Beamter/Beamtin im Vermessungswesen (mittlerer technischer Dienst)
Beamter/Beamtin - Vermessungswesen (mittlerer technischer Dienst)
Was ist Beamter/Beamtin im Vermessungswesen (mittlerer technischer Dienst)?
Steckbrief
Berufstyp: Beamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen der BundesländerDauer des VorbereitungsdienstesI.d.R. 8-12 MonateMindestvoraussetzung für die Zulassung zum VorbereitungsdienstJe nach Bundesland unterschiedlich (z.B. Abschluss in einem förderlichen anerkannten Ausbildungsberuf)LernorteVermessungsämter, Katasterämter, Flurneuordnungsbehörden, Behörden für Geoinformation
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Beamter/Beamtin im Vermessungswesen (mittlerer technischer Dienst) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced BioMechatronics (Mechatronik)
Master · Europäische Fernhochschule Hamburg
Advanced Computational and Civil Engineering Structural Studies (ACCESS)
Master · Dresden University of Technology
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Lernorte sind:Behörden, z.B. Vermessungsämter, Katasterämter, Flurneuordnungsbehörden, Behörden für Geoinformation: Büro- und Schulungsräume, Außendienst (Vermessungen)
▶ Steckbrief
BerufstypBeamtenausbildung;abweichende Laufbahnbezeichnungen in den einzelnen BundesländernAusbildungsartVorbereitungsdienst, geregelt durch Verordnungen der BundesländerDauer des VorbereitungsdienstesI.d.R. 8-12 MonateMindestvoraussetzung für die Zulassung zum VorbereitungsdienstJe nach Bundesland unterschiedlich (z.B. Abschluss in einem förderlichen anerkannten Ausbildungsberuf)LernorteVermessungsämter, Katasterämter, Flurneuordnungsbehörden, Behörden für GeoinformationWas macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst ermitteln im Außendienst Geodaten. Mit Messgeräten führen sie beispielsweise Lage- und Höhenvermessungen oder topografische Feldvergleiche durch und bereiten die Ergebnisse computergerecht auf. Auf Grundlage dieser Messungen erstellen bzw. aktualisieren sie im Innendienst z.B. Liegenschaftskataster, Gelände- und Flurkarten oder Planungsunterlagen. Sie werten die Messergebnisse aus und übertragen sie am Computer in die entsprechenden Kataster bzw. Karten. Wenn in der Behörde ein neues elektronisches Informationssystem, z.B. für das Liegenschaftskataster, eingerichtet wird, sind Beamte und Beamtinnen im mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst ebenfalls beteiligt. Neben der Geodatenvisualisierung erledigen sie allgemeine Verwaltungstätigkeiten und beraten Kunden etwa bei der Planung von Bauvorhaben.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren vermessungstechnischen Verwaltung...
▶ Ausbildungsdauer
i.d.R. 8-12 Monate
▶ Auswahlverfahren
Im Eignungstest werden z.B. Allgemeinwissen, Deutsch- und Mathematikkenntnisse, zeichnerische Fähigkeiten sowie Arbeitseffizienz und -organisation geprüft.
▶ Ausbildungsaufbau
Gliederung eines Vorbereitungsdienstes im mittleren vermessungstechnischen VerwaltungsdienstAbschnitt I Ausbildung im praktischen Vermessungsdienst bei den unteren Vermessungsbehörden: 23 Wochen Abschnitt II Ausbildung in Verwaltungsthemen bei den unteren Vermessungsbehörden und beim Landesvermessungsamt: 7 WochenAbschnitt III Laufbahnprüfung einschließlich Prüfungsvorbereitung: 5 Wochen Ausbildungsdauer insgesamt: 35 Wochen
▶ Ausbildungskosten
Schulgeld oder Lehrgangsgebühren werden nicht erhoben. Es können Fahrtkosten oder Kosten für Lernmittel anfallen. Für die Unterbringung am Ausbildungsort können ebenfalls Kosten entstehen.
