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Elektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik

Elektroniker/in - Automatisierungs- und Systemtechnik

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 26122

Was ist Elektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik?

Was macht man in diesem Beruf? Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik entwerfen Automatisierungsanlagen und nehmen diese in Betrieb. Sie analysieren die Funktionszusammenhänge und sorgen dafür, dass Sensoren, elektronische Steuerungen und Leiteinrichtungen die elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Antriebe nach den jeweiligen Betriebsanforderungen steuern und regeln. Dafür konfigurieren sie Hard- und Software, Bus-Systeme und Netzwerke. Sie programmieren sowie testen die Anlagen und weisen die Anwender bei der Inbetriebnahme in die Bedienung ein. Wenn Störungen auftreten, suchen die Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik nach den Ursachen und beheben diese. Bei Wartungsarbeiten prüfen und beurteilen sie die elektrischen Schutzmaßnahmen sowie Sicherheitseinrichtungen, ggf. optimieren sie dabei das Automatisierungssystem.Darüber hinaus beraten sie Kunden über technische Möglichkeiten, Serviceangebote und Kosten. Auch überprüfen sie ggf. die Einhaltung von Datenschutz- und Informationssicherheitskonzepten.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik finden Beschäftigungbei Herstellern von Einrichtungen der Automatisierungstechnikin Betrieben des Elektro- und Informationstechniker-HandwerksArbeitsorte:Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik arbeiten in erster Linie in Werkstätten und Werkhallen sowie in Büroräumen oder beim Kunden.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [14.0%]14mittlerer Bildungsabschluss [58.0%]58Hochschulreife [25.0%]25Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Warten von Anlagen)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Installieren von elektrischen Antrieben) Sorgfalt (z.B. beim Auswerten von System-, Diagnose- und Prozessdaten) Flexibilität (z.B. Anpassen an wechselnde Arbeitsorte bei Auftragsvorbereitung)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Ströme, Widerstände und Kapazitäten zu ermitteln)Physik (z.B. um die Funktionsweise elektrischer Bauteile zu verstehen)Werken/Technik (z.B. um Schaltpläne und Platinenlayouts zu erstellen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 800 € bis 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.290 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.390 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Elektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

▶ Lernorte

Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Elektro- und Informationstechniker-Handwerks): Werkstätten, Werkhallen, beim Kunden, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

▶ Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3,5 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf? Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik entwerfen Automatisierungsanlagen und nehmen diese in Betrieb. Sie analysieren die Funktionszusammenhänge und sorgen dafür, dass Sensoren, elektronische Steuerungen und Leiteinrichtungen die elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Antriebe nach den jeweiligen Betriebsanforderungen steuern und regeln. Dafür konfigurieren sie Hard- und Software, Bus-Systeme und Netzwerke. Sie programmieren sowie testen die Anlagen und weisen die Anwender bei der Inbetriebnahme in die Bedienung ein. Wenn Störungen auftreten, suchen die Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik nach den Ursachen und beheben diese. Bei Wartungsarbeiten prüfen und beurteilen sie die elektrischen Schutzmaßnahmen sowie Sicherheitseinrichtungen, ggf. optimieren sie dabei das Automatisierungssystem.Darüber hinaus beraten sie Kunden über technische Möglichkeiten, Serviceangebote und Kosten. Auch überprüfen sie ggf. die Einhaltung von Datenschutz- und Informationssicherheitskonzepten.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik finden Beschäftigungbei Herstellern von Einrichtungen der Automatisierungstechnikin Betrieb...

▶ BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungElektroniker/in der Fachrichtung Automatisierungs- und SystemtechnikWas macht man in diesem Beruf? Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik entwerfen Automatisierungsanlagen und nehmen diese in Betrieb. Sie analysieren die Funktionszusammenhänge und sorgen dafür, dass Sensoren, elektronische Steuerungen und Leiteinrichtungen die elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Antriebe nach den jeweiligen Betriebsanforderungen steuern und regeln. Dafür konfigurieren sie Hard- und Software, Bus-Systeme und Netzwerke. Sie programmieren sowie testen die Anlagen und weisen die Anwender bei der Inbetriebnahme in die Bedienung ein. Wenn Störungen auftreten, suchen die Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik nach den Ursachen und beheben diese. Bei Wartungsarbeiten prüfen und beurteilen sie die elektrischen Schutzmaßnahmen sowie Sicherheitseinrichtungen, ggf. optimieren sie dabei das Automatisierungssystem.Darüber hinaus beraten sie Kunden über technische Möglichkeiten, Serviceangebote und Kosten. Auch überprüfen sie ggf. die Einhaltung von Datenschutz- und Informationssicherheitskonzepten.Wo arbeitet man?Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik finden Beschäftigungbei Herstellern von Einrichtungen der Automatisierungstechnikin Betrieben des Elektro- und Informationstechniker-HandwerksWeitereBerufe in der Mechatronik und Automatisierungstechnik

