Bootsbauer/Bootsbauerin Fachrichtung Technik
Bootsbauer/in - Technik
Was ist Deniz Araçları Teknik Sistemleri Teknisyeni?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Bootsbauer/Bootsbauerin Fachrichtung Technik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Bootswerften bzw. Bootsbaubetriebe): Produktionshallen, Werkstätten, im Freien bei Montage- oder InstandhaltungsarbeitenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein in Lübeck-Travemünde (Schleswig-Holstein):Berufsschule der Handwerkskammer Lübeck in der Hansestadt Lübeckfür die Länder Bremen und Niedersachsen in Wesermarsch (Niedersachsen):Berufsbildende Schulen für den Landkreis WesermarschQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik montieren und warten technische und elektronische Einrichtungen von Motor- und Segeljachten, aber auch kleineren Fischkuttern, Barkassen und anderen Nutzfahrzeugen der Binnen- und Seeschifffahrt. Von Spannungsquellen und Energiespeichern über die Bordelektronik und -elektrik bis hin zu Kabeln, Leitungen, Pumpen, Motoren oder Generatoren sind dies alle Arten von technischen Systemen und Anlagen. Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik prüfen diese, stellen Störungsursachen fest und beheben sie. Sie installieren nach gesetzlichen Vorschriften und unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen beispielsweise Feuerlöschsysteme, Kühlaggregate oder Ankereinrichtungen. Wenn sie Boote ein- und auswintern, beurteilen sie den Zustand der Bordtechnik, ergreifen Maßnahmen zum Korrosions- oder Frostschutz bzw. stellen im Frühjahr die Betriebsbereitschaft und alle Funktionen der Systeme wie z.B. des Antriebs wieder her.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik finden Beschäftigungauf Bootswerftenin handwerklichen Bootsbau- und Reparaturwerkstättenin Zulieferbetrieben, die technische Bauteile und Einrichtungen für den Bootsbau herstellenArbeitsorte:Bootsbauer/innen...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungBootsbauer/in der Fachrichtung TechnikWas macht man in diesem Beruf?Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik montieren und warten technische und elektronische Einrichtungen von Motor- und Segeljachten, aber auch kleineren Fischkuttern, Barkassen und anderen Nutzfahrzeugen der Binnen- und Seeschifffahrt. Von Spannungsquellen und Energiespeichern über die Bordelektronik und -elektrik bis hin zu Kabeln, Leitungen, Pumpen, Motoren oder Generatoren sind dies alle Arten von technischen Systemen und Anlagen. Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik prüfen diese, stellen Störungsursachen fest und beheben sie. Sie installieren nach gesetzlichen Vorschriften und unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen beispielsweise Feuerlöschsysteme, Kühlaggregate oder Ankereinrichtungen. Wenn sie Boote ein- und auswintern, beurteilen sie den Zustand der Bordtechnik, ergreifen Maßnahmen zum Korrosions- oder Frostschutz bzw. stellen im Frühjahr die Betriebsbereitschaft und alle Funktionen der Systeme wie z.B. des Antriebs wieder her.Wo arbeitet man?Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik finden Beschäftigungauf Bootswerftenin handwerklichen Bootsbau- und Reparaturwerkstättenin Zulieferbetrieben, die technische Bauteile und Einrichtungen für den Bootsbau herstellenWeitereBerufe in der Fahrzeug- und VerkehrstechnikBerufe mit HolzBerufe mit KunststoffBerufe rund um das Schiff und die Schifffahrt
▶ Ausbildungsdauer
3,5 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 24. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb (fachrichtungsübergreifend) und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Einrichten, Bedienen und Instandhalten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und VorrichtungenBearbeiten, Verarbeiten und Lagern von Werkstoffen, Herstellen von WerkstückenHerstellen von VerbindungenHerstellen und Verarbeiten von FaserverbundwerkstoffenBehandeln von OberflächenHerstellen von Vorrichtungen, Schablonen und ModellenEinbauen von Ausrüstungsteilen im Bereich Deck und AufbauSetzen von Masten und SpierenEinbauen von technischen Geräten, Anlagen und Systemen, Durchführen von FunktionsprüfungenAnwenden von Dämm- und Isolierungstechniken sowie Maßnahmen zum BrandschutzInstandhaltenTransportieren und LagernAusbildung in der Berufsschule (fachrichtungsübergreifend) in folgenden Lernfeldern:Beruf und Betrieb präsentieren und typische Produkte beschreibenBauteile manuell herstellenVerbindungen und Baugruppen herstellenBauteile maschinell herstellenBoote und Bootsteile transportieren und lagernFaserverbundteile herstellenRumpfkonstruktionen auswählenDeckskonstruktionen auswählenTechnische Anlagen einbauenTeil 1 der Gesellen-/Abschlussprüfung zum Ende des 2. Ausbildungsjahres25. - 42. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb (fachr...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie Hölzer, Holzwerkstoffe, Kunststoffhalbzeuge sowie Eisen- und Nichteisenmetalle ausgewählt werdenBauteile aus unterschiedlichen Werkstoffen zu verschrauben und zu nietenwie Luken und Fenster einzupassen, einzudichten und zu montieren sowie auf Funktion und Dichtigkeit zu prüfen sindwie man Tank-, Rohr- und Schlauchleitungssysteme einbaut und auf Dichtigkeit prüftInspektionen von Anlagen und Systemen vorzubereiten, durchzuführen und zu dokumentierenBestandteile und Funktionen von elektrischen und elektronischen Anlagen und Systemen, Antriebs- und Vortriebsanlagen sowie hydraulischen und mechanischen Anlagen zu unterscheidenwie man Wasseraufbereitungsanlagen zur Erwärmung, Filterung und Entsalzung montiert und wartetwie der Aufbau, die Funktionen und Vernetzungen von bordelektrischen und bordelektronischen Systemen unterschieden werdenwie man Rigg- und Montagepläne liest und anwendetwie technische Anlagen und Systeme ausgewintert werden und die Betriebsbereitschaft wiederhergestellt wirdDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Technische Anlagen einbauen, Ver-, Entsorgungs- und Komfortsysteme einbauen und instand halten)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Maschinen, Wellen und Ruderanlagen einbauen und montieren, bordelektrische bzw. bordelektronische Komponenten wie Datenleitungen installieren und wartenUmgebung: Maschinenlärm in Werkstätten, Werk- und Produktionshallen, Witterungseinflüsse im Freien (z.B. auf dem Wasser)Kleidung: Schutzkleidung (z.B. Sicherheitsschuhe, Gehörschutz, Handschuhe)Arbeitszeit: ggf. saisonbedingte ArbeitsspitzenAnforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Bedienen von handgeführten Maschinen oder beim Montieren von Bootsbauteilen)Gute körperliche Konstitution (z.B. Heben und Tragen von z.B. schweren Motorenteilen oder Komponenten von Ankereinrichtungen)Sorgfalt (z.B. Einhalten von Maßen und Toleranzen beim Herstellen von Einzelbauteilen)Umsicht und Schwindelfreiheit (z.B. bei der Arbeit auf Gerüsten)Teamfähigkeit (z.B. beim Ausrüsten, Montieren, Warten und Trimmen von Riggsystemen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 978 € bis 1.146 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 € bis 1.202 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 € bis 1.266 €4. Ausbildungsjahr: 1.170 € bis 1.342 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um mit Werkzeugen zu arbeiten und Pläne anzufertigen Mathematik: z.B. um Flächen- und Rauminhaltsberechnungen durchzuführenPhysik: z.B. um Masseberechnungen zu erstellen
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Bootsbauer/in der Fachrichtung Technik an:Bereich Fahrzeug- und VerkehrstechnikBootsbauer/Bootsbauerin Fachrichtung Neu-, Aus- und UmbauKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt KarosserietechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt PersonenkraftwagentechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt NutzfahrzeugtechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt MotorradtechnikGemeinsamkeit:Fahrzeuge mit technischen Einrichtungen ausstatten
▶ Entwicklung der Ausbildung
