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Praktisch & Fristen 01 Juni 2026 · 2 Min. Lesezeit

Arbeitslimits für Studierende in Deutschland erhöht: Du kannst jetzt mehr verdienen!

Für internationale Studierende in Deutschland wurde das jährliche Arbeitslimit auf 140 Tage angehoben. So kannst du mehr verdienen und gleichzeitig wertvolle Berufserfahrung sammeln.

Arbeitslimits für Studierende in Deutschland erhöht: Du kannst jetzt mehr verdienen!

Arbeitslimits für Studierende in Deutschland erhöht: Du kannst jetzt mehr verdienen!

Deutschland hat eine wichtige Entscheidung getroffen, die internationalen Studierenden ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird! Ab dem 1. März 2024 und vollständig wirksam ab dem akademischen Jahr 2026 wurde dein jährliches Arbeitslimit von 120 auf 140 volle Tage (oder von 240 auf 280 halbe Tage) erhöht. Diese Neuerung ist Teil der Reformen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (Skilled Immigration Act) und bietet dir mehr Flexibilität sowie bessere Verdienstmöglichkeiten. Die Regel, dass du während des Semesters maximal 20 Stunden pro Woche arbeiten darfst, bleibt unverändert. Dein potenzielles durchschnittliches Jahreseinkommen könnte von rund 10.500 Euro auf über 12.000 Euro steigen. Beachte auch, dass der Mindestlohn bis 2026 voraussichtlich 13,90 Euro pro Stunde betragen wird.

Warum das wichtig für dich ist

Diese Änderung ist eine große Chance für dich, finanziell entspannter in Deutschland zu studieren und gleichzeitig einen guten Start in deine Karriere zu legen. Besonders Werkstudentenpositionen werden dadurch noch attraktiver. In solchen Jobs kannst du branchenrelevante Erfahrung sammeln und oft deutlich über dem Mindestlohn verdienen, typischerweise zwischen 14 und 25 Euro pro Stunde. Als Werkstudent bist du zudem von Beiträgen zur Arbeitslosen- und Pflegeversicherung befreit, was bedeutet, dass ein größerer Teil deines Verdienstes bei dir bleibt. Wenn du zum Beispiel im Technologiesektor 20 Stunden pro Woche zu 18 Euro pro Stunde arbeitest, kannst du monatlich etwa 1.440 Euro verdienen – ein Betrag, der in den meisten Städten außerhalb Münchens ausreicht, um deine Lebenshaltungskosten zu decken.

Was du jetzt tun solltest

Zuerst solltest du dein Budget und deine Jobsuche-Strategie unter Berücksichtigung dieser neuen Limits und Verdienstmöglichkeiten neu bewerten. Konzentriere dich besonders auf Werkstudentenpositionen, um sowohl finanziell als auch karrieretechnisch das Beste herauszuholen. Du kannst auch Minijobs (bis zu 538 Euro monatlich, meist steuerfrei) oder Studentische Hilfskraft (HiWi)-Positionen an deiner Universität in Betracht ziehen. Informiere dich genau, welcher Job am besten zu dir passt und wie sich das auf deine Steuern auswirkt. Überprüfe aktuelle Informationen immer bei offiziellen Quellen.

Quelle: GradGermany – Germany Student Work Hours 2026: 140-Day Rule Explained

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