▶ Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

▶ Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. bis 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Durchführen von betrieblicher und technischer Kommunikation sowie InformationsverarbeitungPlanen und Organisieren der ArbeitDurchführen von qualitätssichernden MaßnahmenBeraten und Betreuen von KundenPrüfen und Einhalten von Datenschutz und InformationssicherheitskonzeptenPrüfen und Beurteilen von Schutzmaßnahmen an elektrischen Anlagen und GerätenAnalysieren technischer SystemeMessen und Analysieren physikalischer Kennwerte an elektrischen Anlagen und Geräten, Fehler erkennen und Maßnahmen einleitenAnalysieren und Beheben von Fehlern sowie Instandhalten von Geräten und SystemenMontieren und Installieren von Bauteilen, Baugruppen und GerätenMontieren und Installieren von NetzwerkenAufbauen und Prüfen von Steuerungen und Regelungen1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Elektrotechnische Systeme analysieren und Funktionen prüfen und Fehler behebenElektrische Systeme planen und installierenSteuerungen und Regelungen analysieren und realisierenInformationstechnische Systeme bereitstellen2. Ausbildungsjahr:Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Anlagen und Geräten konzipierenElektrotechnische Syste...

▶ Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

▶ Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie Stromkreise und Schutzmaßnahmen festgelegt werdenwie man Einschübe, Gehäuse und Schaltgerätekombinationen zusammenbautwie Energie-, Kommunikations-, Breitband- und Hochfrequenzleitungen und -kabel ausgewählt, zugerichtet und mit unterschiedlichen Anschlusstechniken verarbeitet werdenBaugruppen hard- und softwaremäßig einzustellen, anzupassen und in Betrieb zu nehmenwie man die Struktur und Leistungsmerkmale sowie Schnittstellen von automatisierungstechnischen Systemen unterscheidetautomatisierungstechnische Anlagen des Kunden hinsichtlich Funktionalität und Sicherheit zu bewertenAnforderungen an das automatisierungstechnische System festzustellen, Lösungsvarianten zu entwickeln und zu beurteilen Steuerprogramme zu erstellen, zu parametrieren und zu ändernwie man Sensorik, Prozessorik, Aktorik, Wandler und Leiteinrichtungen installiertwie die Datenübertragung analysiert und bewertet wird sowie die Schnittstellen geprüft und angepasst werdenSignale an Schnittstellen zu prüfen, netzwerkspezifische Prüfungen durchzuführen, Fehler zu beheben und zu dokumentierenwie man elektrische sowie elektropneumatische oder elektrohydraulische Komponenten und Antriebe prüft und instand hältDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Organisation des Ausbildungsbetriebs, Kenntnisse über die digitalisierte Arbeitswelt sowie Umweltschutz und Nachhaltigk...

▶ Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Hard- und Software sowie Netzwerke installieren und konfigurieren, Automatisierungssysteme testen, Störungsmeldungen entgegennehmenUmgebung: in Werkstätten und -hallen bei Maschinenlärm, in Büroräumen am BildschirmKleidung: Schutzkleidung, z.B. Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Schutzbrille, GehörschutzArbeitszeit: z.T. Schichtarbeit, BereitschaftsdienstAnforderungen: Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Montieren, Demontieren, Warten von Einrichtungen der Automatisierungstechnik)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Installieren von pneumatischen, hydraulischen oder elektrischen Antrieben) Sorgfalt (z.B. beim Auswerten von System-, Diagnose- und Prozessdaten) Flexibilität (z.B. Anpassen an wechselnde Arbeitsorte bei Auftragsvorbereitung, Reparatur und Installation von Automatisierungssystemen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

