Fachplaner/Fachplanerin für Energie- und Gebäudetechnik
Fachplaner/in - Energie- und Gebäudetechnik
Was ist Enerji ve Bina Teknolojileri Uzman Planlamacısı?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildungsprüfung nach Regelungen der Handwerkskammern Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: 1 Jahr (Vollzeit)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Fachplaner/Fachplanerin für Energie- und Gebäudetechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden an privaten Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräume
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildungsprüfung nach Regelungen der HandwerkskammernTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauer1 Jahr (Vollzeit) Aufgaben und TätigkeitenFachplaner und Fachplanerinnen für Energie- und Gebäudetechnik planen und organisieren die Installation und Wartung gebäudetechnischer Anlagen und Geräte sowohl technisch als auch wirtschaftlich. Bevor die Anlagen und Geräte in Betrieb gehen, ermitteln sie mithilfe von Probeläufen deren Leistungsfähigkeit. Sie planen Steuerungs- und Regelungseinrichtungen für gebäudetechnische Einrichtungen, entwerfen die zugehörigen Steuerprogramme und erstellen technische Unterlagen wie Verteilerpläne, Klemmpläne und Schaltschrankaufbaupläne. Fachplanern und Fachplanerinnen für Energie- und Gebäudetechnik können auch den Baustellenbetrieb leiten und z.B. Materialien auswählen, die Arbeitsqualität überwachen und die technischen Unterlagen mit dem Gesamtplan abgleichen. Je nach Einsatzgebiet und Größe des Betriebes arbeiten sie selbst praktisch mit. Ebenso können sie Privatpersonen, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen in Fragen der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) beraten und ggf. gebäudetechnische Einrichtungen verkaufen.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe: Fachplaner und Fachplanerinnen für Energie- und Gebäudetechnik sind in erster Linie beschäftigtin Betrieben der Elektroinstallation bzw. Energieversorgung in Ingenieurbüros für technische Fachplanungin...
▶ Weiterbildungsdauer
Vollzeit: 12 Monate
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenWeiterbildungen können ggf. gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden. Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
HandlungsfelderUnternehmensstrategie, z.B.:volkswirtschaftliche, gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen bewertenUnternehmensstrategien planenUnternehmensführung, z.B.:Rechnungswesen im Unternehmen gestalten sowie Finanzierung und Liquidität sichernMarketingkonzept umsetzenPersonalmanagement, z.B.:Personal planen und gewinnenMess- und Regeltechnik, Leistungselektronik, z.B.:Regelstrecken, Regler, Sensoren, Blockschaltbilderanaloge und digitale Regler, Regeln mit SPSIndustrieautomatisierung, z.B.:Ablaufsteuerungen, parametrierbare Funktionen, VariablendeklarationVernetzungssystemeKommunikations- und Gebäudetechnik, z.B.:Telekommunikationsdienste und -netzeHausleittechnikProjektplanung, z.B.:VOB, Normen, BestimmungenLeistungsverzeichnis, Kalkulation
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik/Physik/Technik: z.B. um bauphysikalische Berechnungen oder Energiebilanzen zu erstellenWirtschaft: z.B. um Kosten-Nutzen-Rechnungen eines Gebäudebewirtschaftungskonzepts zu erstellen
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitganztägiger Unterricht an mindestens vier WochentagenLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachplaner/in für Energie- und Gebäudetechnik an:Bereich GebäudetechnikGeprüfter Berufsspezialist für intelligente Gebäudetechnik und Systemvernetzung/Geprüfte Berufsspezialistin für intelligente Gebäudetechnik und SystemvernetzungFachkraft für GebäudetechnikFachmann für Gebäudebewirtschaftung/Fachfrau für GebäudebewirtschaftungBachelor Professional in intelligenter Gebäudetechnik und SystemvernetzungBachelor Professional für Energieeffizienz und digitales BauprojektmanagementGemeinsamkeit:Arbeitsprozesse von der Planung bis hin zur Inbetriebnahme von gebäudetechnischen Anlagen leitenBereich EnergietechnikGebäudeenergieberater/GebäudeenergieberaterinGeprüfter Berufsspezialist für Ladeinfrastruktursysteme der Elektromobilität/Geprüfte Berufsspezialistin für Ladeinfrastruktursysteme der ElektromobilitätGemeinsamkeit:über Energieeinsatz in Gebäuden beraten, Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen durchführen
▶ Entwicklung der Weiterbildung
2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.
