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Fachkraft für Mechatronik

Fachkraft - Mechatronik

Weiterbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 26113

Was ist Fachkraft für Mechatronik?

Aufgaben und TätigkeitenFachkräfte für Mechatronik bauen Maschinen und Anlagen aus mechanischen, elektrischen, elektronischen und informationstechnischen Bauteilen. Sie arbeiten nach Plänen, verbinden Komponenten, installieren Antriebe und programmieren Steuerungen. Anschließend prüfen sie die Funktionen und nehmen die Anlagen in Betrieb. Sie schulen das Bedienpersonal und stellen Maschinen richtig ein. Außerdem warten sie die Anlagen, beheben Störungen und optimieren die Systeme. Bei Bedarf bauen sie Ersatzteile ein, erweitern oder modernisieren Anlagen.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Mechatronik sind beschäftigtbei Unternehmen der industriellen Prozesssteuerung oder der Herstellung elektrischer Anlagen und mechatronischer Bauteilein Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnikin Unternehmen, die mechatronische Systeme einsetzen, z.B. Betriebe des Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbaus, der Feinmechanik, Optik oder MedizintechnikArbeitsorte:Fachkräfte für Mechatronik arbeiten meistin Werkstätten und WerkhallenSie arbeiten ggf. auchbei Kunden/KundinnenVoraussetzungenEine Berufsausbildung in einem einschlägigen anerkannten Metall- oder Elektroberuf ist Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsanbieter variieren.ProjektaufgabeDokumentation von Arbeitsabläufen und TeilaufgabenMaterialdispositionVerdrahtungs- und VerbindungstechnikenEinstellen und Abgleichen der Sensorik und AktorikFeststellen, Eingrenzen und Beheben von Fehlern und Störungen in elektrischen sowie pneumatischen oder hydraulischen SystemenErstellung von Prüfprotokollen und Schaltungsunterlagen unter Verwendung von StandardsoftwareÄnderung von anderen technischen KommunikationsunterlagenFachtheorieUmwelt-, Sicherheits- und Kommunikationstechnik Steuerungstechnik ElektrotechnikMetalltechnik

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildungsprüfung nach Regelungen der Handwerkskammern ( Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht verpflichtend) bzw. Weiterbildung nach internen Regelungen der Bildungseinrichtungen Weiterbildungsdauer Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Fachkraft für Mechatronik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräume

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildungsprüfung nach Regelungen der Handwerkskammern (Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht verpflichtend) bzw. Weiterbildung nach internen Regelungen der Bildungseinrichtungen Weiterbildungsdauer Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenFachkräfte für Mechatronik bauen Maschinen und Anlagen aus mechanischen, elektrischen, elektronischen und informationstechnischen Bauteilen. Sie arbeiten nach Plänen, verbinden Komponenten, installieren Antriebe und programmieren Steuerungen. Anschließend prüfen sie die Funktionen und nehmen die Anlagen in Betrieb. Sie schulen das Bedienpersonal und stellen Maschinen richtig ein. Außerdem warten sie die Anlagen, beheben Störungen und optimieren die Systeme. Bei Bedarf bauen sie Ersatzteile ein, erweitern oder modernisieren Anlagen.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Mechatronik sind beschäftigtbei Unternehmen der industriellen Prozesssteuerung oder der Herstellung elektrischer Anlagen und mechatronischer Bauteilein Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnikin Unternehmen, die mechatronische Systeme einsetzen, z.B. Betriebe des Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbaus, der Feinmechanik, Optik oder MedizintechnikArbeitsorte:Fachkräfte für Mechatronik arbeiten meistin Werkstätten und WerkhallenSie arbeiten ggf. auchbei Kunden/KundinnenVoraussetzungenEine Berufsausbildung in einem ei...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Weiterbildungsaufbau

Elektrotechnik: 100 UnterrichtsstundenMetalltechnik: 100 UnterrichtsstundenSPS-Technik: 100 UnterrichtsstundenSteuerungstechnik: 100 UnterrichtsstundenMechatronik: 100 UnterrichtsstundenGesamtstundenzahl: 500 Unterrichtsstunden

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

ProjektaufgabeDokumentation von Arbeitsabläufen und TeilaufgabenMaterialdispositionVerdrahtungs- und VerbindungstechnikenEinstellen und Abgleichen der Sensorik und AktorikFeststellen, Eingrenzen und Beheben von Fehlern und Störungen in elektrischen sowie pneumatischen oder hydraulischen SystemenErstellung von Prüfprotokollen und Schaltungsunterlagen unter Verwendung von StandardsoftwareÄnderung von anderen technischen KommunikationsunterlagenFachtheorieUmwelt-, Sicherheits- und Kommunikationstechnik Steuerungstechnik ElektrotechnikMetalltechnik

Zusatzqualifikationen

Je nach Bildungsangebot gibt es ggf. unterschiedliche Zusatzqualifikationen, z.B.Zertifizierung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Physik: z.B. um das Verhalten und Zusammenspiel der Bauteile bei der Systemplanung zu berücksichtigenTechnisches Verständnis: z.B. um Systeme zu installieren, zu warten und instand zu setzenInformatik: z.B. Techniken wie SPS (speicherprogrammierbare Steuerung)Fremdsprachen: z.B. um mit Installationsplänen und Betriebsanleitungen in englischer Sprache umzugehen