1934:Erstmals Eintrag im Verzeichnis der Gewerbe, die handwerksmäßig betrieben werden 1936:Anerkennung des Berufs Bootsbauer/in in der Industrie1965:Überarbeitung der Ausbildungsvorschriften 1998:Bootsbauer- und Schiffbauerhandwerk werden zum Boots- und Schiffbauerhandwerk zusammengefasst2000:Neuordnung des Berufs tritt in Kraft (Ausbildung im Boots- und Schiffbauerhandwerk und in der Bootsbauindustrie werden vereinheitlicht; Anhebung der Ausbildungsdauer auf 3,5 Jahre) 2011:Inkrafttreten der neuen, modernisierten Ausbildungsordnung mit den Fachrichtungen Neu-, Aus- und Umbau sowie TechnikAufhebung des Vorläuferberufs Bootsbauer/Bootsbauerin (ohne Fachrichtungen)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Bootsbauer/in der Fachrichtung Technik ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handwerk.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungBootsbauer/Bootsbauerin - Fachrichtung Technik
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.030 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €4. Ausbildungsjahr: 1.320 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.020 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 €4. Ausbildungsjahr: 1.170 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Bremen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.240 €4. Ausbildungsjahr: 1.270 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.134 €3. Ausbildungsjahr: 1.254 €4. Ausbildungsjahr: 1.242 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand August 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hamburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.093 €2. Ausbildungsjahr: 1.146 €3. Ausbildungsjahr: 1.266 €4. Ausbildungsjahr: 1.298 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.010 €2. Ausbildungsjahr: 1.084 €3. Ausbildungsjahr: 1.163 €4. Ausbildungsjahr: 1.217 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik z.B. auf Bootswerften, in handwerklichen Bootsbau- und Reparaturwerkstätten sowie in Zulieferbetrieben, die technische Bauteile und Einrichtungen für den Bootsbau herstellen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Bootsbau bis hin zu Mechatronik.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Bootsbauermeister/in abzulegen.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Schiffbau, Meerestechnik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Boots- und Schiffbauer-Handwerks.
▶ Ausbildungsvergütung (Thüringen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 978 €2. Ausbildungsjahr: 1.072 €3. Ausbildungsjahr: 1.150 €4. Ausbildungsjahr: 1.230 €Quelle:IG Metall, Stand August 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Brandenburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.020 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 €4. Ausbildungsjahr: 1.170 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Januar 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es in den Ausbildungsbereichen Handwerk sowie Industrie und Handel insgesamt 33 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 55 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 36 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 9 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [9.0%]9mittlerer Bildungsabschluss [36.0%]36Hochschulreife [55.0%]55*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.240 €4. Ausbildungsjahr: 1.270 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.240 €4. Ausbildungsjahr: 1.270 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.022 €2. Ausbildungsjahr: 1.108 €3. Ausbildungsjahr: 1.228 €4. Ausbildungsjahr: 1.266 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Bootsbauer und zur Bootsbauerin (BootsbAusbV) vom 08.06.2011 (BGBl. I S. 1058)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Bootsbauer/Bootsbauerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.03.2011)
▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.146 €2. Ausbildungsjahr: 1.202 €3. Ausbildungsjahr: 1.262 €4. Ausbildungsjahr: 1.342 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand September 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.093 €2. Ausbildungsjahr: 1.146 €3. Ausbildungsjahr: 1.266 €4. Ausbildungsjahr: 1.298 €Quelle:IHK Schleswig-Holstein, Stand Juli 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.240 €4. Ausbildungsjahr: 1.270 €Quelle:IG Metall, Stand September 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Holz verarbeitende Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.020 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 €4. Ausbildungsjahr: 1.170 €Quelle:IG Metall, Stand Januar 2025Im Bereich Handwerk liegen derzeit keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Deniz Araçları Teknik Sistemleri Teknisyeni