▶ Verkürzungen/Verlängerungen
Befreiung von PrüfungsteilenPersonen, die mit Erfolg eine andere vergleichbare Prüfung abgelegt haben, deren Inhalt den Anforderungen des jeweiligen Handlungsfelds entspricht, können i.d.R. von einzelnen Prüfungsleistungen befreit werden.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungFachplaner für Energie- und Gebäudetechnik (HWK)/Fachplanerin für Energie- und Gebäudetechnik (HWK)
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Fachplaner bzw. Fachplanerin für Energie- und Gebäudetechnik ist eine berufliche Weiterbildung. Die Prüfung ist gemäß den Rechtsvorschriften der jeweiligen Handwerkskammer geregelt. Zugangsvoraussetzungen und Abschussbezeichnungen können je nach zuständiger Kammer unterschiedlich sein.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachplaner/innen für Energie- und Gebäudetechnik z.B. in Betrieben der Elektroinstallation bzw. Energieversorgung oder in Ingenieurbüros für technische Fachplanung.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Gebäudesystemtechnik bis hin zu Personalplanung.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Fachplaner/innen für Energie- und Gebäudetechnik auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Gebäudetechnik, Gebäudeenergietechnik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Elektroinstallationsbetrieb.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Zur PrüfungDie zuständigen Handwerkskammern erlassen Prüfungsvorschriften, z.B.:Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung zum/zur Fachplaner/in für Energie- und Gebäudetechnik (HWK) vom 17.12.2014 (HWK Oldenburg)Fachplaner für Energie- und Gebäudetechnik (HwK)/Fachplanerin für Energie- und Gebäudetechnik (HwK), Regelungen der zuständigen Stellen für die berufliche FortbildungWeiteresGesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24.09.1998 (BGBl. I S. 3074; 2006 I S. 2095), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 03.04.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 106)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist i.d.R.:die Meisterprüfung z.B. als Elektrotechnikermeister/in (Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik oder Schwerpunkt Systemelektronik) oder als Informationstechnikermeister/in
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Enerji ve Bina Teknolojileri Uzman Planlamacısı
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Fachplaner/Fachplanerin für Energie- und Gebäudetechnik in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenFachplaner und Fachplanerinnen für Energie- und Gebäudetechnik planen und organisieren die Installation und Wartung gebäudetechnischer Anlagen und Geräte sowohl technisch als auch wirtschaftlich. Bevor die Anlagen und Geräte in Betrieb gehen, ermitteln sie mithilfe von Probeläufen deren Leistungsfähigkeit. Sie planen Steuerungs- und Regelungseinrichtungen für gebäudetechnische Einrichtungen, entwerfen die zugehörigen Steuerprogramme und erstellen technische Unterlagen wie Verteilerpläne, Klemmpläne und Schaltschrankaufbaupläne. Fachplanern und Fachplanerinnen für Energie- und Gebäudetechnik können auch den Baustellenbetrieb leiten und z.B. Materialien auswählen, die Arbeitsqualität überwachen und die technischen Unterlagen mit dem Gesamtplan abgleichen. Je nach Einsatzgebiet und Größe des Betriebes arbeiten sie selbst praktisch mit. Ebenso können sie Privatpersonen, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen in Fragen der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) beraten und ggf. gebäudetechnische Einrichtungen verkaufen.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe: Fachplaner und Fachplanerinnen für Energie- und Gebäudetechnik sind in erster Linie beschäftigtin Betrieben der Elektroinstallation bzw. Energieversorgung in Ingenieurbüros für technische Fachplanungin BauinstallationsbetriebenArbeitsorte: Fachplaner und Fachplanerinnen für Energie- und Gebäudetechnik arbeiten meist in Büroräumenauf BaustellenSie arbeiten ggf. auchin Werkstätten und Fertigungshallenin Testlabors und an Prüfständenim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist i.d.R.:die Meisterprüfung z.B. als Elektrotechnikermeister/in (Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik oder Schwerpunkt Systemelektronik) oder als Informationstechnikermeister/inInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Unternehmensstrategie, z.B.:volkswirtschaftliche, gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen bewertenUnternehmensstrategien planenUnternehmensführung, z.B.:Rechnungswesen im Unternehmen gestalten sowie Finanzierung und Liquidität sichernMarketingkonzept umsetzenPersonalmanagement, z.B.:Personal planen und gewinnenMess- und Regeltechnik, Leistungselektronik, z.B.:Regelstrecken, Regler, Sensoren, Blockschaltbilderanaloge und digitale Regler, Regeln mit SPSIndustrieautomatisierung, z.B.:Ablaufsteuerungen, parametrierbare Funktionen, VariablendeklarationVernetzungssystemeKommunikations- und Gebäudetechnik, z.B.:Telekommunikationsdienste und -netzeHausleittechnikProjektplanung, z.B.:VOB, Normen, BestimmungenLeistungsverzeichnis, Kalkulation
Ist Fachplaner/Fachplanerin für Energie- und Gebäudetechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Fachplaner/Fachplanerin für Energie- und Gebäudetechnik" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Fachplaner/Fachplanerin für Energie- und Gebäudetechnik qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist i.d.R.:die Meisterprüfung z.B. als Elektrotechnikermeister/in (Schwerpunkt Energie- und Gebäudetechnik oder Schwerpunkt Systemelektronik) oder als Informationstechnikermeister/in
Wo arbeiten Fachplaner/Fachplanerin für Energie- und Gebäudetechnik in Deutschland typischerweise? ▼
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden an privaten Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräume
Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachplaner/Fachplanerin für Energie- und Gebäudetechnik in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.