Elektroniker/Elektronikerin für Betriebstechnik
Elektroniker/in - Betriebstechnik
Was ist Elektroniker/Elektronikerin für Betriebstechnik?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Elektroniker/Elektronikerin für Betriebstechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Elektroniker/innen für Betriebstechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Industriebetriebe der Automatisierungstechnik, der Energieversorgungstechnik oder Elektroinstallation): Werkstätten, Produktions- und Werkhallen, Baustellen, wechselnde Arbeitsorte im KundenserviceBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Elektroniker/innen für Betriebstechnik installieren elektrische Bauteile und Anlagen in den Bereichen elektrische Energieversorgung, industrielle Betriebsanlagen oder Gebäudesystem- und Automatisierungstechnik. Sie entwerfen Anlagenänderungen und -erweiterungen, installieren Leitungsführungssysteme und Energieleitungen, richten Maschinen und Antriebssysteme ein und montieren Schaltgeräte. Außerdem programmieren, konfigurieren und prüfen sie Systeme und Sicherheitseinrichtungen. Sie überwachen die Anlagen auch, warten sie regelmäßig, führen regelmäßige Prüfungen durch und reparieren sie im Falle einer Störung. Sie organisieren auch die Montage von Anlagen und überwachen die Arbeit von Dienstleistern und anderen Gewerken. Bei der Übergabe der Anlagen weisen Elektroniker/innen für Betriebstechnik die zukünftigen Anwender in die Bedienung ein. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Elektroniker/innen für Betriebstechnik finden Beschäftigungbei Herstellern von industriellen Prozesssteuerungseinrichtungenin Betrieben der Elektroinstallationin Betrieben der Energieversorgung in Unternehmen, die Produktions- und Betriebsanlagen einsetzenElektroniker/innen für Betriebstechnik arbeiten in erster Liniein Werk- bzw. Produktionshallenin Werks...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungElektroniker/in für BetriebstechnikBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3,5 JahreWas macht man in diesem Beruf?Elektroniker/innen für Betriebstechnik installieren elektrische Bauteile und Anlagen in den Bereichen elektrische Energieversorgung, industrielle Betriebsanlagen oder Gebäudesystem- und Automatisierungstechnik. Sie entwerfen Anlagenänderungen und -erweiterungen, installieren Leitungsführungssysteme und Energieleitungen, richten Maschinen und Antriebssysteme ein und montieren Schaltgeräte. Außerdem programmieren, konfigurieren und prüfen sie Systeme und Sicherheitseinrichtungen. Sie überwachen die Anlagen auch, warten sie regelmäßig, führen regelmäßige Prüfungen durch und reparieren sie im Falle einer Störung. Sie organisieren auch die Montage von Anlagen und überwachen die Arbeit von Dienstleistern und anderen Gewerken. Bei der Übergabe der Anlagen weisen Elektroniker/innen für Betriebstechnik die zukünftigen Anwender in die Bedienung ein. Wo arbeitet man?Elektroniker/innen für Betriebstechnik finden Beschäftigungbei Herstellern von industriellen Prozesssteuerungseinrichtungenin Betrieben der Elektroinstallationin Betrieben der Energieversorgung in Unternehmen, die Produktions- und Betriebsanlagen einsetzenElektroniker/innen für Betriebstechnik arbeiten in erster Liniein Werk- bzw. Produktionshallenin WerkstättenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch auf Baustellen im Freien.WeitereBerufe in der EnergietechnikBerufe in der Mechatronik...
