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Beamter/Beamtin in der Umweltverwaltung (höherer technischer Dienst)

Beamter/Beamtin - Umweltverwaltung (höherer technischer Dienst)

🛠️ Ausbildung 🧪 Mathematik, Naturwissenschaften KldB B 42314

Was ist Çevre İdaresi Yüksek Teknik Hizmetler Memuru?

Aufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung sorgen dafür, dass gesetzliche Vorgaben zum Umweltschutz beachtet werden. Sie analysieren, dokumentieren und bewerten dazu den Zustand von Wasser, Boden und Luft und erarbeiten Konzepte, etwa für Oberflächengewässer und Grundwasser. Sie sammeln Daten für Umwelt- und Schadstoffdiagnosen durch Messungen und Untersuchungen, werten umweltrelevante Faktoren wie Lärmpegel aus und beurteilen sie. Die Beamten und Beamtinnen prüfen für Genehmigungen, z.B. für ein geplantes Gewerbegebiet, die fachlichen und rechtlichen Gegebenheiten, kontrollieren die Bau- und Bauleitpläne und stellen sicher, dass in Umweltverträglichkeitsprüfungen alle Auswirkungen des geplanten Projekts auf die Umwelt erfasst werden. Sie erstellen darüber hinaus Berichte, formulieren fachliche Stellungnahmen und beurteilen Gutachten. Als Abteilungsleiter bzw. -leiterin, Amtsleiter bzw. -leiterin oder Referent bzw. Referentin nehmen Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung Leitungs- und Führungsaufgaben wahr.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung finden Beschäftigungin staatlichen und kommunalen Umweltämternbei Behörden für Wasserwirtschaft und Hochwasserschutz in Wasser- und Schifffahrtsämternin GewerbeaufsichtsämternArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung arbeiten in erster Liniein Büro- und Besprechungsräumenim Außendienst (z.B. Messungen, Ortstermine)in LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenI.d.R. ist ein abgeschlossenes Masterstudium oder ein als gleichwertig anerkannter Hochschulabschluss in einem geeigneten naturwissenschaftlichen oder technischen Studienfach Voraussetzung für die Ausbildung.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren. Bestehende Höchstaltersgrenzen sind in einzelnen Bundesländern einzuhalten.Inhalte des VorbereitungsdienstesTheoretische und praktische Ausbildungsinhalte, z.B.:Allgemeine Rechts- und VerwaltungsgrundlagenFührungsaufgaben und WirtschaftlichkeitImmissions- und Klimaschutz Kreislaufwirtschaft, Abfallbeseitigung und BodenschutzMess-, Untersuchungs- und AnalysetechnikOrganisationWasserwirtschaft und GewässerschutzWas verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des höheren Dienstes ca. 1.726 €.

Steckbrief

Berufstyp: Beamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen der BundesländerDauer des VorbereitungsdienstesI.d.R. 2 JahreMindestvoraussetzung für die Zulassung zum VorbereitungsdienstJe nach Bundesland unterschiedlich (z.B. abgeschlossenes Masterstudium)LernorteBildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung, staatliche und kommunale Umweltämter

Beschreibung (Deutsch)

Aufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung sorgen dafür, dass gesetzliche Vorgaben zum Umweltschutz beachtet werden. Sie analysieren, dokumentieren und bewerten dazu den Zustand von Wasser, Boden und Luft und erarbeiten Konzepte, etwa für Oberflächengewässer und Grundwasser. Sie sammeln Daten für Umwelt- und Schadstoffdiagnosen durch Messungen und Untersuchungen, werten umweltrelevante Faktoren wie Lärmpegel aus und beurteilen sie. Die Beamten und Beamtinnen prüfen für Genehmigungen, z.B. für ein geplantes Gewerbegebiet, die fachlichen und rechtlichen Gegebenheiten, kontrollieren die Bau- und Bauleitpläne und stellen sicher, dass in Umweltverträglichkeitsprüfungen alle Auswirkungen des geplanten Projekts auf die Umwelt erfasst werden. Sie erstellen darüber hinaus Berichte, formulieren fachliche Stellungnahmen und beurteilen Gutachten. Als Abteilungsleiter bzw. -leiterin, Amtsleiter bzw. -leiterin oder Referent bzw. Referentin nehmen Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung Leitungs- und Führungsaufgaben wahr.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung finden Beschäftigungin staatlichen und kommunalen Umweltämternbei Behörden für Wasserwirtschaft und Hochwasserschutz in Wasser- und Schifffahrtsämternin GewerbeaufsichtsämternArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung arbeiten in erster Liniein Büro- und Besprechungsräumenim Außendienst (z.B. Messungen, Ortstermine)in LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenI.d.R. ist ein abgeschlossenes Masterstudium oder ein als gleichwertig anerkannter Hochschulabschluss in einem geeigneten naturwissenschaftlichen oder technischen Studienfach Voraussetzung für die Ausbildung.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren. Bestehende Höchstaltersgrenzen sind in einzelnen Bundesländern einzuhalten.Inhalte des VorbereitungsdienstesTheoretische und praktische Ausbildungsinhalte, z.B.:Allgemeine Rechts- und VerwaltungsgrundlagenFührungsaufgaben und WirtschaftlichkeitImmissions- und Klimaschutz Kreislaufwirtschaft, Abfallbeseitigung und BodenschutzMess-, Untersuchungs- und AnalysetechnikOrganisationWasserwirtschaft und GewässerschutzWas verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des höheren Dienstes ca. 1.726 €.

🎓 Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Mathematik, Naturwissenschaften →

Der Beruf Beamter/Beamtin in der Umweltverwaltung (höherer technischer Dienst) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Lernorte sind:Bildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung: UnterrichtsräumeStaatliche und kommunale Umweltämter: Büroräume, Außendienst (Ortstermine)kommunale Eigenbetriebe, Verbände, Firmen und EU-Behörden (Hospitationen)

Steckbrief

BerufstypBeamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen der BundesländerDauer des VorbereitungsdienstesI.d.R. 2 JahreMindestvoraussetzung für die Zulassung zum VorbereitungsdienstJe nach Bundesland unterschiedlich (z.B. abgeschlossenes Masterstudium)LernorteBildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung, staatliche und kommunale Umweltämter Aufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung sorgen dafür, dass gesetzliche Vorgaben zum Umweltschutz beachtet werden. Sie analysieren, dokumentieren und bewerten dazu den Zustand von Wasser, Boden und Luft und erarbeiten Konzepte, etwa für Oberflächengewässer und Grundwasser. Sie sammeln Daten für Umwelt- und Schadstoffdiagnosen durch Messungen und Untersuchungen, werten umweltrelevante Faktoren wie Lärmpegel aus und beurteilen sie. Die Beamten und Beamtinnen prüfen für Genehmigungen, z.B. für ein geplantes Gewerbegebiet, die fachlichen und rechtlichen Gegebenheiten, kontrollieren die Bau- und Bauleitpläne und stellen sicher, dass in Umweltverträglichkeitsprüfungen alle Auswirkungen des geplanten Projekts auf die Umwelt erfasst werden. Sie erstellen darüber hinaus Berichte, formulieren fachliche Stellungnahmen und beurteilen Gutachten. Als Abteilungsleiter bzw. -leiterin, Amtsleiter bzw. -leiterin oder Referent bzw. Referentin nehmen Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der...

