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Wohnen & Unterkunft

Wie viel meines Einkommens sollte ich in Deutschland für die Miete ausgeben?

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Eine gesetzliche Regel gibt es nicht, aber zwei Zahlen zählen in der Praxis:

  • Faustregel fürs Budget: Viele Beratungsstellen und Wohnungsämter empfehlen, die Warmmiete (Miete plus Heizung und Nebenkosten) bei rund 30 % des Nettoeinkommens zu halten. Über 40 % wird das Budget fragil.
  • Praxis der Vermieter: Private Vermieter erwarten meist ein Nettoeinkommen von etwa dem Dreifachen der Kaltmiete, bevor sie eine Bewerbung berücksichtigen. Studierende weisen stattdessen in der Regel Sperrkonto, Stipendium oder eine Bürgschaft der Eltern vor.

Für Studierende ist der Betrag, den du fürs Visum nachweisen musst, der Bezugspunkt: Das Sperrkonto orientiert sich am BAföG-Höchstsatz (992 € pro Monat, also 11.904 € pro Jahr; so wendet es das Auswärtige Amt für 2025 an – prüf den aktuellen Betrag, wenn du beantragst). Ein Studentenzimmer kostet in Deutschland typischerweise einige hundert Euro im Monat; München, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und Berlin liegen oben, Städte in Ostdeutschland und im Ruhrgebiet unten. Die Stadtwerte und ihre Quelle findest du in unserer Mietkarte für Studierende.

Praktischer Tipp: Lege zuerst deine maximale Warmmiete fest und such dann. Ein günstigeres Zimmer im Wohnheim oder in einer WG ist in teuren Städten oft das, was das Budget rettet; die Wartelisten des Studierendenwerks lohnen sich ab dem Tag der Zulassung.

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