▶ Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Betriebliche und technische KommunikationPlanen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der ArbeitsergebnisseMontieren und Anschließen elektrischer BetriebsmittelMessen und Analysieren von elektrischen Funktionen und SystemenBeurteilen der Sicherheit von elektrischen Anlagen und BetriebsmittelnInstallieren und Inbetriebnehmen von elektrischen AnlagenTechnische Auftragsanalyse, LösungsentwicklungInstallieren und Konfigurieren von IT-SystemenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Elektrotechnische Systeme analysieren und Funktionen prüfenElektrische Installationen planen und ausführenSteuerungen analysieren und anpassenInformationstechnische Systeme bereitstellen2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus dem ersten AusbildungsjahrBeraten und Betreuen von Kunden, Erbringen von ServiceleistungenInstandhalten von Anlagen und SystemenKonfigurieren und Programmieren von SteuerungenTechnischer Service und BetriebAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern: Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Betriebsmitteln gewährleistenGeräte und Baugruppen in Anlagen analysieren und prüfe...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung rechtlicher, wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben zu planen sind und wie man bei Abweichungen von der Planung Prioritäten setztwie man Baugruppen montiert, demontiert und Teile durch mechanische Bearbeitung anpasstwas bei der Berechnung und Messung elektrischer Größen zu beachten ist und wie man die Funktion von Steuerungen und Regelungen prüft und bewertetwie man Gefahren beurteilt, die sich aus dem Betreiben elektrischer Geräte, Betriebsmittel und Anlagen ergeben, und durch welche Schutzmaßnahmen die sichere Nutzung zu gewährleisten istwas bei der Auswahl von Hard- und Softwarekomponenten und bei der Einbindung von IT-Systemen in Netzwerke zu beachten istAnlagen der Betriebstechnik zu beurteilen, Anlagenänderungen und -erweiterungen zu entwerfen, Stromkreise und Schutzmaßnahmen festzulegenEinschübe, Gehäuse und Schaltgerätekombinationen zusammenzubauen und aufzustellen, Haupt- und Hilfsstromkreise in Betrieb zu nehmenBaugruppen der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik hard- und softwaremäßig einzustellen und in Betrieb zu nehmenFunktionen von Anlagen und Sicherheitseinrichtungen zu prüfen sowie Prüfungen zu protokollierenwie man Assistenz-, Simulations-, Diagnose- oder Visualisierungssysteme nutzt und was beim Austausch von Produkt- und Prozessdaten zu beachten istServiceleistungen durchzuführen und zu dokumentierenDarüber hinaus werden während der gesamte...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. elektrische Anlagen und Komponenten installieren, Änderungen und Erweiterungen elektrischer Anlagen entwerfenUmgebung: wechselnde Arbeitsorte, z.B. Produktions- und Werkhallen, Bürogebäude, Krankenhäuser, im FreienKleidung: Schutzkleidung (z.B. Sicherheitsschuhe, Schutzhelm)Arbeitszeit: teilweise Schichtarbeit, BereitschaftsdienstAnforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Verlegen von Kabeln an schwer zugänglichen Stellen) Technisches Verständnis (z.B. beim Planen elektrischer Anlagen, beim Einbauen von Schaltgeräten)Umsicht (z.B. beim Arbeiten an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen der Sicherheits- und Schutzfunktionen elektrischer Anlagen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 800 € bis 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.290 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.390 €Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.243 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 € bis 1.489 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 € bis 1.563 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um elektrische Größen zu berechnenPhysik: z.B. um den Aufbau und die Funktionsweisen verschiedener Bauteile zu verstehenWerken/Technik: z.B. um Baugruppen in einem Schaltschrank zu montieren oder Schaltpläne anzufertigenInformatik: z.B. um den Zugang zum Programmieren zu erleichtern
▶ Zusatzqualifikationen
Die Ausbildungsordnung sieht vor, dass in der Ausbildung eine oder mehrere der folgenden Zusatzqualifikationen erworben werden können: "Digitale Vernetzung", "Programmierung" und "IT-Sicherheit". Diese sogenannten kodifizierten Zusatzqualifikationen ermöglichen es Auszubildenden, sich fachlich über die Erstausbildung hinaus zu qualifizieren. Sie werden im Rahmen der Abschlussprüfung gesondert geprüft.Die Zusatzqualifikation "Digitale Fertigungsprozesse" bereitet Auszubildende darauf vor, Aufgaben digitaler Fertigungsprozesse eigenständig zu planen, zu steuern, durchzuführen und zu kontrollieren. Die Auszubildenden erwerben Kenntnisse in Service- und Instandhaltungstechnik, Automatisierungstechnik sowie in der Gestaltung von CNC-Fertigungsprozessen. Außerdem lernen sie die ökonomischen Zusammenhänge von Industrie 4.0 kennen. Die Zusatzqualifikation schließt mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung ab. Die zuständige Industrie- und Handelskammer erteilt weitere Informationen, z.B.:IHK Nord Westfalen - Digitale Fertigungsprozesse
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Elektroniker/in für Betriebstechnik an:Bereich EnergietechnikElektroanlagenmonteur/ElektroanlagenmonteurinElektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Energie- und GebäudetechnikElektroniker/Elektronikerin für Gebäude- und InfrastruktursystemeElektroniker/Elektronikerin für Maschinen und Antriebstechnik nach dem BerufsbildungsgesetzElektroniker/Elektronikerin für Maschinen und Antriebstechnik nach der HandwerksordnungElektroniker/Elektronikerin für GebäudesystemintegrationGemeinsamkeit:energietechnische Anlagen herstellen, montieren und wartenBereich Mechatronik und AutomatisierungstechnikElektroniker/Elektronikerin für AutomatisierungstechnikElektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungs- und SystemtechnikMechatroniker/MechatronikerinGemeinsamkeit:elektrotechnische Anlagen montieren, in Betrieb nehmen und warten
▶ Entwicklung der Ausbildung
1987:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für die industriellen ElektroberufeAnerkennung des Berufs Energieelektroniker/in Zwei Fachrichtungen (Anlagentechnik, Betriebstechnik)2003:Ausbildungsordnung für den Beruf Elektroniker/inNeuordnung der Elektroberufe Anerkennung des Berufs Elektroniker/in für BetriebstechnikErprobungsverordnung mit neuer Prüfungsstruktur (Abschlussprüfung in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen) Aufhebung der VorläuferberufeEnergieelektroniker/Energieelektronikerin Fachrichtung AnlagentechnikEnergieelektroniker/Energieelektronikerin Fachrichtung Betriebstechnik2007:Neue Ausbildungsordnung für die industriellen ElektroberufeIntegration der neuen Prüfungsstruktur in die Ausbildungsordnung 2018:Änderungsverordnung für die Berufsausbildung in den industriellen Elektroberufen: Aufnahme von Inhalten zu Digitalisierung, Datenschutz und Informationssicherheit sowie von kodifizierten Zusatzqualifikationen2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2024:Inkrafttreten des Berufsbildu...
