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Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Fachkraft - Lebensmitteltechnik

Ausbildung Mathematik, Naturwissenschaften KldB B 29202

Was ist Fachkraft für Lebensmitteltechnik?

Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Lebensmitteltechnik stellen aus unterschiedlichsten Rohstoffen an automatisierten Maschinen und Anlagen z.B. Nährmittel, Feinkost oder Erfrischungsgetränke her. Sie sind vom Eingang der Rohwaren bis zum fertig verpackten Produkt an allen Stationen der Verarbeitung beteiligt.Zunächst nehmen sie Rohstoffe und Halbfertigprodukte entgegen und prüfen sie. Dann leiten sie diese an das Lager oder an die Verarbeitung weiter. Sie sorgen dafür, dass nötige Zutaten bereitgestellt werden, bereiten sie vor und richten Maschinen und Anlagen ein. Nach festgelegten Rezepturen geben sie Zutaten in die Anlagen und starten die Produktion. Sie überwachen alle Vorgänge einschließlich der Verpackung der fertigen Produkte. Bei Abweichungen oder Störungen greifen sie sofort ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die Qualität ihrer Produkte.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Lebensmitteltechnik finden Beschäftigung z.B. in Betrieben der Fisch-, Fleisch- oder Obst- und Gemüseverarbeitung in industriellen Großbäckereienin Molkereibetriebenin Betrieben der Getränkeindustriein der industriellen Herstellung z.B. von Süßwaren oder BabynahrungArbeitsorte:Fachkräfte für Lebensmitteltechnik arbeiten in erster Liniein Produktionshallen, Lager- oder Kühlräumenin LaborsWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [15.0%]15mittlerer Bildungsabschluss [47.0%]47Hochschulreife [19.0%]19Sonstige [18.0%]18*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Einhalten von Rezepturen)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. schnelles Eingreifen bei Störungen an Produktionsanlagen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften)Technisches Verständnis (z.B. beim Warten der Maschinen und Anlagen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Volumen- und Mischungsverhältnisse zu berechnen)Chemie (z.B. um verschiedene Roh- und Hilfsstoffe zu verarbeiten)Biologie (z.B. um Lebensmittel haltbar zu machen)Werken/Technik (z.B. um Produktionsanlagen einzurichten und zu überwachen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 821 € bis 1.292 €2. Ausbildungsjahr: 908 € bis 1.411 €3. Ausbildungsjahr: 1.031 € bis 1.592 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Mathematik, Naturwissenschaften →

Der Beruf Fachkraft für Lebensmitteltechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. industrielle Lebensmittelbetriebe): Produktionshallen, Lager- und Kühlräume, BetriebslaborsBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland in Heilbronn (Baden-Württemberg): Peter-Bruckmann-Schulefür die Länder Bremen und Niedersachsen in Bremen (Bremen): Schulzentrum am Rübekampfür die Länder Brandenburg (Auszubildende aus dem Umkreis Berlin besuchen nach Absprachen zwischen Berlin und Brandenburg die Berufsschule in Berlin), Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt in Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern): RBB Ludwigslust-Parchim Standort Ludwigslustfür die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in Neumünster (Schleswig-Holstein): Walther-Lehmkuhl-Schule Reg. Berufsbildungszentrum der Stadt NeumünsterQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Lebensmitteltechnik stellen aus unterschiedlichsten Rohstoffen an automatisierten Maschinen und Anlagen z.B. Nährmittel, Feinkost oder Erfrischungsgetränke her. Sie sind vom Eingang der Rohwaren bis zum fertig verpackten Produkt an allen Stationen der Verarbeitung beteiligt.Zunächst nehmen sie Rohstoffe und Halbfertigprodukte entgegen und prüfen sie. Dann leiten sie diese an das Lager oder an die Verarbeitung weiter. Sie sorgen dafür, dass nötige Zutaten bereitgestellt werden, bereiten sie vor und richten Maschinen und Anlagen ein. Nach festgelegten Rezepturen geben sie Zutaten in die Anlagen und starten die Produktion. Sie überwachen alle Vorgänge einschließlich der Verpackung der fertigen Produkte. Bei Abweichungen oder Störungen greifen sie sofort ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die Qualität ihrer Produkte.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Lebensmitteltechnik finden Beschäftigung z.B. in Betrieben der Fisch-, Fleisch- oder Obst- und Gemüseverarbeitung in industriellen Großbäckereienin Molkereibetriebenin Betrieben der Getränkeindustriein der industriellen Herstellung z.B. von Süßwaren oder BabynahrungArbeitsorte:Fachkräfte für Lebensmitteltechnik arbeiten in erster Liniein Produktionshallen,...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungFachkraft für LebensmitteltechnikBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Lebensmitteltechnik stellen aus unterschiedlichsten Rohstoffen an automatisierten Maschinen und Anlagen z.B. Nährmittel, Feinkost oder Erfrischungsgetränke her. Sie sind vom Eingang der Rohwaren bis zum fertig verpackten Produkt an allen Stationen der Verarbeitung beteiligt.Zunächst nehmen sie Rohstoffe und Halbfertigprodukte entgegen und prüfen sie. Dann leiten sie diese an das Lager oder an die Verarbeitung weiter. Sie sorgen dafür, dass nötige Zutaten bereitgestellt werden, bereiten sie vor und richten Maschinen und Anlagen ein. Nach festgelegten Rezepturen geben sie Zutaten in die Anlagen und starten die Produktion. Sie überwachen alle Vorgänge einschließlich der Verpackung der fertigen Produkte. Bei Abweichungen oder Störungen greifen sie sofort ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die Qualität ihrer Produkte.Wo arbeitet man?Fachkräfte für Lebensmitteltechnik finden Beschäftigung z.B. in Betrieben der Fisch-, Fleisch- oder Obst- und Gemüseverarbeitung in industriellen Großbäckereienin Molkereibetriebenin Betrieben der Getränkeindustriein der industriellen Herstellung z.B. von Süßwaren oder BabynahrungWeitereBerufe mit Lebensmitteln

