf der entsprechenden Empfehlung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB):Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung vom 14.12.2016 für eine Ausbildungsregelung zum Fachpraktiker für Medientechnologie Druck/zur Fachpraktikerin für Medientechnologie Druck gemäß § 66 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG)/§ 42m der Handwerksordnung (HwO) (Hinweis: Durch Gesetzesänderung zum 01.01.2020 wurde § 42m der Handwerksordnung zu § 42r.)Regelungen der zuständigen Stellen:Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe, Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Eine Eignungsuntersuchung ist i.d.R. notwendig. Die zuständige Agentur für Arbeit veranlasst diese.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Medientechnologie Druck (§66 BBiG/§42r HwO)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Medientechnologie Druck (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Fachpraktiker/innen für Medientechnologie Druck arbeiten bei der Herstellung von Druckerzeugnissen wie Zeitungen, Zeitschriften oder Prospekten mit. Sie bereiten Arbeitsabläufe vor, wählen Materialien für die Produktion aus und richten Druckmaschinen ein. Mit Probedrucken stellen sie fest, ob die Auftragsanforderungen erreicht werden. Während der Produktion bedienen und überwachen Fachpraktiker/innen für Medientechnologie Druck die verschiedenen Druckmaschinen. Sie greifen bei Störungen ein und sorgen zudem für die regelmäßige Pflege und Wartung der Anlagen. Auch die Qualitätskontrolle und die Lagerung der Produkte gehören zu ihren Aufgaben.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:DruckereienArbeitsorte:ProduktionshallenWerkstättenWas ist wichtig?Anforderungen:Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick (z.B. beim Einstellen von Maschinen)Gutes Sehvermögen und Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Farbsicherheit beim Kontrollieren der Produkte)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Materialmengen zu berechnen)Werken/Technik (z.B. um Fehler erkennen und beheben zu können)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildung zum Fachpraktiker bzw. zur Fachpraktikerin für Medientechnologie Druck kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet.Was lernt man in der Ausbildung?Die Auszubildenden lernen beispielsweise:wie man Auftragsunterlagen auf Vollständigkeit prüftwie Materialien für die Produktion ausgewählt und auf Verwendbarkeit geprüft werdenwie man Druckmaschinen einrichtetwie Druckmaschinen unter Berücksichtigung von Leistung und Ausschussminimierung bedient werdenwie man das Materialverhalten im Fertigungsprozess hinsichtlich der geforderten Qualität berücksichtigtwie Funktionsprüfungen an Druckmaschinenteilen durchgeführt werden
Ist Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Medientechnologie Druck (§66 BBiG/§42r HwO) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Medientechnologie Druck (§66 BBiG/§42r HwO)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Medientechnologie Druck (§66 BBiG/§42r HwO) qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Medientechnologie Druck (§66 BBiG/§42r HwO)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Medientechnologie Druck (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland typischerweise? ▼
Fachpraktiker/innen für Medientechnologie Druck werden in betrieblicher Form oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ausgebildet.Betriebliche Ausbildung:Ausbildungsbetrieb: Produktionshallen, WerkstättenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:Ausbildungseinrichtung: Ausbildungswerkstatt, ggf. Ausbildungsfirma der EinrichtungBerufsschule (i.d.R. in die Einrichtung integriert): UnterrichtsräumePraktikumsbetrieb: Produktionshallen, Werkstätten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachpraktiker/Fachpraktikerin für Medientechnologie Druck (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.