▶ Ausbildungsinhalte
Während der theoretischen und praktischen Ausbildung erwirbt man je nach Fachrichtung/Fachgebiet beispielsweise Kenntnisse in den folgenden Bereichen:Fachgebiet VermessungAllgemeine Verwaltung, z.B. Organisation des Dienstbetriebes, Grundzüge des Personalwesens, Gesetzesgrundlagen, Haushalts-, Kassen- und RechnungswesenLiegenschaftskataster, z.B. rechtliche Grundlagen, Aufbau und Aufgaben der Vermessungs- und Katasterverwaltung, Grundbuch, amtliches Verzeichnis, Führung des Liegenschaftskatasters, Liegenschaftsvermessungen, Bodenordnung, WertermittlungFlurbereinigung, z.B. Ablauf eines Flurbereinigungsverfahrens, Finanzierung, öffentliche Bücher, landwirtschaftlicher und forstwirtschaftlicher Nutzwert, Verkehrswert, Flurbereinigungs-/Zusammenlegungs-/TauschplanLandesvermessung und Geoinformationssysteme, z.B. Netzaufbau, Vermarkung und Sicherung, Bestimmung, Genauigkeit, Überwachung und Überprüfung von u.a. Höhen- und SchwerefestpunktenFachgebiet GeomatikAllgemeine Verwaltung, z.B. Organisation des Dienstbetriebes, Grundzüge des Personalwesens, Gesetzesgrundlagen, Haushalts-, Kassen- und RechnungswesenKartografie, Geotopografie, Amtliches Topografisch-Kartografisches Informationssystem (ATKIS), Fotogrammetrie, Fernerkundung, ReproduktionLandesvermessung, z.B. Netzaufbau, Vermarkung und Sicherung, Bestimmung, Genauigkeit, Überwachung und Überprüfung von u.a. Höhen- und SchwerefestpunktenGeodateninfrastruktur, Geoinformationssysteme, z.B. rechtliche Grundlagen, Geoportal, Berei...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der theoretischen Ausbildungsabschnitte:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseWährend der praktischen Ausbildungsabschnitte:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Daten am Computer eingeben, Berechnungen durchführen, Verwaltungsvorgänge erledigen, an Vermessungen im Außendienst mitarbeiten, Kunden über Vermessungsangelegenheiten informierenAnforderungen:Sorgfalt (z.B. fehlerfreies Aufnehmen von Vermessungsdaten für die Planung einer neuen Straße oder eines neuen Baugebiets)Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. bereitwilliges und tatkräftiges Erledigen von Vermessungsarbeiten auch bei schlechter Witterung im Freien)Teamfähigkeit (z.B. Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen in Messtrupps)Kommunikationsfähigkeit (z.B. Anfragen von Bürgern und Bürgerinnen in vermessungstechnischen Angelegenheiten beantworten)
▶ Ausbildungsvergütung
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto) - je nach Bundesland: 1.424 € bis 1.515 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunionHinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik:Gute Mathematikkenntnisse sind für Vermessungsarbeiten und für die Arbeit mit vermessungstechnischen Ergebnissen erforderlich.Erdkunde/Geografie:Um Bestandteile einer Karte zu beschreiben oder topografische Feldvergleiche anhand von Luftbildern und Karten durchzuführen, sind Kenntnisse in Erdkunde notwendig.Deutsch:Da Beamtenanwärter/innen in der Ausbildung u.a. lernen, Verwaltungsvorgänge zu bearbeiten und Berichte zu erstellen, sind gute Deutschkenntnisse unerlässlich.
