Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Fachkraft - Straßen- und Verkehrstechnik
Was ist Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie und im öffentlichen Dienst (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. öffentliche Verwaltung, Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung oder Tiefbauunternehmen): Büroräume, BaustellenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie und im öffentlichen Dienst (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik übernehmen im Auftrag von Ingenieuren und Ingenieurinnen planende und organisierende Arbeiten und sorgen beispielsweise für die Instandhaltung und den Ausbau von Straßen, Brücken oder Tunneln. Sie erheben Verkehrsdaten und werten diese aus, machen topografische Aufnahmen und führen Lage- und Höhenmessungen durch, bevor sie per Hand oder am Computer bautechnische Zeichnungen anfertigen. Im Anschluss kalkulieren sie die Baukosten und den Materialbedarf, erstellen Unterlagen für die Straßenplanung und bereiten Ausschreibungen vor. Sie unterstützen die Auftragsvergabe und die technische Überwachung der Baumaßnahmen. Außerdem organisieren sie laufende Betriebs-, Betreuungs- und Sicherungsmaßnahmen wie den Winterdienst oder die Grünpflege.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik finden Beschäftigungin der öffentlichen Verwaltung, insbesondere in Verkehrs- und Straßenbauverwaltungenin Architektur- und Ingenieurbürosin StraßenbauunternehmenArbeitsorte:Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik arbeiten in erster Liniein Büroräumenauf BaustellenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwar...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungFachkraft für Straßen- und VerkehrstechnikBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik übernehmen im Auftrag von Ingenieuren und Ingenieurinnen planende und organisierende Arbeiten und sorgen beispielsweise für die Instandhaltung und den Ausbau von Straßen, Brücken oder Tunneln. Sie erheben Verkehrsdaten und werten diese aus, machen topografische Aufnahmen und führen Lage- und Höhenmessungen durch, bevor sie per Hand oder am Computer bautechnische Zeichnungen anfertigen. Im Anschluss kalkulieren sie die Baukosten und den Materialbedarf, erstellen Unterlagen für die Straßenplanung und bereiten Ausschreibungen vor. Sie unterstützen die Auftragsvergabe und die technische Überwachung der Baumaßnahmen. Außerdem organisieren sie laufende Betriebs-, Betreuungs- und Sicherungsmaßnahmen wie den Winterdienst oder die Grünpflege.Wo arbeitet man?Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik finden Beschäftigungin der öffentlichen Verwaltung, insbesondere in Verkehrs- und Straßenbauverwaltungenin Architektur- und Ingenieurbürosin StraßenbauunternehmenWeitereBerufe im TiefbauBerufe in der Fahrzeug- und VerkehrstechnikBerufe rund um Entwicklung, Konstruktion und CAD
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:WirtschaftlichkeitArbeitsorganisation, Kommunikation und Mitgestaltung von sozialen BeziehungenInformationstechnik und -verarbeitungbautechnisches Zeichnen und Konstruierenbautechnisches BerechnenLage- und HöhenvermessungBaustoffe und BödenVerwaltungsabläufe im Straßen- und VerkehrswesenPlanen, Entwerfen und Konstruieren von Verkehrswegen und IngenieurbauwerkenErstellen von planungsrechtlichen, baurechtlichen und umweltrechtlichen Unterlagenvertragliche und technische Abwicklung von Baumaßnahmenqualitätssichernde MaßnahmenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: Vorbereiten einer BaumaßnahmeErschließen und Gründen eines BauwerkesPlanen eines ErdbauwerkesHerstellen eines StahlbetonbauteilesAufmessen und Darstellen eines GeländesPlanen und Entwerfen einer StraßeAbstecken von Straßen und IngenieurbauwerkenBauen von Straßen mit AsphaltdeckenBauen von Straßen mit Beton- und PflasterdeckenZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. und 2. AusbildungsjahrBetrieb, Erhaltung und Betreuung des VerkehrswegenetzesAusbildung in de...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Baustoffe und Böden nach Eigenschaften bzw. Verwendung unterscheidetwie man bei Planungen vorgeht und dabei Grundlagen der Straßenverkehrstechnik anwendetwie Unterlagen für Abstimmungsverfahren von Verkehrsplanungen bearbeitet werdenwie man bautechnische Berechnungen für den Straßenbau ausführt und Mengen berechnetwie schwierigere Vermessungsarbeiten, zum Beispiel topografische Aufnahmen, durchgeführt werdenwelche Bau- und Bauhilfsstoffe (zum Beispiel Asphalt, Beton, Mörtel) im Straßenbau wichtig sind und wie sie eingesetzt werdenwie man hydraulische und schalltechnische Berechnungen durchführtwas in der Bauleitung und -überwachung oder Bauabrechnung wichtig istwie man Bauwerkpläne bearbeitet und Bauwerkdetails konstruiert sowie Kostenberechnungen durchführtwie planungs-, bau- und umweltrechtliche Unterlagen erstellt werdenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Aufmessen und Darstellen eines Geländes, Planen einer Verkehrserschließung für ein Baugebiet)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Vermessungsarbeiten ausführen und Geländepläne darstellen, Straßen- und Verkehrsführungen konstruieren und berechnenUmgebung: z.T. Arbeit im Freien bei Kälte, Hitze, Regen und ZugluftKleidung: teilweise Schutz- und Warnkleidung (z.B. Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Warnweste)Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Anfertigen von Plänen und Unterlagen)Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. bei Gelände- und Gewässervermessungen)Rechnerische Fähigkeiten (z.B. beim Kalkulieren des Materialbedarfs) Zeichnerische Fähigkeiten (z.B. beim Anfertigen von Bauzeichnungen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Baugewerbe neue Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Beispiel Baugewerbe alte Bundesländer - ohne Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Beispiel Baugewerbe Berlin (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.122 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.610 €Beispiel öffentlicher Dienst (Länder) (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.297 €2. Ausbildungsjahr: 1.351 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um Entwurfsunterlagen für Straßen und Radwege auszuarbeitenPhysik: z.B. um Konstruktionsmerkmale von Ingenieurbauwerken zu unterscheidenMathematik: z.B. um Längen-, Flächen- und Volumenberechnungen durchzuführenDeutsch: z.B. um betrieblichen Schriftverkehr zu bearbeiten
