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Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice

Fachkraft - Möbel-, Küchen- und Umzugsservice

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 22342

Was ist Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice?

Was macht man in diesem Beruf? Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice liefern Küchen, Möbel und Geräte oder andere Artikel aus, verpacken Umzugsgüter und arbeiten im Lager mit. Sie bauen Küchen sowie Möbel auf und ab, installieren elektrische Geräte und sorgen für den fachgerechten Anschluss an Wasserleitungen und Lüftungsanlagen.Über die handwerklichen Tätigkeiten hinaus bearbeiten sie Reklamationen, prüfen Rechnungen und Lieferunterlagen und nehmen Zahlungen entgegen. Zudem beraten sie Kunden über die Serviceleistungen des Unternehmens. Sie planen und dokumentieren ihre Arbeit und achten auf die Einhaltung von Qualitätsstandards. Alle Arbeitsaufträge erledigen sie eigenständig, allein oder im Team und stets unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Gesichtspunkte sowie der Wünsche des Kunden.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice finden Beschäftigung in erster Liniebei Umzugsfirmen und Möbelspeditionenin Unternehmen des Küchen- und MöbelhandelsArbeitsorte:Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice arbeiten in erster Liniein Lagerräumen und Werkstättenin Transportfahrzeugen und beim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Büroräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [8.0%]8Hauptschulabschluss* [55.0%]55mittlerer Bildungsabschluss [26.0%]26Hochschulreife [3.0%]Sonstige [8.0%]8*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. Be- und Entladen der Umzugsfahrzeuge, Transportieren schwerer Möbelstücke)Handwerkliches Geschick (z.B. beim Bearbeiten und Montieren von Küchen- und Möbelteilen) Sorgfalt und technisches Verständnis (z.B. Installieren elektrischer Geräte und Dichtigkeitsprüfungen) Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Berücksichtigen von Kundenwünschen bei der Auftragsabwicklung)Teamfähigkeit (z.B. beim Transportieren und Montieren von schweren Einbauteilen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Werkstückabmaße zu berechnen)Werken/Technik (z.B. um Küchen und Möbel aufzubauen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 940 € bis 1.120 € (Handel*), 825 € bis 1.270 € (Verkehrsgewerbe*)2. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.250 € (Handel*), 885 € bis 1.333 € (Verkehrsgewerbe*)3. Ausbildungsjahr: 1.150 € bis 1.390 € (Handel*), 977 € bis 1.401 € (Verkehrsgewerbe*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Küchen- und Möbelhandel, Möbelspeditionen): Werkstätten, Lagerräume, Transportfahrzeuge, beim KundenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland in Eberbach (Baden-Württemberg): Theodor-Frey-Schule Eberbach Gewerbliche und Kaufmännische Schulefür die Länder Bremen und Niedersachsen in Oldenburg (Niedersachsen):Bildungszentrum für Technik und Gestaltung der Stadt OldenburgQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf? Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice liefern Küchen, Möbel und Geräte oder andere Artikel aus, verpacken Umzugsgüter und arbeiten im Lager mit. Sie bauen Küchen sowie Möbel auf und ab, installieren elektrische Geräte und sorgen für den fachgerechten Anschluss an Wasserleitungen und Lüftungsanlagen.Über die handwerklichen Tätigkeiten hinaus bearbeiten sie Reklamationen, prüfen Rechnungen und Lieferunterlagen und nehmen Zahlungen entgegen. Zudem beraten sie Kunden über die Serviceleistungen des Unternehmens. Sie planen und dokumentieren ihre Arbeit und achten auf die Einhaltung von Qualitätsstandards. Alle Arbeitsaufträge erledigen sie eigenständig, allein oder im Team und stets unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Gesichtspunkte sowie der Wünsche des Kunden.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice finden Beschäftigung in erster Liniebei Umzugsfirmen und Möbelspeditionenin Unternehmen des Küchen- und MöbelhandelsArbeitsorte:Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice arbeiten in erster Liniein Lagerräumen und Werkstättenin Transportfahrzeugen und beim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Büroräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist ke...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungFachkraft für Möbel-, Küchen- und UmzugsserviceBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf? Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice liefern Küchen, Möbel und Geräte oder andere Artikel aus, verpacken Umzugsgüter und arbeiten im Lager mit. Sie bauen Küchen sowie Möbel auf und ab, installieren elektrische Geräte und sorgen für den fachgerechten Anschluss an Wasserleitungen und Lüftungsanlagen.Über die handwerklichen Tätigkeiten hinaus bearbeiten sie Reklamationen, prüfen Rechnungen und Lieferunterlagen und nehmen Zahlungen entgegen. Zudem beraten sie Kunden über die Serviceleistungen des Unternehmens. Sie planen und dokumentieren ihre Arbeit und achten auf die Einhaltung von Qualitätsstandards. Alle Arbeitsaufträge erledigen sie eigenständig, allein oder im Team und stets unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Gesichtspunkte sowie der Wünsche des Kunden.Wo arbeitet man?Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice finden Beschäftigung in erster Liniebei Umzugsfirmen und Möbelspeditionenin Unternehmen des Küchen- und MöbelhandelsWeitereBerufe mit HolzBerufe rund um Transport, Lager und Logistik