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Beamter/Beamtin im mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst an:Bereich Vermessung und GeoinformationStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Vermessungstechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Vermessungen durchführen und erhobene Daten aufbereitenBereich Recht und VerwaltungBeamter/Beamtin in der Gewerbeaufsichtsverwaltung (mittlerer technischer Dienst)Gemeinsamkeit:im Außendienst Daten erheben und aufbereiten bzw. Messungen vornehmen
▶ Ausbildungsdauer (Bayern)
1 Jahr
▶ Ausbildungsdauer (Hessen)
1 Jahr
▶ Ausbildungsdauer (Saarland)
1 Jahr
▶ Die Ausbildung im Überblick
Die Ausbildung im mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst erfolgt i.d.R. als 8- bis 12-monatiger Vorbereitungsdienst. Sie ist durch Verordnungen der Bundesländer geregelt und führt zu einer Laufbahnprüfung.Voraussetzung ist i.d.R. mindestens ein berufsqualifizierender Abschluss.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Ausbildung ist in dem genannten Bundesland rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschluss-/Berufsbezeichnungen:Rheinland-Pfalz:Geomatiker des amtlichen Vermessungswesens/Geomatikerin des amtlichen VermessungswesensVermessungstechniker des amtlichen Vermessungswesens/Vermessungstechnikerin des amtlichen VermessungswesensDie Laufbahn ist darüber hinaus in folgenden Bundesländern eingerichtet, in denen keine Abschluss-/Berufsbezeichnungen vorliegen:Baden-WürttembergBayernHinweis: Bei der Einstellung als Dienstanfänger/in wird vor dem Vorbereitungsdienst im Rahmen eines öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnisses die Berufsbezeichnung "Katastertechniker/in" oder "Techniker/in für Ländliche Entwicklung" erworben.HessenSaarlandSachsen-AnhaltSchleswig-HolsteinLaufbahnbezeichnungen Beamter/Beamtin - Vermessungswesen (mittlerer technischer Dienst)Beamter/Beamtin - kartografischer Verwaltungsdienst (Laufbahngruppe 1, zweites Einstiegsamt)Beamter/Beamtin - kartografischer Verwaltungsdienst (Laufbahngruppe 1, zweite Einstiegsebene) Beamter/Beamtin - ländliche Entwicklung (zweite Qualifikationsebene) Beamter/Beamtin - technischer Dienst für Vermessung und Geoinformation (zweite Qualifikationsebene) Beamter/Beamtin - vermessungstechnischer Verwaltungsdienst (Laufbahngruppe 1, zweites Einstiegsamt)Beamter/Beamtin - vermessungs- und geoinformationstechnischer Dienst (zweites Einstiegsamt)Die Laufbahnbezeichnungen sind beispielhaft und können je nach Bundesland variieren.Hin...
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.510 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.515 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Dezember 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsvergütung (Saarland)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.424 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Beamte und Beamtinnen im mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst z.B. in Vermessungs- oder Katasterämtern und Behörden für Geoinformation.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse aktuell oder bringt sie auf den neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von Vermessungstechnik bis hin zu öffentlicher Verwaltung.Beruflich weiterkommenBei entsprechender Eignung haben Beamte und Beamtinnen im mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst die Möglichkeit, nach erfolgreichem Aufstiegsverfahren in die nächsthöhere Laufbahn zu wechseln.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Vermessungstechnik erwerben.
▶ Ausbildungsdauer (Sachsen-Anhalt)
1 JahrIn Sachsen-Anhalt wird derzeit kein Vorbereitungsdienst angeboten.
▶ Ausbildungsdauer (Rheinland-Pfalz)
1 Jahr
▶ Ausbildungsdauer (Baden-Württemberg)
8 Monate
▶ Ausbildungsdauer (Schleswig-Holstein)
2 JahreIn Schleswig-Holstein wird derzeit kein Vorbereitungsdienst angeboten.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.459 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.In Sachsen-Anhalt wird derzeit kein Vorbereitungsdienst angeboten.
▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.512 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Spezialisierung während der Ausbildung
Die Ausbildung wird je nach Bundesland z.B. in folgenden Fachgebieten bzw. Vertiefungsrichtungen angeboten:GeomatikKommunaler VermessungsdienstLandentwicklung und ländliche Bodenordnung Liegenschaftskataster und Geoinformation
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Der Vorbereitungsdienst für die Beamtenlaufbahnen wird von den Bundesländern in eigenen Verordnungen geregelt. Die jeweiligen Bestimmungen können voneinander abweichen.Verordnung des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen über die Einrichtung der Laufbahn und über die Ausbildung und Prüfung für den mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst (Laufbahn-, Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst - APrOVerm mD) vom 15.12.2014 (BW.GBl. 2015 S. 2), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 08.02.2024 (BW.GBl. Nr. 10)Verordnung über den fachlichen Schwerpunkt Vermessung und Geoinformation (FachV-VermGeo) vom 28.09.2012 (Bay.GVBl. S. 493), zuletzt geändert durch Verordnung vom 22.12.2025 (Bay.GVBl. 2026 S. 2)Verordnung für den Einstieg in der zweiten und dritten Qualifikationsebene im fachlichen Schwerpunkt Ländliche Entwicklung (FachV-LE/QE2+3) vom 02.12.2012 (Bay.GVBl. S. 716), zuletzt geändert durch § 1 Abs. 24 der Verordnung vom 04.06.2024 (Bay.GVBl. S. 98)Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Landes Hessen für die Laufbahn des mittleren technischen Dienstes in der Ausbildungsrichtung Geodäsie und Geoinformation (APOmtD-Geo) vom 27.11.2014 (Hess.StAnz. S. 1085), geändert durch Artikel 46 der Verordnung vom 16.12.2025 (Hess.GVBl. Nr. 110)Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den Zugang zum zweiten und dritten Einstiegsamt im vermessungs- und geoinformationstechnischen Dienst (APOVermGeoD-E2/3) vom 29.07.2015...
▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.493 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand Februar 2025Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)
Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto): 1.467 €Quelle:dbb beamtenbund und tarifunion, Stand November 2024Hinweis:Neben dem Anwärtergrundbetrag umfassen die Anwärterbezüge die vermögenswirksamen Leistungen, ggf. auch den Familienzuschlag und weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.In Schleswig-Holstein wird derzeit kein Vorbereitungsdienst angeboten.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Vorausgesetzt wird in der Regel mindestens ein Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer förderlichen abgeschlossenen Berufsausbildung, z.B. als Geomatiker/in oder Vermessungstechniker/in. Je nach Bundesland können abweichende oder weitere Voraussetzungen gefordert werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bayern)
Schulische/berufliche Vorbildung:abgeschlossene dreijährige Berufsausbildung im öffentlichen Dienst als Geomatiker/inoderabgeschlossene dreijährige Berufsausbildung außerhalb des öffentlichen Dienstes als Geomatiker/in und eine förderliche praktische Tätigkeit von vier Jahrenoder (bei Einstellung als Dienstanfänger/in)mindestens qualifizierender Abschluss der Mittelschule und eine abgeschlossene zweijährige Berufsausbildung als Katastertechniker/in in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Hessen)
Berufliche Vorbildung:abgeschlossene Berufsausbildung als Geomatiker/in oder als Vermessungstechniker/inWeitere Zugangsvoraussetzung:Höchstalter von 40 Jahren (Ausnahmen möglich)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Saarland)
Schulische/berufliche Vorbildung:mittlerer Bildungsabschluss oder Hauptschulabschlussund jeweilsNachweis einer abgeschlossenen Berufsausbildung:für das Fachgebiet Vermessung: die Abschlussprüfung als Vermessungstechniker/in oder für das Fachgebiet Geomatik: die Abschlussprüfung als Kartograph/in oder Geomatiker/inWeitere Zugangsvoraussetzung:Mindestalter von 16 Jahren
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Sachsen-Anhalt)
Schulische/berufliche Vorbildung:mindestens Hauptschulabschlussund Nachweis einer abgeschlossenen Berufsausbildung:für die Laufbahn des mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienstes: die Abschlussprüfung als Vermessungstechniker/in oderfür die Laufbahn des mittleren kartographischen Verwaltungsdienstes: die Abschlussprüfung als Kartograph/in bzw. Geomatiker/inIn Sachsen-Anhalt wird derzeit kein Vorbereitungsdienst angeboten.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Rheinland-Pfalz)