▶ Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

▶ Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 800 € bis 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.290 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.390 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Ströme, Widerstände und Kapazitäten zu ermittelnPhysik: z.B. um die Funktionsweise elektrischer Bauteile zu verstehenWerken/Technik: z.B. um Schaltpläne und Platinenlayouts zu erstellen

▶ Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/inDie Zusatzqualifikation "Digitale Fertigungsprozesse" bereitet Auszubildende darauf vor, Aufgaben digitaler Fertigungsprozesse eigenständig zu planen, zu steuern, durchzuführen und zu kontrollieren. Die Auszubildenden erwerben Kenntnisse in Service- und Instandhaltungstechnik, Automatisierungstechnik sowie in der Gestaltung von CNC-Fertigungsprozessen. Außerdem lernen sie die ökonomischen Zusammenhänge von Industrie 4.0 kennen. Die Zusatzqualifikation schließt mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung ab. Die zuständige Industrie- und Handelskammer erteilt weitere Informationen, z.B.:IHK Nord Westfalen - Digitale Fertigungsprozesse

▶ Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Elektroniker/in der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik an:Bereich Mechatronik und AutomatisierungstechnikElektroniker/Elektronikerin für AutomatisierungstechnikElektroniker/Elektronikerin für BetriebstechnikElektroniker/Elektronikerin für Geräte und SystemeElektroniker/Elektronikerin für Informations- und SystemtechnikElektroniker/Elektronikerin für Maschinen und Antriebstechnik nach dem BerufsbildungsgesetzElektroniker/Elektronikerin für Maschinen und Antriebstechnik nach der HandwerksordnungMechatroniker/MechatronikerinStaatlich geprüfter Technischer Assistent/Staatlich geprüfte Technische Assistentin für AutomatisierungstechnikGemeinsamkeit:Geräte und Systeme bzw. elektrische Antriebe installieren und instand haltenBereich EnergietechnikElektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Energie- und GebäudetechnikGemeinsamkeit:Anlagen der Energieversorgung installieren, warten und instand halten

▶ Entwicklung der Ausbildung

1988:Neuordnung der Elektroberufe nach dem Berufsbildungsgesetz, u.a. mit Berücksichtigung neuer Technologien wie SPS, Mikroelektronik und digitale Kommunikationstechnik2003:Neuordnung der Elektro-Handwerksberufe Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Elektroniker/in mit den Fachrichtungen Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungstechnik und Informations- und Telekommunikationstechnik tritt in KraftErprobungsverordnung mit neuer Prüfungsstruktur (Abschlussprüfung in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen)Aufhebung des Vorläuferberufs Elektromechaniker/in 2008:Neue Ausbildungsordnung für den Beruf Elektroniker/in tritt in KraftIntegration der neuen Prüfungsstruktur2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2021:Neuordnung der Ausbildung in handwerklichen Elektroberufen. Die Fachrichtung Automatisierungstechnik (Handwerk) wird abgelöst von der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik. Aufhebung des Vorläuferberufs Elektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungstechnik (Handwerk).Integration der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik in den Beruf Informationselektroniker/in. Die Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik wird beibehalten. 2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz...

▶ Die Ausbildung im Überblick

Elektroniker/in der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungElektroniker/Elektronikerin - Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik

▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 €3. Ausbildungsjahr: 1.090 €4. Ausbildungsjahr: 1.170 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 936 €2. Ausbildungsjahr: 1.040 €3. Ausbildungsjahr: 1.144 €4. Ausbildungsjahr: 1.248 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €4. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 930 €2. Ausbildungsjahr: 1.010 €3. Ausbildungsjahr: 1.155 €4. Ausbildungsjahr: 1.220 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 900 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Tarifregister Sachsen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 950 €2. Ausbildungsjahr: 1.020 €3. Ausbildungsjahr: 1.160 €4. Ausbildungsjahr: 1.230 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" oder im Bereich digitale Fertigungsprozesse.Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik in Betrieben des Elektro- und Informationstechniker-Handwerks, in Produktionsstätten mit automatisierten Anlagen sowie Industrieunternehmen, die Automatisierungslösungen entwickeln, herstellen und einsetzen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Elektronik bis hin zu Normen, Sicherheits- und Prüfbestimmungen in elektrischen Anlagen.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Elektrotechnikermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Automatisierungstechnik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Betrieb des Elektrotec...