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Bootsbauer/Bootsbauerin Fachrichtung Technik in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik montieren und warten technische und elektronische Einrichtungen von Motor- und Segeljachten, aber auch kleineren Fischkuttern, Barkassen und anderen Nutzfahrzeugen der Binnen- und Seeschifffahrt. Von Spannungsquellen und Energiespeichern über die Bordelektronik und -elektrik bis hin zu Kabeln, Leitungen, Pumpen, Motoren oder Generatoren sind dies alle Arten von technischen Systemen und Anlagen. Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik prüfen diese, stellen Störungsursachen fest und beheben sie. Sie installieren nach gesetzlichen Vorschriften und unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen beispielsweise Feuerlöschsysteme, Kühlaggregate oder Ankereinrichtungen. Wenn sie Boote ein- und auswintern, beurteilen sie den Zustand der Bordtechnik, ergreifen Maßnahmen zum Korrosions- oder Frostschutz bzw. stellen im Frühjahr die Betriebsbereitschaft und alle Funktionen der Systeme wie z.B. des Antriebs wieder her.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik finden Beschäftigungauf Bootswerftenin handwerklichen Bootsbau- und Reparaturwerkstättenin Zulieferbetrieben, die technische Bauteile und Einrichtungen für den Bootsbau herstellenArbeitsorte:Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik arbeiten in erster Liniein Werkstätten, Werk- und Produktionshallenan Bord von Wasserfahrzeugen (im Trockendock oder zu Wasser)Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [9.0%]9mittlerer Bildungsabschluss [36.0%]36Hochschulreife [55.0%]55*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Bedienen von handgeführten Maschinen oder beim Montieren von Bootsbauteilen)Gute körperliche Konstitution (z.B. Heben und Tragen von z.B. schweren Motorenteilen oder Komponenten von Ankereinrichtungen)Sorgfalt (z.B. Einhalten von Maßen und Toleranzen beim Herstellen von Einzelbauteilen)Umsicht und Schwindelfreiheit (z.B. bei der Arbeit auf Gerüsten)Teamfähigkeit (z.B. beim Ausrüsten, Montieren, Warten und Trimmen von Riggsystemen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um mit Werkzeugen zu arbeiten und Pläne anzufertigen)Mathematik (z.B. um Flächen- und Rauminhaltsberechnungen durchzuführen)Physik (z.B. um Masseberechnungen zu erstellen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 978 € bis 1.146 € (Industrie)2. Ausbildungsjahr: 1.070 € bis 1.202 € (Industrie)3. Ausbildungsjahr: 1.120 € bis 1.266 € (Industrie)4. Ausbildungsjahr: 1.170 € bis 1.342 € (Industrie)
Ist Bootsbauer/Bootsbauerin Fachrichtung Technik eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Bootsbauer/Bootsbauerin Fachrichtung Technik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Bootsbauer/Bootsbauerin Fachrichtung Technik qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Bootsbauer/Bootsbauerin Fachrichtung Technik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Bootsbauer/Bootsbauerin Fachrichtung Technik in Deutschland typischerweise? ▼
Bootsbauer/innen der Fachrichtung Technik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Bootswerften bzw. Bootsbaubetriebe): Produktionshallen, Werkstätten, im Freien bei Montage- oder InstandhaltungsarbeitenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein in Lübeck-Travemünde (Schleswig-Holstein):Berufsschule der Handwerkskammer Lübeck in der Hansestadt Lübeckfür die Länder Bremen und Niedersachsen in Wesermarsch (Niedersachsen):Berufsbildende Schulen für den Landkreis WesermarschQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Bootsbauer/Bootsbauerin Fachrichtung Technik in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.