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:betriebliche und technische KommunikationQualitätsmanagementAuftragsannahme, Arbeitsplanung und -organisationBereitstellen und Vorbereiten von Roh-, Zusatz-, Hilfsstoffen und HalbfabrikatenSteuern von ProduktionsprozessenBereitstellen und Einsetzen von Verpackungsmaterialien sowie Verpacken von ProduktenLagern von Materialien und ProduktenReinigen, Pflegen und Warten von Geräten, Maschinen und Anlagen Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Lebensmittelinhaltsstoffe untersuchenLebensmittel und Materialien lagernLebensmittel vorbehandelnLebensmittel verpackenProduktionsanlagen reinigen, pflegen und wartenLebensmittelqualität prüfen und sicherstellenVerpackungsprozesse steuern und kontrollierenLebensmittel konservierenGetränke herstellenZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. und 2. AusbildungsjahrAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:kohlehydrat- und fettreiche Lebensmittel herstelleneiweißreiche Lebensmittel herstellenvitamin- und mineralstoffreiche Lebensmittel herstellenProduktentwicklung planen und...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Roh-, Zusatz-, Hilfsstoffe, Halbfabrikate und Fertigprodukte unter wirtschaftlichen und fertigungstechnischen Gesichtspunkten bereitstellt und nach Rezepturen für die Fertigung vorbereitetwie man Verpackungsmaterialien und Fertigprodukte nach wirtschaftlichen und fertigungstechnischen Gesichtspunkten bereitstelltwie man rechtliche und betriebsbezogene Vorgaben des Qualitätsmanagements anwendetwie man Roh-, Zusatz-, Hilfsstoffe, Halbfabrikate und Fertigprodukte qualitätserhaltend nach logistischen Gesichtspunkten lagertwie man Roh-, Zusatz-, Hilfsstoffe, Halbfabrikate und Fertigprodukte auf Menge, Gewicht und Beschaffenheit prüftwie man den Materialbedarf ermittelt, bestellt und annimmtwie man Verpackungstechniken anwendetwie man Produktionsprozesse unter Berücksichtigung verfahrenstechnischer und betriebsbezogener Vorschriften steuert und überwachtwie man Störungen im Produktions- und Verpackungsprozess feststellt und nach rechtlichen und betriebsbezogenen Vorgaben Maßnahmen ergreiftwie man Arbeitsergebnisse kontrolliert und bewertetDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Produktentwicklung planen und präsentieren, Lebensmittelinhaltsstoffe untersuchen, Lebensmittel ko...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Zutaten bereitstellen, abwiegen und vorbereiten, Maschinen z.B. zum Mischen oder Einkochen bedienenUmgebung: Hitze und Maschinenlärm in den Produktionshallen, Kälte in Kühl- und LagerräumenKleidung: berufstypische Arbeitskleidung (Arbeitskittel, Kopfbedeckung, Mundschutz)Arbeitszeit: SchichtarbeitAnforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Einhalten von Rezepturen)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. schnelles Eingreifen bei Störungen an Produktionsanlagen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften)Technisches Verständnis (z.B. beim Warten der Maschinen und Anlagen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 821 € bis 1.292 €2. Ausbildungsjahr: 908 € bis 1.411 €3. Ausbildungsjahr: 1.031 € bis 1.592 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Volumen- und Mischungsverhältnisse zu berechnenChemie: z.B. um verschiedene Roh- und Hilfsstoffe zu verarbeitenBiologie: z.B. um Lebensmittel haltbar zu machenWerken/Technik: z.B. um Produktionsanlagen einzurichten und zu überwachen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Fachkraft für Lebensmitteltechnik an:Bereich LebensmittelSüßwarentechnologe/SüßwarentechnologinMilchtechnologe/MilchtechnologinBäcker/BäckerinFleischer/FleischerinKonditor/KonditorinFachkraft KücheVerfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin - Mühlen- und Getreidewirtschaft - MüllereiVerfahrenstechnologe/Verfahrenstechnologin - Mühlen- und Getreidewirtschaft - AgrarlagerGemeinsamkeit:Lebensmittel herstellen, verarbeiten oder hinsichtlich Qualität bzw. gesundheitlicher Unbedenklichkeit prüfenBereich GetränkeFachkraft für FruchtsafttechnikDestillateur/DestillateurinBrauer und Mälzer/Brauerin und MälzerinBrenner/BrennerinGemeinsamkeit:Anlagen und Maschinen unter Beachtung der Hygienevorschriften bedienen, Qualitätsprüfungen durchführen

