Was ist Aufzugmonteur/Aufzugmonteurin?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Aufzugmonteur/Aufzugmonteurin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Medien
bauprofessor.deder praktiker - Portal und Fachzeitschrift für Schweißen und verwandte Verfahrenlift-reportM+T- MetallhandwerkSmart Services im Maschinen- und AnlagenbauWB Werkstatt + Betrieb
▶ Arbeitsorte
Aufzugmonteure und Aufzugmonteurinnen arbeiten meistbei Kunden/KundinnenSie arbeiten ggf. auchin Werk- und Produktionshallenin Büroräumen
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:AufzugbauBlechbearbeitungFahrstühleMetallbauMontage (Metall, Anlagenbau)NeueinbauWartung, Reparatur, InstandhaltungWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Arbeitsschutz, UnfallverhütungArbeitsvorbereitungElektronikElektrotechnikFördertechnikFräsenHebezeuge bedienenKundendienstMaschineneinrichtung, AnlageneinrichtungMechatronikMess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)NietenQualitätsprüfung, QualitätssicherungSachkunde nach §§ 15, 16 BetrSichV (Aufzugwärter)Wartungs-/Instandhaltungssoftware anwenden (CMMS)Weitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Schweiß-, Lötverfahren"Kompetenzgruppe "Schweißerprüfungen"
▶ Arbeitssituation
Aufzugmonteure und -monteurinnen setzen z.B. Bohrmaschinen, Mess- und Diagnosegeräte ein, aber auch Handwerkzeuge. In der Regel tragen sie Schutzkleidung, z.B. Helm, Sicherheitsschuhe und Handschuhe. Ihre Installations-, Reparatur- und Wartungsarbeiten führen sie im Außendienst auf wechselnden Baustellen durch. Bei Wartungsarbeiten kommen sie mit Schmierstoffen in Kontakt. Bei auswärtigen Einsätzen sind sie ggf. eine Zeit lang vom Wohnort abwesend.Aufzugmonteure und -monteurinnen arbeiten meist im Team. Sie sind überwiegend im Stehen tätig, bei Montagearbeiten an schwer zugänglichen Stellen auch gebückt, in der Hocke und über Kopf. Einige Aufgaben erfordern auch das Arbeiten auf Leitern. Bei Kontrollarbeiten sowie beim Umgang mit stromführenden Teilen sind Sorgfalt und die Einhaltung von Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften erforderlich. Das Installieren von mechanischen Bauteilen erfordert handwerkliches Geschick, das Einstellen von Steuerungssystemen und Sicherheitseinrichtungen technisches Verständnis.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 3.497 € bis 3.843 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
Maschinenbau, WerkzeugbauHerstellung von Hebezeugen und Fördermitteln, z.B. Aufzüge, Treppenlifte, RolltreppenImmobilien, GebäudewirtschaftVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte, z.B. Wartung von Aufzügen im Rahmen des technischen Facility-ManagementsVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte, z.B. Wartung von Aufzügen im Rahmen des technischen Facility-ManagementsVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen, z.B. Wartung von Aufzügen im Rahmen des technischen Facility-Managements
▶ Zugang zur Tätigkeit
Arbeitgebende erwarten häufig eine metall- oder elektrotechnische Ausbildung in Bereichen wie Gebäudetechnik, Konstruktionstechnik oder Metallbau.
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Aufzugmonteure und Aufzugmonteurinnen finden Beschäftigungbei Herstellenden von Aufzügen, Treppenliften oder Rolltreppenin Unternehmen des technischen Facility-Managements
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Aufzugmonteur/inAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeAufzugsservicetechniker/inServicetechniker/in - AufzügeBerufsbezeichnung in englischer SpracheLift technician (m/f)Berufsbezeichnung in französischer SpracheMonteur/Monteuse d'ascenseurs
▶ Sonstige Zugangsbedingungen
Ein Führerschein der Klasse B ist meist notwendig, um Einsatzorte erreichen zu können.