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildung im Ausland

Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:SchweizWeiterbildungsangebote: wab - Die Weiterbildungsdatenbank der Schweiz(z.B. mit dem Suchbegriff "Mechatronik")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachkraft für Mechatronik an:Bereich Mechatronik und AutomatisierungstechnikIndustriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung MechatronikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Mechatronik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Maschinentechnik Schwerpunkt Automatisierungstechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik Schwerpunkt Automatisierungstechnik/Bachelor Professional in TechnikIndustriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung ElektrotechnikElektrotechnikermeister/Elektrotechnikermeisterin/Bachelor Professional im Elektrotechniker-HandwerkGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Planung und Entwicklung mechatronischer Einheiten übernehmenBereich Maschinen- und AnlagenbauElektromaschinenbauermeister/Elektromaschinenbauermeisterin/Bachelor Professional im Elektromaschinenbauer-HandwerkGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Planung und Entwicklung mechatronischer Systeme übernehmen

Entwicklung der Weiterbildung

2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFachkraft für Mechatronik (HWK) Bei intern geregelten Weiterbildungen führt der Abschluss z.B. zur Bezeichnung Industriefachkraft für mechatronische Systeme.

Die Weiterbildung im Überblick

Fachkraft für Mechatronik ist eine berufliche Weiterbildung. Die Prüfung ist nach Rechtsvorschriften der jeweiligen Handwerkskammer geregelt. Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen. Es gibt auch Bildungsangebote nach internen Regelungen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachkräfte für Mechatronik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Weiterbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die Zertifizierung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Fachkräfte für Mechatronik z.B. bei Produzenten industrieller Prozesssteuerungseinrichtungen, in Unternehmen des Maschinen- oder Fahrzeugbaus, der Informations- und Kommunikationstechnik, der Feinmechanik oder der Medizintechnik.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Mechatronik bis hin zu Maschinen- und Anlagenbau.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Mechatronik zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Mechatronik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Wartungs- und Instandhaltungsunternehmen für mechatronische Systeme und Anlagen.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Zur PrüfungDie zuständigen Handwerkskammern erlassen Prüfungsvorschriften, z.B.:Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung zur Fachkraft für Mechatronik (HWK) vom 08.10.2008 (HWK Heilbronn-Franken)Übersicht der zuständigen Handwerkskammern:Fachkraft für Mechatronik, Regelungen der zuständigen Stellen für die berufliche Fortbildung

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Eine Berufsausbildung in einem einschlägigen anerkannten Metall- oder Elektroberuf ist Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Fachkraft für Mechatronik

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachkraft für Mechatronik in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenFachkräfte für Mechatronik bauen Maschinen und Anlagen aus mechanischen, elektrischen, elektronischen und informationstechnischen Bauteilen. Sie arbeiten nach Plänen, verbinden Komponenten, installieren Antriebe und programmieren Steuerungen. Anschließend prüfen sie die Funktionen und nehmen die Anlagen in Betrieb. Sie schulen das Bedienpersonal und stellen Maschinen richtig ein. Außerdem warten sie die Anlagen, beheben Störungen und optimieren die Systeme. Bei Bedarf bauen sie Ersatzteile ein, erweitern oder modernisieren Anlagen.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Mechatronik sind beschäftigtbei Unternehmen der industriellen Prozesssteuerung oder der Herstellung elektrischer Anlagen und mechatronischer Bauteilein Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnikin Unternehmen, die mechatronische Systeme einsetzen, z.B. Betriebe des Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbaus, der Feinmechanik, Optik oder MedizintechnikArbeitsorte:Fachkräfte für Mechatronik arbeiten meistin Werkstätten und WerkhallenSie arbeiten ggf. auchbei Kunden/KundinnenVoraussetzungenEine Berufsausbildung in einem einschlägigen anerkannten Metall- oder Elektroberuf ist Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsanbieter variieren.ProjektaufgabeDokumentation von Arbeitsabläufen und TeilaufgabenMaterialdispositionVerdrahtungs- und VerbindungstechnikenEinstellen und Abgleichen der Sensorik und AktorikFeststellen, Eingrenzen und Beheben von Fehlern und Störungen in elektrischen sowie pneumatischen oder hydraulischen SystemenErstellung von Prüfprotokollen und Schaltungsunterlagen unter Verwendung von StandardsoftwareÄnderung von anderen technischen KommunikationsunterlagenFachtheorieUmwelt-, Sicherheits- und Kommunikationstechnik Steuerungstechnik ElektrotechnikMetalltechnik

Ist Fachkraft für Mechatronik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachkraft für Mechatronik" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Fachkraft für Mechatronik qualifiziert werden?

Eine Berufsausbildung in einem einschlägigen anerkannten Metall- oder Elektroberuf ist Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.

Wo arbeiten Fachkraft für Mechatronik in Deutschland typischerweise?

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren von Handwerkskammern und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachkraft für Mechatronik in Deutschland?

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

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