▶ Die Ausbildung im Überblick
Elektroniker/in für Betriebstechnik ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie. Die Ausbildung findet auch im Handwerk statt.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungElektroniker für Betriebstechnik/Elektronikerin für Betriebstechnik
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 €3. Ausbildungsjahr: 1.090 €4. Ausbildungsjahr: 1.170 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.303 €2. Ausbildungsjahr: 1.365 €3. Ausbildungsjahr: 1.444 €4. Ausbildungsjahr: 1.497 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 936 €2. Ausbildungsjahr: 1.040 €3. Ausbildungsjahr: 1.144 €4. Ausbildungsjahr: 1.248 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €3. Ausbildungsjahr: 1.402 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Bremen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €4. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 930 €2. Ausbildungsjahr: 1.010 €3. Ausbildungsjahr: 1.155 €4. Ausbildungsjahr: 1.220 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hamburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Tarifregister Sachsen, Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Saarland)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 950 €2. Ausbildungsjahr: 1.020 €3. Ausbildungsjahr: 1.160 €4. Ausbildungsjahr: 1.230 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Elektroniker/innen für Betriebstechnik verschaffen, indem sie beispielsweise bereits während ihrer Ausbildung kodifizierte Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich vernetzte Systeme durch die Zusatzqualifikation "Digitale Vernetzung".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Elektroniker/innen für Betriebstechnik in Unternehmen, in denen Produktions- und Betriebsanlagen eingesetzt und instand gehalten werden.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Elektronik bis hin zu Wartung und Instandhaltung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Elektrotechnik abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Elektrotechnik erwerben.
▶ Ausbildungsvergütung (Thüringen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 800 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Tarifregister Thüringen, Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Brandenburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 936 €2. Ausbildungsjahr: 1.040 €3. Ausbildungsjahr: 1.144 €4. Ausbildungsjahr: 1.248 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €3. Ausbildungsjahr: 1.402 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es im Ausbildungsbereich Industrie und Handel 7.599 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 60 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 29 Prozent besaßen die Hochschulreife. 9 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 1 Prozent konnte keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [9.0%]9mittlerer Bildungsabschluss [60.0%]60Hochschulreife [29.0%]29Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelIm Ausbildungsbereich Handwerk gab es 90 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 57 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 20 Prozent besaßen die Hochschulreife. 17 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 3 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [17.0%]17mittlerer Bildungsabschluss [57.0%]57Hochschulreife [20.0%]20Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts...
▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €4. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.264 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.334 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.439 € bis 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 € bis 1.509 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €4. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Tarifregister Sachsen-Anhalt, Stand Januar 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.271 €2. Ausbildungsjahr: 1.338 €3. Ausbildungsjahr: 1.437 €4. Ausbildungsjahr: 1.504 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 930 €2. Ausbildungsjahr: 1.010 €3. Ausbildungsjahr: 1.155 €4. Ausbildungsjahr: 1.220 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Spezialisierung während der Ausbildung
Die Ausbildung wird in einem Einsatzgebiet vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb z.B.:Energieverteilungsanlagen/-netzeGebäudeinstallationen/-netzeBetriebsanlagen, BetriebsausrüstungenProduktions-/verfahrenstechnische AnlagenSchalt- und Steueranlagenelektrotechnische Ausrüstungen
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Elektroberufen vom 24.07.2007 (BGBl. I S. 1678) in der Fassung vom 26.06.2018 (BGBl. I S. 896)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Elektroniker für Betriebstechnik/Elektronikerin für Betriebstechnik (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16.05.2003 i.d.F. vom 23.02.2018)
▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 1.290 €4. Ausbildungsjahr: 1.390 €Quelle:IG Metall, Stand März 2026Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.304 €2. Ausbildungsjahr: 1.378 €3. Ausbildungsjahr: 1.489 €4. Ausbildungsjahr: 1.563 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten
Eine abgeschlossene Ausbildung zum/zur Industrieelektriker/in der Fachrichtung Betriebstechnik kann auf die Ausbildung zum/zur Elektroniker/in für Betriebstechnik angerechnet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 910 €2. Ausbildungsjahr: 960 €3. Ausbildungsjahr: 1.010 €4. Ausbildungsjahr: 1.060 €Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand November 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.243 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 €4. Ausbildungsjahr: 1.486 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 950 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €4. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Elektroniker/Elektronikerin für Betriebstechnik
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Elektroniker/Elektronikerin für Betriebstechnik in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Elektroniker/innen für Betriebstechnik installieren elektrische Bauteile und Anlagen in den Bereichen elektrische Energieversorgung, industrielle Betriebsanlagen oder Gebäudesystem- und Automatisierungstechnik. Sie entwerfen Anlagenänderungen und -erweiterungen, installieren Leitungsführungssysteme und Energieleitungen, richten Maschinen und Antriebssysteme ein und montieren Schaltgeräte. Außerdem programmieren, konfigurieren und prüfen sie Systeme und Sicherheitseinrichtungen. Sie überwachen die Anlagen auch, warten sie regelmäßig, führen regelmäßige Prüfungen durch und reparieren sie im Falle einer Störung. Sie organisieren auch die Montage von Anlagen und überwachen die Arbeit von Dienstleistern und anderen Gewerken. Bei der Übergabe der Anlagen weisen Elektroniker/innen für Betriebstechnik die zukünftigen Anwender in die Bedienung ein. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Elektroniker/innen für Betriebstechnik finden Beschäftigungbei Herstellern von industriellen Prozesssteuerungseinrichtungenin Betrieben der Elektroinstallationin Betrieben der Energieversorgung in Unternehmen, die Produktions- und Betriebsanlagen einsetzenElektroniker/innen für Betriebstechnik arbeiten in erster Liniein Werk- bzw. Produktionshallenin WerkstättenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch auf Baustellen im Freien.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [9.0%]9mittlerer Bildungsabschluss [60.0%]60Hochschulreife [29.0%]29Sonstige [1.0%]je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelAusbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss [3.0%]Hauptschulabschluss* [17.0%]17mittlerer Bildungsabschluss [57.0%]57Hochschulreife [20.0%]20Sonstige [3.0%]je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Verlegen von Kabeln an schwer zugänglichen Stellen) Technisches Verständnis (z.B. beim Planen elektrischer Anlagen, beim Einbauen von Schaltgeräten)Umsicht (z.B. beim Arbeiten an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen der Sicherheits- und Schutzfunktionen elektrischer Anlagen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um elektrische Größen zu berechnen)Physik (z.B. um den Aufbau und die Funktionsweisen verschiedener Bauteile zu verstehen)Werken/Technik (z.B. um Baugruppen in einem Schaltschrank zu montieren oder Schaltpläne anzufertigen)Informatik (z.B. um den Zugang zum Programmieren zu erleichtern)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 800 € bis 1.140 € (Handwerk), 1.243 € bis 1.373 € (Industrie*)2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.190 € (Handwerk*), 1.298 € bis 1.408 € (Industrie*)3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.290 € (Handwerk*), 1.379 € bis 1.489 € (Industrie*)4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.390 € (Handwerk*), 1.461 € bis 1.563 € (Industrie*)*je nach Bundesland unterschiedlich
Ist Elektroniker/Elektronikerin für Betriebstechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Elektroniker/Elektronikerin für Betriebstechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Elektroniker/Elektronikerin für Betriebstechnik qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Elektroniker/Elektronikerin für Betriebstechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Elektroniker/Elektronikerin für Betriebstechnik in Deutschland typischerweise? ▼
Elektroniker/innen für Betriebstechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Industriebetriebe der Automatisierungstechnik, der Energieversorgungstechnik oder Elektroinstallation): Werkstätten, Produktions- und Werkhallen, Baustellen, wechselnde Arbeitsorte im KundenserviceBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.
Wie hoch ist das typische Gehalt für Elektroniker/Elektronikerin für Betriebstechnik in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.