Entwicklung der Ausbildung

1938:Anerkennung des Berufs Fischwerker/in 1939:Anerkennung des Berufs Obst- und Gemüsekonservierer/in1980:Erlass einer befristeten Erprobungsverordnung für den neuen Ausbildungsberuf Fachkraft für Lebensmitteltechnik 1984:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft Aufhebung der VorläuferberufeObst- und Gemüsekonservierer/Obst- und GemüsekonserviererinFischwerker/Fischwerkerin2000:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Fachkraft für Lebensmitteltechnik ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungFachkraft für Lebensmitteltechnik

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.263 €2. Ausbildungsjahr: 1.395 €3. Ausbildungsjahr: 1.534 €Quelle:Bayerisches Tarifregister (BTR), Stand Juni 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.235 €2. Ausbildungsjahr: 1.411 €3. Ausbildungsjahr: 1.592 €Quelle:Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten NGG, Stand Dezember 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.235 €2. Ausbildungsjahr: 1.411 €3. Ausbildungsjahr: 1.592 €Quelle:Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten NGG, Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.273 €2. Ausbildungsjahr: 1.346 €3. Ausbildungsjahr: 1.471 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.222 €2. Ausbildungsjahr: 1.383 €3. Ausbildungsjahr: 1.524 €Quelle:Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten NGG, Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.292 €2. Ausbildungsjahr: 1.380 €3. Ausbildungsjahr: 1.511 €Quelle:Tarifregister Sachsen, Stand Dezember 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 821 €2. Ausbildungsjahr: 908 €3. Ausbildungsjahr: 1.031 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Dezember 2022Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Fachkräfte für Lebensmitteltechnik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Fachkräfte für Lebensmitteltechnik vor allem in Betrieben der Fisch-, Fleisch- oder Obst- und Gemüseverarbeitung sowie in industriellen Großbäckereien und Molkereibetrieben.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Lebensmittelrecht bis hin zu Lebensmittelhygiene.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Lebensmittel abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Lebensmitteltechnologie erwerben.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.292 €2. Ausbildungsjahr: 1.380 €3. Ausbildungsjahr: 1.511 €Quelle:Tarifregister Thüringen, Stand Dezember 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.235 €2. Ausbildungsjahr: 1.411 €3. Ausbildungsjahr: 1.592 €Quelle:Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten NGG, Stand Dezember 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 819 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 47 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 19 Prozent besaßen die Hochschulreife. 15 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 1 Prozent konnte keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [15.0%]15mittlerer Bildungsabschluss [47.0%]47Hochschulreife [19.0%]19Sonstige [18.0%]18*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.235 €2. Ausbildungsjahr: 1.411 €3. Ausbildungsjahr: 1.592 €Quelle:Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten NGG, Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.235 €2. Ausbildungsjahr: 1.411 €3. Ausbildungsjahr: 1.592 €Quelle:Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten NGG, Stand Dezember 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 821 €2. Ausbildungsjahr: 908 €3. Ausbildungsjahr: 1.031 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Dezember 2022Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik (LMTAusbV) vom 09.02.2000 (BGBl. I S. 115), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 28.10.2013 (BGBl. I S. 3902)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Lebensmitteltechnik (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10.12.1999)Übergreifende Rechtsvorschrift (Ausbildung/Tätigkeit)Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG), zuletzt geändert durch Artikel 3 Abs. 1 des Gesetzes vom 04.03.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 60)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.187 €2. Ausbildungsjahr: 1.293 €3. Ausbildungsjahr: 1.422 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.222 €2. Ausbildungsjahr: 1.383 €3. Ausbildungsjahr: 1.524 €Quelle:Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten NGG, Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Der Umgang mit Lebensmitteln erfordert eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten

Eine abgeschlossene Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in mit dem Schwerpunkt Lebensmitteltechnik kann auf die Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik angerechnet werden.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.235 €2. Ausbildungsjahr: 1.411 €3. Ausbildungsjahr: 1.592 €Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Brot- und Backwarenindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.292 €2. Ausbildungsjahr: 1.380 €3. Ausbildungsjahr: 1.511 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand Dezember 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Fachkraft für Lebensmitteltechnik

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Fachkraft für Lebensmitteltechnik in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Fachkräfte für Lebensmitteltechnik stellen aus unterschiedlichsten Rohstoffen an automatisierten Maschinen und Anlagen z.B. Nährmittel, Feinkost oder Erfrischungsgetränke her. Sie sind vom Eingang der Rohwaren bis zum fertig verpackten Produkt an allen Stationen der Verarbeitung beteiligt.Zunächst nehmen sie Rohstoffe und Halbfertigprodukte entgegen und prüfen sie. Dann leiten sie diese an das Lager oder an die Verarbeitung weiter. Sie sorgen dafür, dass nötige Zutaten bereitgestellt werden, bereiten sie vor und richten Maschinen und Anlagen ein. Nach festgelegten Rezepturen geben sie Zutaten in die Anlagen und starten die Produktion. Sie überwachen alle Vorgänge einschließlich der Verpackung der fertigen Produkte. Bei Abweichungen oder Störungen greifen sie sofort ein. Außerdem kontrollieren sie regelmäßig die Qualität ihrer Produkte.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Fachkräfte für Lebensmitteltechnik finden Beschäftigung z.B. in Betrieben der Fisch-, Fleisch- oder Obst- und Gemüseverarbeitung in industriellen Großbäckereienin Molkereibetriebenin Betrieben der Getränkeindustriein der industriellen Herstellung z.B. von Süßwaren oder BabynahrungArbeitsorte:Fachkräfte für Lebensmitteltechnik arbeiten in erster Liniein Produktionshallen, Lager- oder Kühlräumenin LaborsWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [15.0%]15mittlerer Bildungsabschluss [47.0%]47Hochschulreife [19.0%]19Sonstige [18.0%]18*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Einhalten von Rezepturen)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. schnelles Eingreifen bei Störungen an Produktionsanlagen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften)Technisches Verständnis (z.B. beim Warten der Maschinen und Anlagen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Volumen- und Mischungsverhältnisse zu berechnen)Chemie (z.B. um verschiedene Roh- und Hilfsstoffe zu verarbeiten)Biologie (z.B. um Lebensmittel haltbar zu machen)Werken/Technik (z.B. um Produktionsanlagen einzurichten und zu überwachen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 821 € bis 1.292 €2. Ausbildungsjahr: 908 € bis 1.411 €3. Ausbildungsjahr: 1.031 € bis 1.592 €

Ist Fachkraft für Lebensmitteltechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Fachkraft für Lebensmitteltechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Fachkraft für Lebensmitteltechnik qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Fachkraft für Lebensmitteltechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Fachkraft für Lebensmitteltechnik in Deutschland typischerweise?

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. industrielle Lebensmittelbetriebe): Produktionshallen, Lager- und Kühlräume, BetriebslaborsBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland in Heilbronn (Baden-Württemberg): Peter-Bruckmann-Schulefür die Länder Bremen und Niedersachsen in Bremen (Bremen): Schulzentrum am Rübekampfür die Länder Brandenburg (Auszubildende aus dem Umkreis Berlin besuchen nach Absprachen zwischen Berlin und Brandenburg die Berufsschule in Berlin), Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt in Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern): RBB Ludwigslust-Parchim Standort Ludwigslustfür die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein in Neumünster (Schleswig-Holstein): Walther-Lehmkuhl-Schule Reg. Berufsbildungszentrum der Stadt NeumünsterQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Fachkraft für Lebensmitteltechnik in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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