Berufliche Vorbildung:abgeschlossene Berufsausbildung als Geomatiker/in oder Vermessungstechniker/inWeitere Zugangsvoraussetzung:Höchstalter von 39 Jahren (Ausnahmen möglich)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Baden-Württemberg)
Berufliche Vorbildung:abgeschlossene Berufsausbildung als Vermessungstechniker/in oder Geomatiker/in
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Schleswig-Holstein)
Schulische/berufliche Vorbildung:mittlerer Schulabschlussodererster allgemeinbildender Schulabschluss und Nachweis einer abgeschlossenen Berufsausbildung:für die vermessungstechnische Laufbahn: die Abschlussprüfung als Vermessungstechniker/in oderfür die kartographische Laufbahn: die Abschlussprüfung als Kartograph/inWeitere Zugangsvoraussetzung:Höchstalter von 32 Jahren (Ausnahmen möglich)In Schleswig-Holstein wird derzeit kein Vorbereitungsdienst angeboten.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Beamter/Beamtin im Vermessungswesen (mittlerer technischer Dienst)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Beamter/Beamtin im Vermessungswesen (mittlerer technischer Dienst) in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Beamte und Beamtinnen im mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst ermitteln im Außendienst Geodaten. Mit Messgeräten führen sie beispielsweise Lage- und Höhenvermessungen oder topografische Feldvergleiche durch und bereiten die Ergebnisse computergerecht auf. Auf Grundlage dieser Messungen erstellen bzw. aktualisieren sie im Innendienst z.B. Liegenschaftskataster, Gelände- und Flurkarten oder Planungsunterlagen. Sie werten die Messergebnisse aus und übertragen sie am Computer in die entsprechenden Kataster bzw. Karten. Wenn in der Behörde ein neues elektronisches Informationssystem, z.B. für das Liegenschaftskataster, eingerichtet wird, sind Beamte und Beamtinnen im mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst ebenfalls beteiligt. Neben der Geodatenvisualisierung erledigen sie allgemeine Verwaltungstätigkeiten und beraten Kunden etwa bei der Planung von Bauvorhaben.Wo arbeitet man?Arbeitsbereiche:Beamte und Beamtinnen im mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst finden Beschäftigungbei Vermessungs- oder Katasterämternbei Behörden für GeoinformationArbeitsorte:Beamte und Beamtinnen im mittleren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst arbeiten in erster Liniein Büroräumenim FreienSie arbeiten ggf. auch im Servicecenter.Welche Voraussetzungen benötigt man?Für die Ausbildung wird in der Regel mindestens ein Hauptschulabschluss in Verbindung mit einer förderlichen abgeschlossenen Berufsausbildung vorausgesetzt.Darüber hinaus müssen die Bewerber/innen die beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfüllen und ein Auswahlverfahren absolvieren.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt (z.B. fehlerfreies Aufnehmen von Vermessungsdaten für die Planung einer neuen Straße oder eines neuen Baugebiets)Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. bereitwilliges und tatkräftiges Erledigen von Vermessungsarbeiten auch bei schlechter Witterung im Freien)Teamfähigkeit (z.B. Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen in Messtrupps)Kommunikationsfähigkeit (z.B. Anfragen von Bürgern und Bürgerinnen in vermessungstechnischen Angelegenheiten beantworten) Schulfächer:Mathematik (z.B. für das Umgehen mit vermessungstechnischen Ergebnissen)Erdkunde/Geografie (z.B. zum Durchführen topografischer Feldvergleiche anhand von Luftbildern und Karten)Deutsch (z.B. für das Bearbeiten von Verwaltungsvorgängen)Was verdient man während des Vorbereitungsdienstes?Die Beamtenanwärter/innen erhalten als Beamte und Beamtinnen auf Widerruf Anwärterbezüge, die ggf. durch Zulagen ergänzt werden.Monatlicher Anwärtergrundbetrag bei Landesbehörden (brutto) - je nach Bundesland: 1.424 € bis 1.515 €.
Ist Beamter/Beamtin im Vermessungswesen (mittlerer technischer Dienst) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin im Vermessungswesen (mittlerer technischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Beamter/Beamtin im Vermessungswesen (mittlerer technischer Dienst) qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Beamter/Beamtin im Vermessungswesen (mittlerer technischer Dienst)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Beamter/Beamtin im Vermessungswesen (mittlerer technischer Dienst) in Deutschland typischerweise? ▼
Lernorte sind:Behörden, z.B. Vermessungsämter, Katasterämter, Flurneuordnungsbehörden, Behörden für Geoinformation: Büro- und Schulungsräume, Außendienst (Vermessungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Beamter/Beamtin im Vermessungswesen (mittlerer technischer Dienst) in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.