▶ Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 800 €2. Ausbildungsjahr: 854 €3. Ausbildungsjahr: 977 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 €Quelle:Tarifregister Thüringen, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 936 €2. Ausbildungsjahr: 1.040 €3. Ausbildungsjahr: 1.144 €4. Ausbildungsjahr: 1.248 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 363 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 58 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 25 Prozent besaßen die Hochschulreife. 14 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 1 Prozent konnte keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [14.0%]14mittlerer Bildungsabschluss [58.0%]58Hochschulreife [25.0%]25Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 900 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €4. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.000 €2. Ausbildungsjahr: 1.050 €3. Ausbildungsjahr: 1.100 €4. Ausbildungsjahr: 1.200 €Quelle:Tarifregister Sachsen-Anhalt, Stand Januar 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 930 €2. Ausbildungsjahr: 1.010 €3. Ausbildungsjahr: 1.155 €4. Ausbildungsjahr: 1.220 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Elektroniker und zur Elektronikerin (Elektronikerausbildungsverordnung - ElekAusbV), verkündet als Artikel 4 des Gesetzes vom 30.03.2021 (BGBl. I S. 662)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Elektroniker und Elektronikerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.12.2020)

▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 1.290 €4. Ausbildungsjahr: 1.390 €Quelle:IG Metall, Stand März 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 910 €2. Ausbildungsjahr: 960 €3. Ausbildungsjahr: 1.010 €4. Ausbildungsjahr: 1.060 €Quelle:Tarifregister Nordrhein-Westfalen, Stand November 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Elektrohandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 850 €2. Ausbildungsjahr: 950 €3. Ausbildungsjahr: 1.000 €4. Ausbildungsjahr: 1.100 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Elektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Elektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik in Deutschland? ▼

Was macht man in diesem Beruf? Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik entwerfen Automatisierungsanlagen und nehmen diese in Betrieb. Sie analysieren die Funktionszusammenhänge und sorgen dafür, dass Sensoren, elektronische Steuerungen und Leiteinrichtungen die elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Antriebe nach den jeweiligen Betriebsanforderungen steuern und regeln. Dafür konfigurieren sie Hard- und Software, Bus-Systeme und Netzwerke. Sie programmieren sowie testen die Anlagen und weisen die Anwender bei der Inbetriebnahme in die Bedienung ein. Wenn Störungen auftreten, suchen die Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik nach den Ursachen und beheben diese. Bei Wartungsarbeiten prüfen und beurteilen sie die elektrischen Schutzmaßnahmen sowie Sicherheitseinrichtungen, ggf. optimieren sie dabei das Automatisierungssystem.Darüber hinaus beraten sie Kunden über technische Möglichkeiten, Serviceangebote und Kosten. Auch überprüfen sie ggf. die Einhaltung von Datenschutz- und Informationssicherheitskonzepten.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik finden Beschäftigungbei Herstellern von Einrichtungen der Automatisierungstechnikin Betrieben des Elektro- und Informationstechniker-HandwerksArbeitsorte:Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik arbeiten in erster Linie in Werkstätten und Werkhallen sowie in Büroräumen oder beim Kunden.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [1.0%]Hauptschulabschluss* [14.0%]14mittlerer Bildungsabschluss [58.0%]58Hochschulreife [25.0%]25Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Warten von Anlagen)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Installieren von elektrischen Antrieben) Sorgfalt (z.B. beim Auswerten von System-, Diagnose- und Prozessdaten) Flexibilität (z.B. Anpassen an wechselnde Arbeitsorte bei Auftragsvorbereitung)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Ströme, Widerstände und Kapazitäten zu ermitteln)Physik (z.B. um die Funktionsweise elektrischer Bauteile zu verstehen)Werken/Technik (z.B. um Schaltpläne und Platinenlayouts zu erstellen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 800 € bis 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.290 €4. Ausbildungsjahr: 1.014 € bis 1.390 €

Ist Elektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼

In Deutschland folgt "Elektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Elektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik qualifiziert werden? ▼

In Deutschland folgt "Elektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Elektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik in Deutschland typischerweise? ▼

Elektroniker/innen der Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Elektro- und Informationstechniker-Handwerks): Werkstätten, Werkhallen, beim Kunden, im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Wie hoch ist das typische Gehalt für Elektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik in Deutschland? ▼

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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