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Arbeiten im TeamAnwenden von Informations- und KommunikationssystemenKundenorientierung und KommunikationKontrollieren und Sichern von WarenbeständenBearbeiten von Küchen- und MöbelteilenMontieren, Auf- und Abbauen von Möbel- und KüchenteilenInstallieren und Inbetriebnehmen von elektrischen Einrichtungen und GerätenVerpacken, Lagern und TransportierenDurchführen von qualitätssichernden Maßnahmen1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:den Beruf als Dienstleistung erfassen und den Ausbildungsbetrieb präsentiereneinen Arbeitsauftrag im Möbel-, Küchen- und Umzugsservice erfassen und planenWarenbestände und Umzugsgut kontrollieren und sichernMöbel, Küchen, Geräte oder Umzugsgut verpacken, lagern und transportierenMöbel- und Küchenteile aus Vollholz bearbeiten2. Ausbildungsjahr:Möbel- und Küchenteile aus unterschiedlichen Werkstoffen bearbeitenneue Möbel und neue Küchenmöbel montierenelektrische Einrichtungen und Geräte installieren und deinstallierenWaren und Güter abholen und ausliefernZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres19. - 36. Ausbildungsmonat:A...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie Maschinen eingerichtet, bedient und gewartet werdenwie man Möbel- und Küchenteile vor Beschädigungen schütztwie man Regeln für das Arbeiten an elektrischen Anlagen anwendet und Unfallverhütungsvorschriften beachtetwie man Möbel, Küchen und Geräte oder Umzugsgut kommissioniert, verpackt und lagertwie man Aufgaben und Ziele von qualitätssichernden Maßnahmen unterscheidet und zur Verbesserung der Arbeit im eigenen Arbeitsbereich beiträgtwelche Verkehrssicherungsmaßnahmen bei der Be- und Entladung veranlasst werden müssenworauf bei Informations- und Beratungsgesprächen mit Kunden zu achten ist und wie Produkteinweisungen durchzuführen sindwie man Mängel, Schäden und Fehler feststellt, beurteilt, dokumentiert und behebtwie man Möbel- und Küchenteile ausrichtet, zusammenbaut und anpasstwie elektrische Einrichtungen und Geräte eingebaut, elektrische Anschlüsse hergestellt und mechanische und elektrotechnische Funktionsprüfungen durchgeführt werdenwie Leitungswege für Wasser, Abwasser und Luft zu prüfen sind und wie man Lüftungsrohre und Armaturen einbaut Darüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Beschwerden und Reklamationen bearbeiten, Aufträge von der Planung bis zur Abnahme ausf...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Umzugsgüter verpacken, Küchen und Möbel aufbauen, elektrische Geräte anschließenUmgebung: im Lager, im Transportfahrzeug, Montage beim Kunden, z.T. in Werkstätten mit MaschinenlärmKleidung: Schutzkleidung (Sicherheitsschuhe, Handschuhe)Arbeitszeit: unregelmäßig (nach Kundenwunsch), z.T. Arbeit am WochenendeAnforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. Be- und Entladen der Umzugsfahrzeuge, Transportieren schwerer Möbelstücke)Handwerkliches Geschick (z.B. beim Bearbeiten und Montieren von Küchen- und Möbelteilen) Sorgfalt und technisches Verständnis (z.B. Installieren elektrischer Geräte und Dichtigkeitsprüfungen) Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Berücksichtigen von Kundenwünschen bei der Auftragsabwicklung)Teamfähigkeit (z.B. beim Transportieren und Montieren von schweren Einbauteilen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 940 € bis 1.120 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 € bis 1.390 €Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 825 € bis 1.270 €2. Ausbildungsjahr: 885 € bis 1.333 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.401 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Werkstückabmaße zu berechnenWerken/Technik: z.B. um Küchen und Möbel aufzubauen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice an:Bereich HolzHolzmechaniker/Holzmechanikerin Fachrichtung Montieren von Innenausbauten und BauelementenTischler/TischlerinGemeinsamkeit:Möbel und Einbauteile montieren