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Aufzugmonteure und Aufzugmonteurinnen installieren Personen- und Lastenaufzüge. Sie überprüfen diese und führen Wartungs- und Reparaturarbeiten durch.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
aktuelle-jobs.deBau.deBaujobs.chDie Möglichmacher - Facility Management (GEFMA German Facility Management Association)Le Moniteur Emploi
▶ Verbände und Organisationen
Arbeitgeberverband GesamtmetallBerufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse BG ETEMBundesverband Metall - Vereinigung Deutscher MetallhandwerkeIG Metall (IGM)VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE)VFA-Interlift e.V. Verband für Aufzugstechnik
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Getriebe und Antriebe von Aufzugsanlagen)Handarbeit (z.B. Steuerungsanlagen und Sicherheitseinrichtungen von Aufzugsanlagen einbauen)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Schutzhelm, Sicherheitsschuhe, Handschuhe)Arbeit auf BaustellenUnfallgefahr (z.B. an stromführenden Teilen arbeiten)Arbeit mit Schmierstoffen (Öl, Fett) (z.B. regelmäßige Inspektions- und Wartungsarbeiten durchführen)Bereitschaftsdienst, Rufbereitschaft (Notdienst für Aufzüge)Arbeit unter Zwangshaltungen (bei Montagearbeiten an schwer zugänglichen Stellen)Gruppen-, Teamarbeit (Zusammenarbeiten mit anderen Fachkräften beim Montieren von Personen- und Lastenaufzügen)häufige Abwesenheit vom Wohnort (bei auswärtigen Montagearbeiten)Verantwortung für Personen (Betriebssicherheit von Personenaufzügen gewährleisten)Kundenkontakt (z.B. Kunden/Kundinnen in die Bedienung von Aufzügen einweisen)Arbeit im Gehen und Stehen
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Technische Anlagen, z.B.: Personen-, Lasten-, Güteraufzüge und Hubanlagen, Rolltreppen, TreppenlifteBauelemente und technische Einrichtungen, z.B.: mechanische Bauteile, Steuerungs- und Regelungseinrichtungen, SicherheitseinrichtungenGeräte und Werkzeuge, z.B.: Diagnosegeräte, Widerstandsmessgeräte, Bohrmaschinen, Zangen, SchraubendreherZubehör und Hilfsstoffe, z.B.: Leitern, Kabel, SchmierstoffeUnterlagen, z.B.: Montagepläne, Wartungsverträge, Wartungsprotokolle
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Aufzugmonteure und Aufzugmonteurinnen bauen neue Aufzüge ein. Sie setzen einzelne Bauteile, Steuerungssysteme und Sicherheitseinrichtungen ein und setzen Aufzugsanlagen in Betrieb. Bei Inspektionen und Wartungsarbeiten prüfen sie Steuerungs- und Regeleinrichtungen bzw. mechanische Bauteile und kontrollieren den sicheren Betrieb von Anlagen. Aufzugmonteure und Aufzugmonteurinnen beseitigen Störungen, reparieren defekte und modernisieren bestehende Anlagen. Darüber hinaus montieren und warten sie auch Beförderungsmittel wie Rolltreppen oder Treppenlifte. Auch der Notdienst an Aufzügen und ggf. die technische Kundenbetreuung gehören zu ihren Aufgaben.
▶ Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten
Elektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Energie- und GebäudetechnikElektroniker/Elektronikerin für Gebäude- und InfrastruktursystemeFachkraft für Metalltechnik Fachrichtung KonstruktionstechnikKonstruktionsmechaniker/KonstruktionsmechanikerinMetallbauer/Metallbauerin Fachrichtung Konstruktionstechnik
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Blechbe- und -verarbeitung, Wartung und Instandhaltung, Elektronik).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich durch eine Aufstiegsweiterbildung (z.B. als Techniker/in der Fachrichtung Metallbautechnik) oder ein grundständigesStudium (z.B. im Studienfach Maschinenbau).Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Weitere Informationen:Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
Aufzugsanlagen montierenneue Anlagen wie Personen- und Lastenaufzüge montierenmechanische Bauteile, Steuerungssysteme und Sicherheitseinrichtungen installieren und einstellenAufzugsanlagen in Betrieb nehmen und Kunden einweisenArbeiten protokollierenAufzugsanlagen prüfen, warten und instand setzenWartungsarbeiten durchführen und z.B. Bauteile ölen oder defekte Bauteile austauschenmechanische Bauteile sowie Steuerungs- und Regelungseinrichtungen überprüfenBetriebssicherheit überprüfenWartungsprotokolle führenNotdienst an Aufzügen übernehmen Beförderungsmittel wie Rolltreppen oder Treppenlifte installieren und wartenin der Herstellung von Aufzugsanlagen mitwirkenggf. Kunden/Kundinnen betreuen
▶ Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen
Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Kräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Aufzugmonteur/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Betriebsschlosser/BetriebsschlosserinElektroniker/Elektronikerin Fachrichtung Energie- und GebäudetechnikElektroniker/Elektronikerin für Gebäude- und InfrastruktursystemeKonstruktionsmechaniker/KonstruktionsmechanikerinKonstruktionsmechaniker/Konstruktionsmechanikerin Fachrichtung AusrüstungstechnikMetallbauer/Metallbauerin Fachrichtung Anlagen- und FördertechnikMetallbauer/Metallbauerin Fachrichtung KonstruktionstechnikEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Aufzugmonteur/Aufzugmonteurin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Aufzugmonteur/Aufzugmonteurin in Deutschland? ▼
Aufzugmonteur/Aufzugmonteurin ist ein entscheidender Beruf in Deutschland, der für die Installation, Wartung, Reparatur und Modernisierung von Aufzugsystemen verantwortlich ist, die den vertikalen Transport in Gebäuden ermöglichen und deren Sicherheit und Funktionalität gewährleisten. Diese Fachkräfte befassen sich mit mechanischen, elektrischen und elektronischen Systemen, um den reibungslosen und sicheren Betrieb von Aufzügen und Fahrtreppen zu gewährleisten. Ihre Verantwortungsbereiche sind recht breit gefächert; sie reichen von der Installation neuer Aufzugsysteme bis hin zu bestehenden
Ist Aufzugmonteur/Aufzugmonteurin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Aufzugmonteur/Aufzugmonteurin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Aufzugmonteur/Aufzugmonteurin qualifiziert werden? ▼
Arbeitgebende erwarten häufig eine metall- oder elektrotechnische Ausbildung in Bereichen wie Gebäudetechnik, Konstruktionstechnik oder Metallbau.
Wo arbeiten Aufzugmonteur/Aufzugmonteurin in Deutschland typischerweise? ▼
Aufzugmonteure und Aufzugmonteurinnen arbeiten meistbei Kunden/KundinnenSie arbeiten ggf. auchin Werk- und Produktionshallenin Büroräumen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Aufzugmonteur/Aufzugmonteurin in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 3.497 € bis 3.843 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.