Ausbildungsdauer

I.d.R. 2 Jahre

Ausbildungsaufbau

Gliederung eines Vorbereitungsdienstes im höheren technischen Dienst der UmweltverwaltungKreislaufwirtschaft, Abfallbeseitigung und Bodenschutz (bei Bezirksregierungen und unteren Umweltbehörden): 17 WochenImmissions- und Klimaschutz (bei Bezirksregierungen und unteren Umweltbehörden): 17 WochenWasserwirtschaft und Gewässerschutz (bei Bezirksregierungen und unteren Umweltbehörden): 17 WochenPraktikum/Hospitationen bei Organisationen, Unternehmen, Firmen, Kommunalverwaltungen, Landesämtern für Natur- und Umweltschutz: 17 WochenSeminare und Lehrgänge, Prüfungen, Staatsexamen: 24 WochenErholungsurlaub: ca. 12 WochenAusbildungsdauer insgesamt: 2 Jahre

Ausbildungskosten

Lehrgangsgebühren werden nicht erhoben. Es können Fahrtkosten oder Kosten für Lernmittel anfallen. Für die Unterbringung am Ausbildungsort können ebenfalls Kosten entstehen.

Ausbildungsinhalte

Theoretische und praktische Ausbildungsinhalte, z.B.:Allgemeine Rechts- und VerwaltungsgrundlagenFührungsaufgaben und WirtschaftlichkeitImmissions- und Klimaschutz Kreislaufwirtschaft, Abfallbeseitigung und BodenschutzMess-, Untersuchungs- und AnalysetechnikOrganisationWasserwirtschaft und Gewässerschutz

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der theoretischen Ausbildungsabschnitte:Lehrveranstaltungen: Lehrgänge besuchenPraktische Übungen: z.B. Problemstellungen in Arbeitsgemeinschaften erörtern, an Diskussionsrunden teilnehmen, Vorträge halten und Präsentationstechniken anwendenEigenständige Arbeit: z.B. Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Leistungsnachweise vorbereitenOrganisation: z.B. vorgegebene Abgabetermine für Leistungsnachweise einhaltenWährend der praktischen Ausbildungsabschnitte:Praktische Mitarbeit: z.B. Ortstermine wahrnehmen, Niederschriften anfertigen, bei Genehmigungsanträgen und Stellungnahmen mitarbeitenSchlüsselqualifikationen: z.B. Problemlösungs-, Organisations- und Führungskompetenzen erweitern

Ausbildungsvergütung

Beispielhafter monatlicher Anwärtergrundbetrag (brutto): 1.726 €Quelle:LandesbesoldungsgesetzeHinweis: Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.

Zugangsstudienfächer

Eine Ausbildung ist z.B. mit folgenden Abschlüssen möglich:Umwelttechnik (weiterführend)Umweltwissenschaft (weiterführend)Chemieingenieurwesen (weiterführend)Chemie (weiterführend)Geotechnologie (weiterführend)Geowissenschaften (weiterführend)Bauingenieurwesen (weiterführend)Maschinenbau (weiterführend)Sicherheitstechnik (weiterführend)Verfahrenstechnik (weiterführend)

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Vorbereitungsdienst: Management/Organisation: z.B. um in Unterrichtsbereichen wie Führungsaufgaben und Wirtschaftlichkeit gute Ergebnisse zu erzielen und im Berufsleben Behörden der Umweltverwaltung effizient zu organisierenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. da Personalführung und -einsatz Unterrichtsgebiete im Vorbereitungsdienst sind und Kenntnisse von Führungsinstrumenten (z.B. Zielvereinbarung und Feedback) für eine erfolgreiche Sachgebiets-, Abteilungs- oder Behördenleitung unverzichtbar sind

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Beamter/Beamtin im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung an:Bereich Recht und VerwaltungBeamter/Beamtin in der Gewerbeaufsichtsverwaltung (höherer technischer Dienst)Beamter/Beamtin in der Bergverwaltung (höherer bergtechnischer Dienst)Gemeinsamkeit:Umweltrelevante Verfahren und Sachverhalte prüfen und beurteilen