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik an:Bereich TiefbauFachkraft für WasserwirtschaftGemeinsamkeit:technische Unterlagen im Bereich Tief- bzw. Straßenbau bearbeitenBereich Entwicklung, Konstruktion und CADBautechnischer Konstrukteur/Bautechnische Konstrukteurin Fachrichtung Tief-, Verkehrswege- und LandschaftsbauBauzeichner/BauzeichnerinTechnischer Systemplaner/Technische Systemplanerin Fachrichtung Versorgungs- und AusrüstungstechnikTechnischer Systemplaner/Technische Systemplanerin Fachrichtung Stahl- und MetallbautechnikGemeinsamkeit:(bau-)technische Pläne und Zeichnungen anfertigenBereich Vermessung und GeoinformationVermessungstechniker/Vermessungstechnikerin Fachrichtung VermessungVermessungstechniker/Vermessungstechnikerin Fachrichtung BergvermessungGeomatiker/GeomatikerinGemeinsamkeit:vermessungstechnische Daten erheben und verarbeiten
▶ Entwicklung der Ausbildung
1964:Ausbildung im Beruf Straßenbautechniker/in (nur in Hessen im öffentlichen Dienst) 2000:Neue Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik Einheitliche Ausbildung im öffentlichen wie im privaten Sektor Einsatz in Behörden, in Ingenieurbüros oder in der Bauwirtschaft möglich Aufhebung der VorläuferberufeKulturbautechniker/KulturbautechnikerinStraßenbautechniker/StraßenbautechnikerinPlanungstechniker/Planungstechnikerin2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im öffentlichen Dienst.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungFachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik in der öffentlichen Verwaltung, insbesondere in Verkehrs- und Straßenbauverwaltungen, in Architektur- und Ingenieurbüros sowie in Straßenbauunternehmen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Straßenbau bis hin zu Vermessungstechnik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Tiefbau zu absolvieren. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Verkehrsingenieurwesen erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Planungsbüro.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es in den Ausbildungsbereichen öffentlicher Dienst sowie Industrie und Handel insgesamt 21 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 57 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 43 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [43.0%]43Hochschulreife [57.0%]57Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik und zur Fachkraft für Wasserwirtschaft vom 21.07.2000 (BGBl. I S. 1148)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 07.06.2000)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik übernehmen im Auftrag von Ingenieuren und Ingenieurinnen planende und organisierende Arbeiten und sorgen beispielsweise für die Instandhaltung und den Ausbau von Straßen, Brücken oder Tunneln. Sie erheben Verkehrsdaten und werten diese aus, machen topografische Aufnahmen und führen Lage- und Höhenmessungen durch, bevor sie per Hand oder am Computer bautechnische Zeichnungen anfertigen. Im Anschluss kalkulieren sie die Baukosten und den Materialbedarf, erstellen Unterlagen für die Straßenplanung und bereiten Ausschreibungen vor. Sie unterstützen die Auftragsvergabe und die technische Überwachung der Baumaßnahmen. Außerdem organisieren sie laufende Betriebs-, Betreuungs- und Sicherungsmaßnahmen wie den Winterdienst oder die Grünpflege.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik finden Beschäftigungin der öffentlichen Verwaltung, insbesondere in Verkehrs- und Straßenbauverwaltungenin Architektur- und Ingenieurbürosin StraßenbauunternehmenArbeitsorte:Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik arbeiten in erster Liniein Büroräumenauf BaustellenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [43.0%]43Hochschulreife [57.0%]57Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Anfertigen von Plänen und Unterlagen)Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. bei Gelände- und Gewässervermessungen)Rechnerische Fähigkeiten (z.B. beim Kalkulieren des Materialbedarfs) Zeichnerische Fähigkeiten (z.B. beim Anfertigen von Bauzeichnungen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Entwurfsunterlagen für Straßen und Radwege auszuarbeiten)Physik (z.B. um Konstruktionsmerkmale von Ingenieurbauwerken zu unterscheiden)Mathematik (z.B. um Längen-, Flächen- und Volumenberechnungen durchzuführen)Deutsch (z.B. um betrieblichen Schriftverkehr zu bearbeiten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.122 € (Baugewerbe), 1.297 € (öffentlicher Dienst)2. Ausbildungsjahr: 1.351 € (Baugewerbe), 1.351 € (öffentlicher Dienst)3. Ausbildungsjahr: 1.610 € (Baugewerbe), 1.401 € (öffentlicher Dienst)
Ist Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik in Deutschland typischerweise? ▼
Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. öffentliche Verwaltung, Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung oder Tiefbauunternehmen): Büroräume, BaustellenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.