Entwicklung der Ausbildung

2006:Erprobungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den neuen Ausbildungsberuf Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice tritt in Kraft2011:überarbeitete Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.220 €3. Ausbildungsjahr: 1.360 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.270 €2. Ausbildungsjahr: 1.333 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.290 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.220 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.060 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.250 €2. Ausbildungsjahr: 1.317 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 €Quelle:Tarifregister Bremen, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.220 €3. Ausbildungsjahr: 1.360 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.015 €2. Ausbildungsjahr: 1.065 €3. Ausbildungsjahr: 1.115 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.220 €3. Ausbildungsjahr: 1.390 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 990 €2. Ausbildungsjahr: 1.100 €3. Ausbildungsjahr: 1.216 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Mai 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.290 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 921 € bis 1.057 €2. Ausbildungsjahr: 1.045 € bis 1.200 €3. Ausbildungsjahr: 1.169 € bis 1.343 €Quelle:Tarifregister Sachsen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.120 €2. Ausbildungsjahr: 1.250 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 825 € bis 850 €2. Ausbildungsjahr: 890 € bis 900 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 980 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice vorwiegend bei Umzugsfirmen oder Möbelspeditionen sowie in Unternehmen des Küchen- und Möbelhandels.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Möbelbau bis hin zu Spedition.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Meister/in für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Holztechnik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Küchen- oder Umzugsservice oder auch einem Küchenfachhandel.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.290 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.020 € bis 1.175 €2. Ausbildungsjahr: 1.158 € bis 1.225 €3. Ausbildungsjahr: 1.275 € bis 1.296 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand März 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.290 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.220 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 384 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 55 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 26 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 8 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. 3 Prozent verfügten über die Hochschulreife. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [8.0%]8Hauptschulabschluss* [55.0%]55mittlerer Bildungsabschluss [26.0%]26Hochschulreife [3.0%]Sonstige [8.0%]8*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.060 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.162 €3. Ausbildungsjahr: 1.305 €Quelle:IHK Elbe-Weser, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.290 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 882 €2. Ausbildungsjahr: 1.001 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2024Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.210 €3. Ausbildungsjahr: 1.340 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 825 €2. Ausbildungsjahr: 885 €3. Ausbildungsjahr: 977 €Quelle:ver.di, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice (MKUServAusbV) vom 06.04.2011 (BGBl. I S. 558), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 11.07.2012 (BGBl. I S. 1487)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 04.02.2011)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.210 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.200 €2. Ausbildungsjahr: 1.250 € bis 1.295 €3. Ausbildungsjahr: 1.350 € bis 1.355 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.070 €2. Ausbildungsjahr: 1.180 €3. Ausbildungsjahr: 1.330 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 935 € bis 945 €2. Ausbildungsjahr: 1.008 € bis 1.011 €3. Ausbildungsjahr: 1.103 € bis 1.115 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand März 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.220 €3. Ausbildungsjahr: 1.360 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.070 €2. Ausbildungsjahr: 1.170 €3. Ausbildungsjahr: 1.270 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Einzelhandel (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 940 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel privates Verkehrsgewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 950 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf? Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice liefern Küchen, Möbel und Geräte oder andere Artikel aus, verpacken Umzugsgüter und arbeiten im Lager mit. Sie bauen Küchen sowie Möbel auf und ab, installieren elektrische Geräte und sorgen für den fachgerechten Anschluss an Wasserleitungen und Lüftungsanlagen.Über die handwerklichen Tätigkeiten hinaus bearbeiten sie Reklamationen, prüfen Rechnungen und Lieferunterlagen und nehmen Zahlungen entgegen. Zudem beraten sie Kunden über die Serviceleistungen des Unternehmens. Sie planen und dokumentieren ihre Arbeit und achten auf die Einhaltung von Qualitätsstandards. Alle Arbeitsaufträge erledigen sie eigenständig, allein oder im Team und stets unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Gesichtspunkte sowie der Wünsche des Kunden.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice finden Beschäftigung in erster Liniebei Umzugsfirmen und Möbelspeditionenin Unternehmen des Küchen- und MöbelhandelsArbeitsorte:Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice arbeiten in erster Liniein Lagerräumen und Werkstättenin Transportfahrzeugen und beim KundenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Büroräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [8.0%]8Hauptschulabschluss* [55.0%]55mittlerer Bildungsabschluss [26.0%]26Hochschulreife [3.0%]Sonstige [8.0%]8je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Gute körperliche Konstitution (z.B. Be- und Entladen der Umzugsfahrzeuge, Transportieren schwerer Möbelstücke)Handwerkliches Geschick (z.B. beim Bearbeiten und Montieren von Küchen- und Möbelteilen) Sorgfalt und technisches Verständnis (z.B. Installieren elektrischer Geräte und Dichtigkeitsprüfungen) Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Berücksichtigen von Kundenwünschen bei der Auftragsabwicklung)Teamfähigkeit (z.B. beim Transportieren und Montieren von schweren Einbauteilen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Werkstückabmaße zu berechnen)Werken/Technik (z.B. um Küchen und Möbel aufzubauen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 940 € bis 1.120 € (Handel), 825 € bis 1.270 € (Verkehrsgewerbe*)2. Ausbildungsjahr: 1.000 € bis 1.250 € (Handel*), 885 € bis 1.333 € (Verkehrsgewerbe*)3. Ausbildungsjahr: 1.150 € bis 1.390 € (Handel*), 977 € bis 1.401 € (Verkehrsgewerbe*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Ist Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice in Deutschland typischerweise?

Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Küchen- und Möbelhandel, Möbelspeditionen): Werkstätten, Lagerräume, Transportfahrzeuge, beim KundenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland in Eberbach (Baden-Württemberg): Theodor-Frey-Schule Eberbach Gewerbliche und Kaufmännische Schulefür die Länder Bremen und Niedersachsen in Oldenburg (Niedersachsen):Bildungszentrum für Technik und Gestaltung der Stadt OldenburgQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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