Die Ausbildung im Überblick

Die Ausbildung im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung erfolgt Vorbereitungsdienst und dauert i.d.R. 2 Jahre. Sie ist durch Verordnungen der Bundesländer geregelt. Die Ausbildung schließt mit der Laufbahnprüfung bzw. dem Staatsexamen ab.Voraussetzung ist i.d.R. mindestens ein Masterstudium.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Ausbildung ist in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschluss-/Berufsbezeichnungen:Hamburg:Assessor/Assessorin - Laufbahnzweig Umwelttechnik/UmweltschutzHessen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen-Anhalt:Technischer Assessor/Technische AssessorinNiedersachsen:Technischer Assessor der Landespflege/Technische Assessorin der LandespflegeNordrhein-Westfalen:Technischer Assessor/Technische AssessorinTechnischer Assessor der Landespflege/Technische Assessorin der LandespflegeRheinland-Pfalz:Technischer Assessor/Technische Assessorin - Fachrichtung LandespflegeTechnischer Assessor/Technische Assessorin - Fachrichtung Umwelttechnik Schleswig-Holstein:Technischer Assessor/Technische Assessorin - Laufbahnzweig UmwelttechnikTechnischer Assessor/Technische Assessorin - Laufbahnzweig LandespflegeDie Laufbahn ist darüber hinaus in folgendem Bundesland eingerichtet, in dem keine Abschluss-/Berufsbezeichnung vorliegt:BerlinLaufbahnbezeichnungenBeamter/Beamtin - Umweltverwaltung (höherer technischer Dienst)Beamter/Beamtin - umwelttechnischer Dienst (Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt)Beamter/Beamtin - umwelttechnischer Verwaltungsdienst (viertes Einstiegsamt)Die Laufbahnbezeichnungen sind beispielhaft und können je nach Bundesland variieren.Hinweis: Die zuständigen Stellen in den einzelnen Bundesländern legen fest, ob die Laufbahn als Ausbildung angeboten wird.

Perspektiven nach der Ausbildung

Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung in staatlichen und kommunalen Umweltämtern, Behörden für Wasserwirtschaft und Hochwasserschutz, Wasser- und Schifffahrtsämtern oder Gewerbeaufsichtsämtern.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell oder bringt sie auf den neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von Umwelt- und Naturschutz bis hin zu physikalischer Messtechnik.Beruflich weiterkommenBei entsprechender Eignung haben Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung die Möglichkeit, an verwaltungsinternen Lehrgängen zur Weiterqualifizierung teilzunehmen.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Ingenieurbüro oder als Gutachter/in.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Der Vorbereitungsdienst für die Beamtenlaufbahnen wird von den Bundesländern in eigenen Verordnungen geregelt. Die jeweiligen Bestimmungen können voneinander abweichen. Verordnung über die Laufbahnen der Beamtinnen und Beamten der technischen Dienste (Laufbahnverordnung technische Dienste - LVO-TD) vom 21.01.2014 (Ber.GVBl. S. 23), zuletzt geändert durch Artikel 12 des Gesetzes vom 24.02.2025 (Ber.GVBl. S. 134)Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den Zugang zum zweiten Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 in der Fachrichtung Technische Dienste (Ausbildung- und Prüfungsordnung Technische Dienste Laufbahngruppe 2 Einstiegsamt 2 - APO-techVwD-Lg2Ea2) vom 26.06.2012 (HmbGVBl. S. 297), zuletzt geändert durch Artikel 3 (§ 2) der Verordnung vom 06.10.2020 (HmbGVBl. S. 523)Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Landes Hessen für die Laufbahn des höheren technischen Dienstes vom 04.01.2018 (StaatsAnz.Hess. S. 146), zuletzt geändert durch Artikel 45 der Verordnung vom 16.12.2025 (Hess.GVBl. Nr. 110)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 im Technischen Dienst des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Ausbildungs- und Prüfungsordnung für technische Referendarinnen und Referendare - APOtRef M-V) vom 14.12. 2016 (GVOBl. M-V S. 895, berichtigt 2017 S. 91)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung für bestimmte Fachbereiche in der Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Technische Dienste (APVO-TD) vom 12.02.2013 (Nds. GVBl. S. 52), zule...

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Voraussetzung ist i.d.R. ein erfolgreich abgeschlossenes Masterstudium oder ein als gleichwertig anerkannter Hochschulabschluss in einem für die Laufbahn geeigneten naturwissenschaftlichen oder technischen Studienfach.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

❓ Häufig gestellte Fragen zu Çevre İdaresi Yüksek Teknik Hizmetler Memuru

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Beamter/Beamtin in der Umweltverwaltung (höherer technischer Dienst) in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenBeamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung sorgen dafür, dass gesetzliche Vorgaben zum Umweltschutz beachtet werden. Sie analysieren, dokumentieren und bewerten dazu den Zustand von Wasser, Boden und Luft und erarbeiten Konzepte, etwa für Oberflächengewässer und Grundwasser. Sie sammeln Daten für Umwelt- und Schadstoffdiagnosen durch Messungen und Untersuchungen, werten umweltrelevante Faktoren wie Lärmpegel aus und beurteilen sie. Die Beamten und Beamtinnen prüfen für Genehmigungen, z.B. für ein geplantes Gewerbegebiet, die fachlichen und rechtlichen Gegebenheiten, kontrollieren die Bau- und Bauleitpläne und stellen sicher, dass in Umweltverträglichkeitsprüfungen alle Auswirkungen des geplanten Projekts auf die Umwelt erfasst werden. Sie erstellen darüber hinaus Berichte, formulieren fachliche Stellungnahmen und beurteilen Gutachten. Als Abteilungsleiter bzw. -leiterin, Amtsleiter bzw. -leiterin oder Referent bzw. Referentin nehmen Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung Leitungs- und Führungsaufgaben wahr.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung finden Beschäftigungin staatlichen und kommunalen Umweltämternbei Behörden für Wasserwirtschaft und Hochwasserschutz in Wasser- und Schifffahrtsämternin GewerbeaufsichtsämternArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im höheren technischen Dienst der Umweltverwaltung arbeiten in erster Liniein Büro- und Besprechungsräumenim Außendienst (z.B. Messungen, Ortstermine)in LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenI.d.R. ist ein abgeschlossenes Masterstudium oder ein als gleichwertig anerkannter Hochschulabschluss in einem geeigneten naturwissenschaftlichen oder technischen Studienfach Voraussetzung für die Ausbildung.Bewerber und Bewerberinnen müssen darüber hinaus die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren. Bestehende Höchstaltersgrenzen sind in einzelnen Bundesländern einzuhalten.Inhalte des VorbereitungsdienstesTheoretische und praktische Ausbildungsinhalte, z.B.:Allgemeine Rechts- und VerwaltungsgrundlagenFührungsaufgaben und WirtschaftlichkeitImmissions- und Klimaschutz Kreislaufwirtschaft, Abfallbeseitigung und BodenschutzMess-, Untersuchungs- und AnalysetechnikOrganisationWasserwirtschaft und GewässerschutzWas verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter und -anwärterinnen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Der monatliche Anwärtergrundbetrag beträgt in Laufbahnen des höheren Dienstes ca. 1.726 €.

Ist Beamter/Beamtin in der Umweltverwaltung (höherer technischer Dienst) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin in der Umweltverwaltung (höherer technischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Beamter/Beamtin in der Umweltverwaltung (höherer technischer Dienst) qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin in der Umweltverwaltung (höherer technischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Beamter/Beamtin in der Umweltverwaltung (höherer technischer Dienst) in Deutschland typischerweise?

Lernorte sind:Bildungseinrichtungen der öffentlichen Verwaltung: UnterrichtsräumeStaatliche und kommunale Umweltämter: Büroräume, Außendienst (Ortstermine)kommunale Eigenbetriebe, Verbände, Firmen und EU-Behörden (Hospitationen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Beamter/Beamtin in der Umweltverwaltung (höherer technischer Dienst) in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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